Anton Serkalow - Custers letzter Ritt

Anzeige

  • Kennen Sie Custer? Natürlich, den die Sioux und Cheyenne am Little Big Horn River vernichtend geschlagen haben. Ja. Doch das war George Armstrong Custer. Kennen Sie Neil Armstrong Custer?


    Nein?


    Kein Wunder, denn seine Geschichte ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des amerikanischen Bürgerkrieges.


    Bei ihrer Jagd auf den Pinkerton-Agenten Horace Whittmore, zwingt ein Blizzard die Nighthunter, zu einem außerplanmäßigen Halt und bringt sie auf die Spur dieses Mysteriums:


    Eine Kavallerieeinheit der Nordstaaten-Armee, die vor Jahren einen grausigen Pakt mit einem finsteren Wesen einging und seitdem immer noch Krieg führt. Und sie besitzen eine Macht, die selbst den Vampir und den Gestaltwandler an ihre Grenzen bringt.


    ---

    Erst Ghule, dann Zombies und jetzt auch noch Geister!


    Louis und Skinny bleibt wirklich nichts erspart als sie sich in einer winterlichen Nacht plötzlich zwischen zwei Fronten befinden, welche eigentlich seit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges nicht mehr existieren sollten.


    General Custer, und hiermit ist nicht George Armstrong Custer sondern Neil Armstrong Custer gemeint, spukt durch den wilden Westen und macht die Gegend für ehemalige Soldaten ein wenig mehr als unsicher. Und auch Louis ist diesmal nicht so ganz vor den Mächten des Bösen gefeit, wie er es gerne hätte.


    Nach dem wirklich gelungenen zweiten Band, wollte der dritte Teil bei mir nicht so richtig zünden. Die Story an sich ist interessant, doch fehlte mir ein wenig der Bezug zu den beiden Hauptdarstellern. Das mag vielleicht auch daran liegen, das sie erst (subjektiv) relativ spät auf der Bühne erscheinen.


    Der Hintergrund von Louis und Skinny wird ein wenig mehr ausgeleuchtet und der rote Faden wird wieder aufgenommen. Louis Jagd nach dem Amulett geht weiter und er erhält sogar einen weiteren Hinweis auf dessen Verbleib. Auch das Origin der beiden Nighthunter bekommt ein wenig mehr Fleisch, von dem ich mir erhoffe, das es in den kommenden Bänden noch umfangreicher ausgeweitet wird.


    Nun möchte ich nicht, das der Eindruck entsteht, ich habe Band 3 als schlecht empfunden, denn dem ist nicht so. Nur nach dem wirklich sehr ansprechenden zweiten Band, ist er ein wenig vom Galopp in den Tritt heruntergegangen.


    Trotzdem bin ich schon auf Band 4, „Die Posaunen von Jericho“, gespannt.

Anzeige