Alexandra Gehring - Macht der Sinne

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  • Inhalt:

    Acht explizite SM-Erlebnisse der besonderen Art Vom Kopfkino zum realen Subspace. Von der Lust, seinen Körper zu spüren. Vom Abtauchen in eine Welt der Sinne. Durch das Dunkel des Tunnels, bis hinter den Horizont. Schaffst du es, dorthin zu kommen, wirst du es erleben ...



    Rezi::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Devote Frauen, die wissen was sie wollen


    So unterschiedlich die acht Geschichten auch sein mögen, so haben doch sieben von ihnen eines gemeinsam: die weiblichen Figuren sind die devoten Partner. Nur eine Geschichte handelt von einer FemDom.


    Unabhängig davon sind die Kurzgeschichten reizvoll, erotisch und ansprechend geschrieben. Die Handlungen wurden meistens nachvollziehbar beziehungsweise glaubhaft dargestellt. Wenngleich die Praktiken nicht immer zimperlich gewählt wurden, so überfordern sie den Leser nicht.


    Einzig an der letzten Geschichte hatte ich etwas zu kauen. Doch auch hier waren es nicht die Praktiken an und für sich, sondern eher die Hintergründe des dominanten Teils und sein Verhalten.


    Auch wenn wir hier hauptsächlich Geschichten mit devoten Frauen vorfinden, so wissen diese Frauen sehr wohl was sie wollen.


    Den Schreibstil von Alexandra Gehring finde ich, wie schon bei ihren früheren Büchern, der Thematik angepasst. Keine vulgäre Sprache, aber die Dinge werden direkt und ungeschönt beim Namen genannt. Passend zu SM-Szenarien.


    „Macht der Sinne“ kann ich jedem Leser empfehlen, der mit Macht und Unterwerfung, Schmerz und ausgeliefert sein, etwas anfangen kann. Die Leser, die romantische Liebesbeziehungen erwarten, werden hier definitiv nicht glücklich.

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