Helge Thielking - Das gute Kind

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  • Kurzbeschreibung (Klappentext):

    Vor 18 Jahren erschütterte der Mord an einer Mutter und ihrer wenige Monate alten Tochter die Öffentlichkeit. In einem Indizienprozess wurde der mutmaßliche Mörder zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

    Fast zwei Jahrzehnte später steht eine junge Frau vor der Tür der suspendierten Kriminalkommissarin Femke Sundermann und behauptet, das Baby von damals zu sein.

    Woher kommt die mysteriöse Frau? Sagt sie die Wahrheit? Entgegen aller Ratschläge rollt Femke den abgeschlossen geglaubten Kriminalfall wieder auf. Die Entdeckungen sind so unglaublich, dass dafür mehrere Menschen mit dem Leben bezahlen müssen . . .


    Mein Eindruck:

    Diesen netten kleinen Krimi hatte ich von einer ehemaligen Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Von Anfang war eine sehr gute Spannung da, die bis zum Ende durchhielt. Die Auflösung und der Täter waren für mich mehr als überraschend, zumal sich am Ende die Spannung überschlug. Auch die Erzählweise aus Sicht der Polizistin Femke Sundermann ist sehr positiv, da sie sich sehr mit diesem Fall verbunden fühlt durch den Tod ihres kleinen Sohnes und man so einen Einblick in ihr Innerstes bekommt. Das Buch ist wie ein Rätsel aufgebaut und ständig überlegt man beim Lesen, wer nun die Tochter ist, wer der Täter ist und wie die ganze Sache ausgeht. Immer wenn man glaubt, etwas durchblicken zu können und sich über etwas sicher ist, wartet der Autor mit einer überraschenden Wendung auf, die sehr zahlreich sind. Manchmal verliert sich der Autor etwas in zu genauen Beschreibungen von DNA-Kenntnissen, Rekonstruktionen usw., aber es passt trotzdem gut in die Geschochte hinein. Der Schreibstil ist flüssig und durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch schnell lesen. Für Krimi-Fans ist das Buch absolut zu empfehlen, einen halben Stern ziehe ich allerdings ab, weil auf dem Cover ein toter Vogel abgebildet ist und im ganzen Buch nicht ein einziger Vogel vorkommt und das Cover daher etwas irreführend ist. Ich vergebe daher viereinhalb Sterne.


    Bewertung:

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