Fréderic Bertrand - Wir haben doch keine Angst im Dunkeln!

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  • Die Geschwister liegen im Bett und sind schon fast eingeschlafen, als sie plötzlich ein schreckliches Geräusch hören: „AAHHHRRRRRCCHH…HOOOAAAARRRRRCCCCHHHRR…“. Mit seiner Schwester zusammen schleicht der kleine Junge durchs Haus. Die beiden suchen jedes Zimmer ab, denn irgendwo muss das Monster ja sein. Sie haben zwar Angst, aber zusammen sind sie mutig. Sie stoßen tatsächlich auf Monster – bis sie die Taschenlampe anschalten und sehen, dass es sich um alltägliche Gegenstände handelt, die im Dunkeln nur wie Monster aussahen. Im Wohnzimmer treffen sie dann auf die Quelle des Geräusches und diese ist ganz und gar nicht gruselig.


    Angst im Dunkeln oder die Monster im Bett sind bei vielen Kindern ein Thema. Dieses Klappenbilderbuch nimmt die Angst zwar ernst, aber geht trotzdem damit humorvoll um. Auf jeder Seite begegnen die Geschwister mindestens einem Monster. Dann schalten sie die Taschenlampe an und in dem der Leser die große Klappe öffnet, ist die Szene plötzlich farbig, so als wenn die Taschenlampe leuchten würde und man erkennt, dass gar keine Monster im Haus sind. Die Alltagsgegenstände wirkten nur im Dunkeln gruselig, denn dann werden Dinge teilweise anders wahrgenommen.

    Fazit: Eine tolle Idee, die sehr geschickt umgesetzt wurde. Das Buch ist stabil und hat tolle Klappen, die fast so groß sind, wie die jeweilige Seite. Behutsam aber auch humorvoll wird Kindern gezeigt, dass es keine Monster gibt und sie im Dunkeln keine Angst haben müssen. Es gibt viel zu entdecken und es macht Spaß zu schauen, welche Gegenstände im Dunkeln wie Monster wirken.


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