Riley Sager - Home before Dark

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  • Die Erzählung beginnt mit dem ersten Kapitel eines Buches. Ich liebe solche Buch im Buch Geschichten! Eine Woche nach dem Einzug von Ewan und Jess in das neue Haus wird ihnen klar, dass ihre fünfjährig Tochter Maggie glaubt, dass Geister im Haus leben. Einer davon hat ihr sogar gesagt, dass sie alle dort Sterben werden. Ewan versucht zunächst sie zu überzeugen, dass es gar keine Geister gibt.


    Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Maggie ist durch das Buch ihres Vaters berühmt geworden. Was Fluch und Segen zugleich ist. Immer wieder wird sie von Fremden angesprochen, wie es denn wirklich war. Sie hat schon einen Standard Antwort dazu parat. Ihr nun kürzlich verstorbener Vater hat ihr das Haus Baneberry Hill in Vermont vermacht. Sie ist völlig überrascht, dass er das Haus nie verkauft hat. Sie selbst hält die ganze Geschichte für eine Lüge und kann sich angeblich nicht wirklich an etwas von den Geschehnissen vor 25 Jahren erinnern.


    Drei Wochen nach dem Einzug ist die kleine Familie laut Buch mitten in der Nacht geflüchtet. Sie schworen damals nie mehr zurück zu kehren. Die Geschichte wurde über einen Polizeimeldung weit bekannt und ein Verleger machte ihrem Vater das Angebot, ein Buch zu veröffentlichen. Es wurde spontan zum Bestseller und weltbekannt. Danach wurde die Familie in viele Fernsehsendungen eingeladen. Ihre Eltern haben ihr nie gesagt, warum sie geflüchtet sind und sie selbst glaubt nicht an Geister. Maggies Ruf eilt ihr voraus und beeinflusst ihr Leben so immer noch.


    In abwechselnden Kapiteln geht Ewans Bericht bzw. Roman weiter. Die ersten Zeichen, dass etwas nicht stimmt, sind typischerweise kalter Luftzug, bewegte Gegenstände und Licht, das von selbst an geht.


    Maggie zieht tatsächlich, trotz Warnungen selbst in Baneberry Hill ein. Auch bei ihr beginnt es mit seltsamen Kleinigkeiten, wie verschwundenen Dingen und offenen Türen die dann zu sind. Wider Erwarten taucht doch eine erste echte Erinnerung auf.


    Zur Mitte des Buches nehmen die Ereignisse und der Grusel Fahrt auf. Beide Erzählstränge streben einem Höhepunkt entgegen, von dem man noch nicht ahnt, wie es schlussendlich ausgehen mag. Gegenwart und Vergangenheit fließen immer stärker ineinander. Paranormales und Realität werden immer schwerer zu trennen.


    Den letzten Teil liest man in einem Rutsch so gefesselt ist man, man taucht tief in die Atmosphäre und Handlung der letzten Seiten ein. Es kann einem fast schwindlig werden bei den überraschenden Wendungen.


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