Anabelle Stehl - Breakaway

  • Buchdetails

    Titel: Breakaway


    Band 1 der

    Verlag: LYX

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 464

    ISBN: 9783736314511

    Termin: Neuerscheinung November 2020

  • Bewertung

    4.3 von 5 Sternen bei 9 Bewertungen

    85,6% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Breakaway"

    Nur bei dir fühle ich mich frei ... Für Lia bricht eine Welt zusammen, als ihr eine einzige Nacht zum Verhängnis wird. Nicht nur folgen ihr seitdem die Blicke und das Getuschel ihrer Kommilitonen überall auf dem Campus - selbst ihre Freundinnen wenden sich von ihr ab. Als sie es nicht länger erträgt, packt Lia kurzerhand ihre wichtigsten Sachen und setzt sich in einen Bus nach Berlin. Sie hofft, in dem anonymen Trubel der Hauptstadt einen klaren Kopf zu bekommen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann trifft sie auf Noah, der ihre Welt von einem Moment auf den anderen ein weiteres Mal auf den Kopf stellt ... »Erfrischend, gefühlvoll und wunderschön. Anabelle Stehl holt New Adult nach Deutschland!« BIANCA IOSIVONI
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    keksi2203
    Lia ist leider eine sehr anstrengende Prota. Hat es mir nicht leicht gemacht.
  • Kurzmeinung

    frettchen81
    war super zu lesen, flüssig weg. Hauptfiguren und Geschichte nur manchmal zu einfach/ naiv.

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  • Inhalt:
    Für Lia bricht eine Welt zusammen, als ihr eine einzige Nacht zum Verhängnis wird. Nicht nur folgen ihr seitdem die Blicke und das Getuschel ihrer Kommilitonen überall auf dem Campus – selbst ihre Freundinnen wenden sich von ihr ab. Als sie es nicht länger erträgt, packt Lia kurzerhand ihre wichtigsten Sachen und setzt sich in einen Bus nach Berlin. Sie hofft, in dem anonymen Trubel der Hauptstadt einen klaren Kopf zu bekommen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann trifft sie auf Noah, der ihre Welt von einem Moment auf den anderen ein weiteres Mal auf den Kopf stellt ...

    Rezension:
    Einfach nur weg. Das ist der Gedanke, der Lia nach Berlin führt. Eine einzige Nacht hat ihre Welt zum Einsturz gebracht und sie kann das Getuschel und die Blicke ihrer Kommilitonen nicht mehr ertragen, sodass sie in die Anonymität der Hauptstadt flieht.
    Als sie Noah kennenlernt, stellt sich ihre Welt wieder auf den Kopf, aber die Schatten ihrer Vergangenheit verfolgen sie auch bis nach Berlin.


    "Breakaway" ist der Debütroman von Anabelle Stehl und der Auftakt ihrer Away-Trilogie.
    Das Buch wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Emilia Martens und dem einundzwanzig Jahre alten Noah Seger erzählt.


    Lia liebt es zu filmen und verlässt ohne ihre Kamera selten das Haus. Für ihr Studium brennt sie, doch dann sorgt ausgerechnet eine Kamera dafür, dass Lias Leben nicht mehr so ist wie zuvor.
    Um den Blicken und dem Getuschel ihrer Kommilitonen zu entgehen, packt sie kurzerhand ihre Sachen und flüchtet nach Berlin, ohne weitere Pläne.
    Noah studiert Environmental Engineering und möchte später in die Firma seiner Eltern einsteigen.
    Er war gerade in Südamerika unterwegs, um Praktika zu absolvieren, als ihn die Nachricht erreicht, dass sein älterer Bruder und großes Vorbild Elias aus der Firma rausgeworfen wurde, weil er in eine Schlägerei verwickelt war. Für ihn steht fest, dass Elias etwas verschweigt und er möchte für seinen Bruder in dieser schweren Zeit da sein, sodass er nach Berlin zurückkehrt.


    Besonders Noah mochte ich richtig gerne! Für ihn steht die Familie an erster Stelle und er ist ein freundlicher und einfühlsamer junger Mann, der auch Lia immer sehr hilfsbereit gegenübergetreten ist.
    Mit Lia hatte ich dagegen leider so meine Schwierigkeiten. Drei Wochen ist es her, dass etwas ihr Leben auf einen Schlag verändert hat. Dass dafür gesorgt hat, dass die Leute über sie reden und Lia sich schämt und sie verunsichert. Aber was genau passiert ist, erfahren wir leider erst sehr spät und dann fand ich es schade, dass wir nicht nur bei dem einen, sondern gleich bei zwei auflösenden Gesprächen nicht dabei sein durften, sondern uns die Wahrheit selbst zusammenreimen mussten, was aber auch nicht sonderlich schwierig war.
    Ich finde es immer sehr schade, wenn Protagonisten dem Leser etwas verschweigen. Lia war mir deshalb auch zu unnahbar und hat es auch Noah nicht leicht gemacht, weil sie sehr verschlossen war. Ihr Verhalten konnte ich nachvollziehen, trotzdem hat dieses Verhalten es mir schwer gemacht, eine Verbindung zu Lia aufzubauen und mit ihr warm zu werden.
    Ich hätte mir von ihr auch mehr Gegenwehr gewünscht, war fast schon enttäuscht, dass sie alles hat über sich ergehen lassen, doch hier konnte Anabelle Stehl mich mit dem Ende überraschen und ein wenig milde stimmen. Da hat sie das Ruder echt noch rumreißen können!


    Aber auch die Liebesgeschichte zwischen Lia und Noah konnte mich nicht wirklich überzeugen.
    Die beiden verstehen sich gut, aber Lia öffnet sich ihm gegenüber kaum, sodass ich nicht nachvollziehen konnte, warum Noah sich so stark zu ihr hingezogen fühlte. Die Reise, die sie alleine nach Berlin antritt, lässt sie mutig erscheinen und vielleicht wirkte es anziehend auf ihn, dass sie kaum etwas erzählt, aber sie ist besonders anfangs so abweisend, dass andere da schon längst aufgegeben hätten! Wobei es aber auch Stellen gab, wo er an ihr verzweifelt ist.


    So sehr ich mich auf die Geschichte gefreut habe, so habe ich dann schon schnell gemerkt, dass sie mich nicht komplett packen kann. Auch wenn das Buch sich gut lesen ließ, konnte es mich leider nicht so sehr mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Funke wollte einfach nicht überspringen, vielleicht weil ich mit Lia nicht wirklich mitfühlen konnte.
    Dabei mochte ich das Setting total gerne! Berlin ist eine spannende Stadt, die viel zu bieten hat, und ich fand es großartig, dass diese New Adult Geschichte zur Abwechslung mal in Deutschland spielt! Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen! Mit Noahs Geschwistern Elias und Kyra lernen wir schon die Protagonisten von Band zwei und drei kennen und ihre Geschichten klingen schon jetzt sehr spannend und vielversprechend! Auch Daniel und Phuong, mit denen Noah befreundet ist, mochte ich sehr!
    Auch wenn mich dieser Auftakt nicht komplett überzeugen konnte, freue ich mich dennoch sehr auf die Fortsetzungen und auf das Wiedersehen mit den Charakteren!


    Fazit:
    "Breakaway" von Anabelle Stehl ist ein guter Auftakt, von dem ich mir jedoch ein wenig mehr erhofft habe.
    Ich mochte das Setting und die Nebencharaktere total gerne und auch Noah hat mir gut gefallen.
    Mit Lia hatte ich leider so meine Probleme, weil sie mir zu unnahbar war. Deshalb konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht komplett überzeugen.
    Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, konnte mich dann aber auch nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht habe, sodass ich gute drei Kleeblätter vergebe. Auf die Folgebände freue ich mich trotzdem schon sehr!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Eine einzige Nacht wird für Lia zum Verhängnis und so packt sie kurzerhand ihre Sachen, um ihrem Alltag uns ganz besonders den Blicken, dem Getuschel und den vorgehaltenen Händen zu entfliehen. Obwohl sie in Berlin eigentlich nur eine kleine Auszeit nehmen wollte, stürzt sie sich dort allerdings ins nächste Chaos, als sie auf Noah trifft...

    Den ersten Pluspunkt gibt es von mir direkt mal dafür, dass die Geschichte in Deutschland spielt, das gibt es bei New Adult Büchern nämlich viel zu selten!
    Nun zur Geschichte an sich: Die Autorin schafft es, alles so wunderbar detailliert und facettenreich zu beschreiben, dass man sich vollkommen in Lia, als auch in Noah hineinversetzen kann, obwohl einiges erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird. Durch die genauen Beschreibungen kann man sich ein gutes Bild von der Umgebung, der Gefühlswelt und allen Personen machen, was mir unglaublich gut gefällt. Die Puzzlestücke fürs Gesamtbild bekommt man nur Stück für Stück und ich finde die Autorin hat es unglaublich geschickt konstruiert. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat waren die Nebencharaktere, die man einfach genauso schnell ins Herz geschlossen hat.
    Einziger Kritikpunkt: An manchen Stellen hat es mir irgendwie an Spannung gefehlt.
    Insgesamt 4/5 Sterne.

  • Break Away von Anabelle Stehl


    Über das Buch:


    Band 1 einer Reihe

    Format: Taschenbuch

    Verlag: LYX

    Genre: Jugendbuch/Liebesroman

    Preis: 12,99 Euro

    ISBN: 9783736314511

    Seiten: 462

    Erschien: 2020

    Originalsprache: Deutsch


    Inhalt:


    Für Lia bricht eine Welt zusammen, als ihr eine einzige Nacht zum Verhängnis wird. Nicht nur folgen ihr seitdem die Blicke und das Getuschel ihrer Kommilitonen überall auf dem Campus – selbst ihre Freundinnen wenden sich von ihr ab. Als sie es nicht länger erträgt, packt Lia kurzerhand ihre wichtigsten Sachen und setzt sich in einen Bus nach Berlin. Sie hofft, in dem anoymen Trubel der Hauptstadt ein klaren Kopf zu bekommen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann trifft sie auf Noah, der ihre Welt von einen Moment auf den anderen ein weiteres Mal auf den Kopf stellt.


    Das Cover:


    Das Cover ist blau, lila und rosa gestaltet. Der ganze Einband ist so. Man sieht genau, das es ein Jugendbuch ist. So richtig schön kitschig, aber es gefällt mir.


    Die ersten 3 Sätze:


    „Noch jemand nach Berlin? Nach Berlin bitte einsteigen!“, höre ich von weitem. Ich sprintete an einer Gruppe von Schülern vorbei, stolperte fast über die Reisetasche einer jungen Mutter und kam schließlich schwer atmend vor dem roten Bus zum stehen.


    Meine Meinung:


    Dieses Buch ist einfach mega. Ich habe es echt genossen, jedes Wort, jeden Satz und jedes Kapitel zu lesen. Ich fand es toll, aber man musste auch schnell umschalten, weil man die Geschichte von beiden Seiten aus, lesen kann. Also man liest es in der Ich-Form von Noah und mal in Ich-Form von Lia. Jeder von beiden erlebte ja nicht immer alles gleich, sondern empfand es auch mal anders. Man fühlte mit beiden mit. Sobald ich ein Kapitel zu ende hatte, musste ich sofort das nächste anfangen.

    Was ich auch sehr toll fand, war das am Anfang des Buches eine Playlist stand, die man sich beim lesen anhören konnte. Da konnte man sich wieder zurücksetzen in die 90er.

    An vielen Stellen musste ich echt schmunzeln, aber es gab auch Stellen, da hätte ich Noah und Lia nur schütteln können. Wie können 2 Personen nur so begriffstutzig sein?

    Was Lia genau erlebte, lies mich oft rätseln und sie tat mir oft leid. Auch die anderen Charaktere fand ich super. Sie waren echt gute Freunde von Lia und Noah. Außer die, die Lia vor Noah hatte.

    Man muss echt das Buch gelesen haben, denn dann merkt man auch, das es viele Stellen gibt, wo man nach denken muss, weil sie einen nicht los lassen.

    Ich finde, das dieses Buch ein super Auftakt zu der Reihe ist und ich bin jetzt schon gespannt, wie es mit den zweiten Band weiter geht.


    Fazit:


    Ein super Jugendbuch, auch gut zu verschenken.


    Über die Autorin:


    Anabelle Stehl wurde 1993 in Bad Kreuznach geboren und liebt Geschichten und Bücher seit frühster Kindheit. Für ihr Germanistik Studium zog sie nach Leipzig und anschließend für das Master in Linguistik nach Irland. Mittlerweile lebt, schreibt und arbeitet Anabelle in ihrer
    Lieblingsstadt Leipzig.


    Wie viele Sterne?


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study: Ein Tag ohne ein Buch, ist ein schlechter Tag! :study:


    Gelesene Bücher 2015: 176
    Gelesene Bücher 2016: 165
    Gelesene Bücher 2017: 165
    Gelesene Bücher 2018: 151

    Gelesene Bücher 2019: 17

  • Dieser erste Teil dieser Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Er wird abwechselnd aus den Perspektiven von Lia und Noah erzählt und behandelt ein paar sehr wichtige Themen. Ich finde außerdem schön, dass die Reihe in Berlin spielt und man so zur Abwechslung mal ein deutsches Setting hat.


    Lia und Noah waren mir beide sehr sympathisch. Auch wenn Lia vieles verschweigt und ich mir mehrmals dachte, dass sie es doch bitte endlich erzählen sollte, konnte ich ihre Beweggründe und ihre Angst dennoch verstehen. Noah hat sich sehr schnell einen Platz in meinem Herzen erkämpft, er ist einfach ein lieber, fürsorglicher junger Mann, der mit seinen eigenen Zweifeln zu kämpfen hat und dennoch seine Familie über alles stellt. Die Annährung zwischen Lia und Noah hat sich für mich sehr natürlich angefühlt und auch die anderen Figuren, wie Familienmitglieder und Freunde, fühlten sich gut ausgearbeitet und authentisch an. Insbesondere Daniel habe ich ins Herz geschlossen. :love: Ich muss jedoch sagen, dass in diesem Buch so viele LGBTQI+ - Charaktere vorkommen, dass es auf mich ein bisschen erzwungen wirkte.


    Fazit:

    Eine schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren, die in Berlin spielt und wichtige Werte vermittelt. Nach der Auflösung am Ende konnte ich es kaum abwarten, den zweiten Teil zu lesen. Empfehlenswerte :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne.

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky :wink:


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