Juli Zeh - Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht

  • Buchdetails

    Titel: Socke und Sophie: Pferdesprache leicht g...


    Verlag: dtv

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 240

    ISBN: 9783423763257

    Termin: Neuerscheinung Februar 2021

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Socke und Sophie: Pferdesprache leicht g..."

    Das Problem sitzt im Sattel Pony Socke wurde misshandelt und hat jedes Vertrauen in den Menschen verloren. Für Sophie geht ein Traum in Erfüllung, als sie Socke in Pflege nehmen darf. Aber der Traum zerplatzt: Sophie muss erkennen, dass Socke und sie sich einfach nicht verstehen. Die andauernden Missverständnisse zwischen Pony und Mädchen führen zu gefährlichen Situationen. Und dann droht da noch die ultimative Katastrophe: Wenn Socke sich nicht bald reiten lässt, läuft er Gefahr, als vermeintliches Problempferd eingeschläfert zu werden … Sophie muss Pferdesprache lernen, und zwar schnell.
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  • Vertrauen zwischen Mensch und Pony!


    "Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht" von der Autorin und Pferdeexpertin Juli Zeh und dem dtv-Verlag ist eine schöne und gelungene Kombination aus Pferdewissen und einer tollen Pferdegeschichte.

    Begleitet wird das ganze mit passenden und farbenfrohen Illustrationen von Flix.


    Der Roman für Kinder ab neun Jahren gibt informative und spannende Einblicke in die Pferdewelt.

    Die beiden Hauptrollen übernehmen die zwölfjährige Sophie, dessen Traum nur mit einem Pferd in Erfüllung geht, und der fünf Jahre alte Welsh-Pony-Mischling Sokrates, auch Socke genannt.

    Sophie darf Socke nach langem hin und her in Pflege nehmen, aber kurze Zeit später zerplatzt der Traum, denn Sophie muss erkennen, dass Socke und sie sich einfach nicht verstehen. Das Problem sitzt im Sattel, da Pony Socke misshandelt wurde und jedes Vertrauen in den Menschen verloren hat.

    Zwar reitet Sophie im Schulbetrieb auf dem Michaelis-Hof und sitzt sehr sicher im Sattel, doch weiß sie wenig über den Umgang mit Pferden. Die andauernden Missverständnisse zwischen Pony und Mädchen führen zu gefährlichen Situationen. Und dann droht da noch die ultimative Katastrophe: Wenn Socke sich nicht bald reiten lässt, läuft er Gefahr, als vermeintliches Problempferd eingeschläfert zu werden. Sophie muss die Pferdesprache lernen, und zwar ganz schnell.


    Nach dieser Geschichte lernt man mit ihr gemeinsam, wie sich Pferd und Mensch besser verstehen.

    Socke gilt als Problempferd, weil es noch niemandem gelungen ist, ihn einzureiten. Er wünscht sich nichts mehr als ein Zuhause, indem er sicher bleiben kann und jemanden, der seine Gefühle und Sprache versteht. Wenn man in dieser Geschichte seine Erzählungen folgt, erfährt man, mit welchen Augen ein Pferd die Welt betrachtet. Sockes Wahrnehmung über Menschen hat hier für witzige Situationen gesorgt, die Gedanken eines Ponys zu lesen haben mir gut gefallen.


    Sophie und Socke lernen hier gegenseitiges Verständnis und jeweiligen Verhalten zu deuten.

    Es wird abwechselnd aus beiden Perspektiven geschrieben, sodass ich mich sehr gut in dessen Gefühle und Situationen hineinversetzen konnte.

    Emotionen kommen hier hervorragend und altersgerecht rüber, auch wenn es manchmal traurig war.

    Das Verhalten eines Pferdes wird kindgerecht erklärt, sodass Kindern schnell klar wird, warum Pferde in verschiedenen Situationen dementsprechend reagieren.

    Wie ein Mensch hat auch ein Pony Gefühle. Dies zeigt auf verlässliche und verschiedenen Arten, was es möchte und was nicht. Es wird klar auf dessen Bedürfnisse eingegangen, was mir richtig gut gefallen hat. Die Autorin beschreibt, wie man den Weg mit Ruhe und Geduld am besten und erfolgreichsten geht.


    Beide Charaktere sind sehr authentisch und liebevoll gezeichnet. Obwohl Sophie in ihrer Familie als einzige Interesse an Pferden zeigt, setzt sie sich durch und hält an ihrer Meinung fest. Von ihr hatte ich schnell ein positives Bild, dessen starker Charakter sehr liebevoll ist. Ihr Durst an Wissen ist nicht zu stillen und ihr Einsatz für Socke hat mich beeindruckt.

    Es hat mir großen Spaß gemacht, beide bei ihren Entwicklungen zu begleiten.

    Durch die farbigen Illustrationen wird die Geschichte sehr lebendig und der unkomplizierte Schreibstil ist sehr flüssig, verständlich und altersgerecht.

    25 gelungene Kapitel in angenehmer Länge mit anschließendem Epilog werden alle Pferdeflüsterer begeistern, mir hat dieser schöne Roman auf jeden Fall sehr gut gefallen.


    Nach der Geschichte gibt es im Anhang noch informative und interessante Informationen über Pferde. Wichtige Fragen werden kurz, aber klar beantwortet und die Pferdesprache wird noch einmal kurz zusammengefasst. Regeln beim Führen eines Pferdes, Informationen über die Ernährung und weitere Tipps und Pferdewissen gibt die Autorin ihren Lesern am Ende noch mit auf dem Weg.

  • "Socke und Sophie" ist ein tolles Kinderbuch, nicht nur für Pferdefans. Juli Zeh erzählt die Geschichte von einem Mädchen, das sich nichts sehnlicheres wünscht als ein eigenes Pferd. Dann bekommt sie die Möglichkeit, sich um ein misshandeltes Pferd zu kümmern und zu pflegen. Begeistert macht sie sich ans Werk. Doch es ist gar nicht so einfach mit einem "Problempferd". Und dann ist da noch das Problem mit der Zeitfrist. Bis Weihnachten muss das Pferd reitbar sein, ansonsten ist Socke schwer verkäuflich und muss womöglich geschlachtet werden. In dem Buch werden viele Fachbegriffe und Methoden sehr gut und verständlich erklärt. Man hat fast das Gefühl, dass man selbst das Pferd trainiert. Juli Zeh hat ein wunderbares Buch über Freundschaft, Engagement und Teamgeist geschrieben. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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