Heiko Hentschel - Das flüsternde Glas

  • Kurzmeinung

    cardamomma
    Anders als Band 1. Zu grausig und trostlos, mehr Horror als Spaß. Für Kinder vielleicht zuviel des Schlechten.

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  • Eine für mich perfekte Fortsetzung!



    Klappentext


    „Die actionreiche Monsterjagd geht weiter!


    Moritz und seine Schwester Konstanze sind auf der Suche nach einem mächtigen Wesen mit heilenden Kräften – dem Mock! Nur der Mock kann ihre Freundin Helene von dem Fluch erlösen, der sie vor über 300 Jahren zum Leben als Untote verdammt hat. In der finsteren Stadt Bad Greifenstein, die unter der nächtlichen Heimsuchung furchterregender Monster leidet, kommt Helenes Rettung endlich in greifbare Nähe – bis sich ein Werwolf an Moritz‘ Fersen heftet. Denn der Junge trägt den schwarzen Splitter der todbringenden Glasmaske bei sich. Und dieser Splitter singt ein Lied, dem alle Monster hörig sind …“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover wieder unglaublich gelungen, denn das Motiv gefällt mir richtig gut. Die Monster, die den Jungen umgeben sehen wirklich gruselig aus und nur das Leuchten des Steins in der Hand des Jungen scheint sie davon abzuhalten, sich auf ihn zu stürzen. Mit den dunklen Farben aus Schwarz und Lila wird diese unheimliche Atmosphäre des Motives noch unterstützt und nicht nur der hellgrau geschriebene Titel sehr schön hervorgehoben, sondern auch das Leuchten des Steins.



    Meine Meinung


    Nachdem mich der erste Band restlos begeistert hat, musste ich einfach wissen, wie es mit Moritz und Konstanze weitergeht. In „Das flüsternde Glas“ geht es darum, dass Moritz und Konstanze versuchen, den Fluch von ihrer Freundin Helene aufzulösen. Dafür suchen sie den Mock, da dieser heilende Kräfte besitzt. Auf der Suche müssen sie sich jedoch einigen Gefahren stellen und gerade als sie Helens Rettung so nah wie noch nie sind, wird Moritz von einem Werwolf gejagt. Dies hängt mit dem schwarzen Splitter zusammen, den Moritz bei sich trägt…



    Schon der erste Band konnte mich vollends überzeugen und hat von mir die volle Punktzahl bekommen. Dementsprechend gespannt war ich auf „Das flüsternde Glas“, da ich gerne wissen wollte wie es weitergeht und neugierig war, ob dieser Band genauso gut sein würde. Nun nach dem Lesen kann ich sagen: ja, er war genauso gut. Ich war von Seite eins an wieder in der Geschichte drin und klebte geradezu an den Seiten. Das lag unter anderem am tollen Schreibstil von Autor Heiko Hentschel. Es gelingt ihm die Atmosphäre des Buches greifbar werden zu lassen und mit nur wenigen Worten Bilder in den Kopf des Lesers zu zaubern. Dazu kommen die gelungenen Perspektivwechsel, die das Lesen spannend machen.



    Aber auch die Handlung fand ich mehr als mitreißend. Tatsächlich fehlt mir ein passendes Adjektiv, um zu beschreiben wie genial ich die Geschehnisse von Band zwei fand. Es war wirklich so spannend und atemberaubend, dass mein Herz vor Aufregung furchtbar schnell in meiner Brust gepocht hat. Die Geschichte ist actionreich und spannungsgeladen, voller Überraschungen und packenden Wendungen und auch brenzlige Gefahren ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Genau so liebe ich gute Geschichten: rasant bis zum Schluss! Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, da die Charaktere umeinander bangen und füreinander da sind.



    Auch die Atmosphäre konnte mich vollends überzeugen. Der erste Band war schon etwas düster und unheimlich, aber „Das flüsternde Glas“ steigert dies noch mal etwas. Wer also Angst bekommt, wenn es um Gruseldinge geht, der sollte sich hier gut rüsten und auf die Geschichte vorbereiten. Ich selber bin auch eher ein Angsthase, aber Heiko Hentschel hat mir beim Lesen so viel Spaß beschert, dass ich zumindest was seine Bücher angeht zum Grusel-Fan werden könnte. Gut finde ich dabei auch, dass der Autor immer wieder auch humorvollere Momente einbringt, wodurch die schaurigen Momente aufgehoben werden und ich mich immer kurz erholen konnte. Diese Mischung war für mich wirklich perfekt!



    Fazit


    Mit „Das flüsternde Glas“ hat Heiko Hentschel mich genauso überzeugt wie schon mit seinem Trilogieauftakt, sodass ich gar nicht anders kann, als voller Spannung den Abschluss herbeizusehnen. Ich fand die Atmosphäre in „Das flüsternde Glas“ schaurig-düster und total gelungen. Gleichzeitig liebe ich die Kombination mit humorvolleren Einschüben, wodurch die Düsternis etwas aufgelockert wird. Auch die Charaktere sind klasse, aber das Highlight ist für mich die Handlung, denn diese ist actionreich, rasant, überraschend und unglaublich mitreißend! Für mich sieht so eine perfekte Geschichte aus!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Das hungrige Glas


    2. Das flüsternde Glas


    3. ??? (erscheint voraussichtlich 2021)

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