Mila Summers - Weihnachten in Cornwall

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  • Inhalt (Quelle: Amazon)


    Der alljährliche Weihnachtsfluch, der Amy jedes Jahr aufs Neue Pleiten, Pech und Pannen beschert, sucht sie auch in diesem Jahr heim.

    Amy ist Lektorin bei einem der größten Verlagshäuser Londons. Als sie dem erfolgreichsten Autor des Hauses unwissentlich auf den Schlips tritt, schickt ihr Chef sie kurzerhand zwei Wochen vor Weihnachten in den Zwangsurlaub. Also flüchtet sie sich zu ihrer Tante Cybill und ihrer schnuckeligen kleinen Buchhandlung nach Port Isaac in Cornwall, um ein paar ruhige Tage zu verleben. Doch da hat sie ihre Rechnung ohne das Schicksal und ein Paar türkisblaue Augen gemacht…



    Meine Meinung


    Wir treffen in diesem Buch auf Amy, eine Lektorin aus London, die - ohne genau zu wissen warum - kurz vor Weihnachten von ihrem Chef zwangsbeurlaubt wird. Völlig frustriert und traurig besucht sie daraufhin ihre Tante in Cornwall um sich abzulenken und nicht allein sein zu müssen. In Cornwall angekommen, lernt sie durch einen ziemlich blöden Zufall Colin kennen. Colin ist Koch im beliebten Restaurant "Golden Lion". Eigentlich können die beiden sich auf Anhieb nicht ausstehen... aber nur eigentlich! Als ein berühmter Krimiautor die kleine Stadt besucht, geraten dann alle aus dem Häuschen, insbesondere Amys Mutter, die kurzerhand auch nach Cornwall kommt. Damit ist das Chaos dann komplett...



    Die Geschichte in diesem Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Amy und der Sicht von Colin erzählt.

    An sich keine schlechte Erzählweise, doch leider merkte ich schon nach wenigen Kapiteln, dass für mich die Person des Colin überhaupt nicht stimmig war. Die Beschreibungen seines Charakters passten nicht damit zusammen, wie er sich schlussendlich verhielt. Das hat mich während des Lesens leider bis zum Schluss gestört.

    Amy war besser charakterisiert, hier passte alles ganz gut zusammen. Ich mochte sie, auch wenn sie sich meiner Meinung nach oft seltsam und nicht ihrem Alter entsprechend verhalten hat. Auch die Nebencharaktere waren mir sympathisch.

    Ein weiterer großer Kritikpunkt war für mich die allerdings Vorhersehbarkeit der Story: von Seite eins an wusste man exakt was passieren würde und es gab nicht ein einziges Überraschungsmoment. Die Autorin hat viel zu früh viel zu viel preisgegeben, die Hinweise auf bestimmte Dinge waren vom ersten Kapitel an mehr als offensichtlich. Das fand ich sehr schade.

    Dennoch gefiel der Schreibstil und Amy war eine Protagonistin, der ich ganz gerne gefolgt bin. Die Atmosphäre im Buch war angenehm, jedoch wenig bis gar nicht weihnachtlich.

    Das Ende war ziemlich übertrieben, das wollte irgendwie alles nicht so recht zur ganzen Vorgeschichte passen.


    Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:.

    Das Buch ist eine angenehme und leichte (Weihnachts-)Lektüre, wenn man keine hohen Erwartungen hat und sich einfach nett berieseln lassen möchte. Kann man lesen, wenn man viel Zeit / Langeweile / gerade nichts anderes da hat, muss man aber überhaupt nicht. Da gibt's so viel bessere Bücher...

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