Martina Schmid - Mord im Nepal-Himalaya-Park

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  • Martina Schmid Mord im Nepal Himalaya Park 2020


    Klappentext:


    Ein Toter im Seerosen-Teich! Und das ausgerechnet im Nepal-Himalaya-Park, einem Touristenmagneten an den Ausläufern des Bayrischen Waldes gelegen. Gleich am ersten Tag nach seinem Urlaub ist Hauptkommissar Hinterdobler wieder gefordert und steht vor einem Rätsel: Wer hat den Baulöwen Paul Bergmann, der im Gelände des Grafen von Bogenberg zwei neue Biogasanlagen errichten wollte, ermordet, und was hat das Ganze bitte mit einem geplanten Swinger-Club zu tun? Ein nicht nur äußerst dubioser, sondern auch persönlicher Fall für den Hauptkommissar …


    Das Cover sprang mir gleich ins Auge und für eine Selfpublisherin ist es richtig schön. Mir gefallen auch der Klappentext und die ganze Aufmachung und nicht zuletzt die Rezepte hinten im Buch. Eine 1 mit Sternchen.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm, versetzt mit bayrischem Lokalkolorit und Wörtern, so dass ich gleich „IM“ Buch war und mein Kopfkino ansprang.


    Die Charaktere fand ich ansprechend, interessant und teilweise lustig. Der Kommissar und seine Tante sind für mich die Stars in der Geschichte. Der Kater, Garfield, gefiel mir in diesem Buch sehr gut und passte hier auch hinein.


    Das Highlight hingegen fand ich ein wenig kurz. Auch Corona hätte nicht ins Buch reingemusst, denn wenn, dann hätte man auch was von Masken schreiben müssen. Zudem gibt ihm Leni auf Seite 150 die Hand. Außerdem können sie im Hallenbad schwimmen. Zu einer Zeit als die zu waren, soweit ich mitbekommen habe. Cool fand ich, wie schnell in dem Buch Cotracron gefunden wurde und dass es in Würth keinen einzigen Infizierten gab. Oh ja, das Buch war insgesamt sehr humorvoll.


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:


    Ein Buch mit manchen Überraschungen, Lokalkolorit und tollen Charakteren. Insgesamt finde ich diesen Bayern-Krimi gut gelungen. Bis auf ein paar Abstriche sehr empfehlenswert und daher 4 Sterne.

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