Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Astrid Pfister -  Trauma: Niemand wird dich retten

Anzeige

  • Der neue Psychothriller "Trauma: Niemand wird dich retten" von Astrid Pfister und dem Verlag Digitalpublishers mit knapp 200 Seiten als E-Book hat mich zu hundert Prozent überzeugt, denn er hat mir unheimlich gut gefallen.

    Diese fesselnde Geschichte hat mich besonders am Ende positiv überrascht, mit dieser heftigen Wendung habe ich überhaupt nicht mit gerechnet.


    Maik und Leah sind nach einem Überfall in ihren eigenen vier Wänden traumatisiert und befinden sich deshalb zusammen in einem renommierten Reha und-Trauma-Zentrum.

    Maik wurde angeschossen und wäre fast gestorben, Leah ist körperlich nichts passiert.

    Damit sie das Geschehen im achten Monat ihrer Schwangerschaft verarbeiten kann, nimmt sie widerwillig an den Traumasitzungen teil.

    Leah wird misstrauisch und ist der Meinung, dass mit dem Reha-Zentrum etwas nicht stimmt.

    Auch Maik verändert sich, denn sie erkennt ihn nicht wieder. Aber Leah schiebt sein seltsames Verhalten auf das Trauma und den Medikamenten. Sie ist guter Hoffnung, dass sie nach der Entlassung eine glückliche Familie haben wird.

    Was wirklich hinter Maiks Verhalten steckt und wie schwer Leah der Überfall mitgenommen hat, das lest ihr am besten selbst.

    Mir hat dieser Thriller auf jeden Fall ein unterhaltsames und spannendes Lesevergnügen beschert.


    Die Geschichte fängt ruhig an, ab der Mitte nimmt alles an rasantem Tempo zu.

    Leah beschreibt ihren Klinikalltag und ihre Gefühle/ Gedanken kommen authentisch rüber. Sie erzählt ihrer Therapeutin in den Einzelstunden vom Abend des Überfalls bis hin zur Einlieferung. So konnte ich mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. Ich habe mit ihr mit gebangt und fand sie mit ihrer fröhlichen und freundlichen Art von Anfang an sehr sympathisch. Ihr Misstrauen zur Therapeutin wird immer deutlicher, sie hat ihr oft versucht zu erklären, dass es ihr gut geht und sie eigentlich nur wegen ihres Mannes in der Reha ist.

    Als sie dort auch noch den restlichen Ärzten misstraut, will sie so schnell wie möglich heraus, denn schließlich ist sie ja freiwillig da.


    Ab da hat mich jede einzelne Seite gefesselt und ich wurde intensiv in die Handlung mit hineingezogen. Mit jedem einzelnen Protagonisten fieberte ich mit und die Autorin hat mich geschickt auf falsche Fährten geführt.

    Die Wendungen haben für ein extrem spannendes Lesevergnügen gesorgt, ich war bei dem kranken Katz und Maus Spiel live mit dabei.

    Emotionen kamen hier wunderbar rüber.

    Der Schreibstil ist flüssig, detailliert und authentisch.

    Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass das Ende so heftig wie eine Bombe einschlägt. Der Spannungsbogen steigert sich, ohne abzurutschen.

    Obwohl der größte Teil hier Fiktion ist, ist nicht alles so ganz an den Haaren herbeigezogen.

    Denn hier hatte ich erschreckende Einblicke in kranke Seelen.

Anzeige