Richard Matheson - Someone Is Bleeding

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    David – kurz Davie – ist ein junger Autor, der seit einiger Zeit an seinem neuesten Roman laboriert. Als er eines Tages zum Ausspannen an den Strand geht trifft er dort auf eine etwas seltsam reagierende junge Dame namens Peggy, die sich zu seiner Überraschung kurz auf ein Gespräch mit ihm einlässt. Von diesem Moment an geht ihm dieses seltsame Geschöpf nicht mehr aus dem Kopf und da er ihre Telefonnummer bekommen hat, plant er sie bald zurückzurufen – vergisst die Nummer dann aber, bevor er sie aufschrieben kann.


    Wenig später trifft er sie wieder und eine zarte und eher platonische Beziehung beginnt, da Peggy auf Grund schlechter Erfahrungen gewisse Probleme mit körperlicher Nähe hat. Wie David wenig später von einem alten Schulkameraden erfährt, hat dies sogar dazu geführt, dass Peggy vor ein paar Jahren ihren Ehemann getötet hat. Aber dieses Wissen hält David, den bemühten Autor, und Jim, den ambitionierten und skrupellosen Mafia-Anwalt, nicht davon ab, um Peggy zu konkurrieren – ein Wettbewerb, bei dem Davie deutlich die schlechteren Karten hat, insbesondere auch, weil Jim in seinem Chauffeur Steig einen überaus brutalen Gehilfen hat.


    Während dieses Kampfs sterben in Peggys Umfeld weitere Männer und in einem Fall ist sogar David für eine kurze Zeit Tatverdächtiger, was ihn dazu bringt selbst Peggys Vergangenheit nachzuforschen. Und wird durch die dabei erfahrenen Informationen eher verwirrter, als verständiger.


    Dies ist einer von drei Ausflügen Mathesons in den Bereich des crime noir und eher ein wenig untypisch, weil David nicht gerade ein ‚gumshoe‘ ist und auch nicht sonderlich ‚hard-boilded.‘ Die psychologische Struktur mag in den frühen 50ern überzeugt haben, als Psychologie noch nicht ein solches Massenphänomen gewesen ist, wie heute, aber im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert wirken gerade Peggy und Jim ein wenig seltsam motiviert – obwohl Fans von Oldboy in ihm vielleicht einige Züge wiedererkennen werden.


    Nett, aber nicht überragend.

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