Verhasstes Blut - Seiten 289-381

  • Kurzmeinung

    -the-black-one-
    Wieder mal sehr gut und spannend, doch leider erscheinen mir die Fähigkeiten des Ermittlers langsam zu schön um wahr zu.
  • Kurzmeinung

    Scalymausi
    Spannend, gut durchdacht und unvorhersehbar aber auch nichts für schwache Gemüter

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  • Verhasstes Blut - Seiten 289-381

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  • Kapitel 48

    Wir erfahren viel über möglichen Täter der angeblich vor Jahren bei einem Unfall gestorben ist.

    Seltsam.


    Kapitel 49


    Die Zusammenhänge werden nun etwas klarer aber immer noch habe ich viele Fragezeichen im Kopf. Gefällt mir:D

  • Kapitel 50

    Der kranke Typ besucht nun sein letztes Opfer, nach einem kurzen Kampf kann er sie überwältigen und in seinen Kofferraum verfrachten. Sie ist scheinbar das letzte Puzzlestück für ihn. Oder doch nicht?

    Kapitel 51

    Sie kennen den Wagen des Täters und der Kellner fährt genau so einen. Leider flüchtet er als er Ruben und Verona sieht. Ich glaube noch nicht ganz das er es ist aber mal schauen.

    Kapitel 52

    Vanessa und Torsten täuschen die Bewacher und fahren zur Familie Dittrich. Ganz wohl ist mir bei der Sache nicht.......

    Kapitel 53

    Mein Herz klopft ordentlich zu Beginn dieses Kapitels und es sollte nicht besser werden . Der kranke Typ hat sie nun und ein Fluchtversuch scheitert. Nun ist er gar nicht mehr gut gelaunt.


    Kapitel 56

    Nun wird es wirklich spannend, Die Polizisten bewegen sich in Lebensgefahr und ich hoffe für alle das es gut ausgeht.


    Kapitel 57

    Es wird tragisch, einige Personen scheinen das zeitliche zu segnen, ich hoffe die Beamten überleben wenigstens .


    Kapitel 58

    Er ist ihr Bruder? In meinem Kopf rattert es ein wenig da ich das ganze noch nicht so wirklich einordnen kann.


    Kapitel 60

    Er ist tot , und die Gerichtsmediziner auch. Gehäutet bei lebendigem Leib. Na bum.....


    Kapitel 61

    Shit, Florian hat es auch erwischt . Ruben erklärt nun genau wie sich was abgespielt hat doch siehe da, es gibt eine Wendung ganz zum Schluss.


    Kapitel 62

    Spektakuläre letzte Wendung. Ich bin fertig. Mit dem Buch und den Nerven. Danke erstmal.


    Habe aber noch eine Frage: Wieso ging der Freund der im Wagen damals statt Sebastian verbrannte niemanden ab? Mark Franley

  • Kapitel 48

    Vanessa scheint die Akten heimlich und verbotenerweise fotografiert zu haben.

    Von Marias Mutter erfährt sie, dass ein Freund ihres Bruders namens Sebastian ein halbes Jahr vor Marias Entführung bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Das wird keine zufällige Übereinstimmung der Namen sein; ich gehe davon aus, dass Sebastian überlebt hat. Doch wessen Leiche wurde dann in dem ausgebrannten Auto gefunden? Sein Vater sei der zuständige Förster, also muss es sich um den Täter handeln.

  • Kapitel 49

    Die Ermittler finden verschiedene Bezüge zwischen den Toten und Verdächtigen:

    Dr. Reich habe den Tod der Schwester des Professors als Selbstmord deklariert, damit einen Mord vertuscht und Prof. Lauenstein entlastet, der wohl beteiligt war. Auch der Förster hatte mit Lauenstein zu tun und war Mitglied der Stasi.

    Die Zusammenhänge werden nun etwas klarer aber immer noch habe ich viele Fragezeichen im Kopf. Gefällt mir :D

    Das geht mir genauso.

    Kapitel 50

    War Sebastian der Mann, der im Archiv mit Vanessa gesprochen hat?

    Zwei Frauen sind akut gefährdet: Vanessa und IM Natascha.

    Kapitel 51

    Nachdem ich die Namensgleichzeit von Nastja Lasarew und der Gerichtsmedizinerin erst überlesen habe, wird sie hier nun explizit erwähnt; Nastja ist IM Natascha.

    Wegen gefundener Reifenspuren gerät der Kellner in den Blick der Polizei, der sich an Vanessa herangemacht hat. Wenn er Sebastian wäre, hätte sie ihn aber doch im Archiv erkennen müssen. Ich glaube daher nicht an seine Schuld.

    Kapitel 52

    Vanessa und Torsten fahren zu dem Försterhaus, um mit den Eltern von Sebastian zu reden. Damit begibt Vanessa sich in große Gefahr.

    Kapitel 53

    In dem Försterhaus treffen Vanessa und Torsten auf einen verletzten Förster und seinen bewaffneten Sohn. An dessen Stelle habe in dem ausgebrannten Auto Holger gesessen, der bei einem Bundeswehreinsatz mit Paul und Sebastian in Somalia gewesen sei. Hat er dort Frauen und Kinder missbraucht?

    Vanessa versucht zu fliehen, fährt sich aber fest. Die anderen drei sollen in dem Haus sterben.

    Kapitel 54

    Ruben und Verona fahren zu dem Forsthaus, weil Vanessas Handy in der Nähe geortet wurde. Es besteht also die Hoffnung, dass sie noch rechtzeitig gefunden wird.

    Kapitel 55

    Sebastian bringt Vanessa zu seiner Hütte. Was hat er mit ihr vor?

  • Kapitel 48


    Krass, Sebastian ist der Sohn des Försters und seiner Frau? Er ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, pflegt aber seine Mutter? :shock:


    Kapitel 50


    Der Typ, der Vanessa in der Stasibibliothek angequatscht hat, war also Sebastian! Und sie ist einer der Engel des Professors.

    Sebastian erpresst seinen Vater, den Förster, mit der Offenlegung seiner Stasigeheimnisse. Gar nicht mal so blöd, der Bursche.

    Den zweiten Engel des Professors bringt er als nächstes um die Ecke.


    Kapitel 53

    Vanessas und Torstens Reporterneugier bringt die beiden ganz schön ins Schwitzen. Und Sebastian offenbart ihnen die Gründe für seinen tiefen Hass auf die Professorenfamilie. Er scheint sich als tödlichen Racheengel zu sehen. Es läuft alles auf ein spektakuläres Finale hinaus.


    Kapitel 54-Schluss

    Pfleger Klaus hat leider ein Alibi. Also weitersuchen. Der Verdacht fällt seitens der Ermittler auf den Förster. Die Spur wird heißer, im wahrsten Sinne des Wortes.


    Sebastian ist der Adoptivsohn(!) des Försters! Alter Schwede, ist er etwa Vanessas Bruder? Laut seiner Aussage ist er ihr Bruder. Na da schau her.


    Seite 353

    Wieder ein Satz, der mir literarisch sehr gut gefällt und die Bedrohlichkeit der Situation ganz toll rüberbringt:
    "Stufe für Stufe ging es hinab in eine andere Welt... eine Welt, in der die Regeln nur ein Einziger macht."


    Die Ermittler stellen ihre Ergebnisse nach dem Zugriff vor und Ruben offenbart eine weitere erschütternde Information: Sebastian ist gar nicht das Kind von Lauenstein und seiner Schwester sondern es wurde ihm offensichtlich durch gezielte Informationen eingeredet, um ihn zu instrumentalisieren.


    Klaus Stolz ist dieser Sohn einer verbotenen Geschwisterliebe! :shock: Er redet seinem Vater, dem Professor, ein, wie dieser sich umzubringen hat. Vorher verkündet Sebastian ihm noch, dass er als Pfleger in der Einrichtung arbeiten wird, in die Vanessa eingeliefert wurde.

    Blöd für Klaus, dass sein Vater den Selbstmordversuch überlebt hat. Ob er sich an etwas von dem erinnert, was Klaus zu ihm gesagt hat, bleibt offen. Aber die Ermittler können sicher 1 und 1 zusammenzählen und Klaus dingfest machen.


    Wie es Eva letztendlich geht, bleibt auch offen.


    Alter Schwede, was für eine spannungsgeladene Geschichte! :lechz: Es war wieder Lesevergnügen pur mit herrlichen Wendungen. :applause:

    Mich hätte noch interessiert, was aus Marias Sohn wurde, wobei das für die Handlung nicht wichtig ist.


    Ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Abenteuer weitergeht, ob Eva sich wieder erholt und ob sie weiter mit Ruben zusammenarbeitet.

    Aber vorher lese ich den 2. Ruben Hattinger Thriller, den ich irgendwie verpasst hatte. Und Mike Köstner steht auch auf der Leseliste.


    In diesem Sinne, schöne Weihnachten und bis bald im nächsten spannenden Roman. :study::montag::thumleft:

  • Seite 289-381


    Ein sehr spannender Abschnitt und ein Ende, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe.

    Die letzten Seiten waren etwas verwirrend, aber das rasante hin und her hat für einen perfekten Abschluss gesorgt.

    Das schreit natürlich nach einer weiteren Fortsetzung, denn ich brauche unbedingt noch Antworten.


    Erstens, wie entwickelt sich Evas Gesundheitsstand?

    Sie lebt, liegt aber im Koma und ihr Gesicht ist ja durch das Feuer entstellt.

    Das war wirklich ein riesen Unglück für Eva, sie war sich ja am Ende ja nicht mehr so sicher, ob sie für solche Fälle geeignet ist.

    Und dann so ein unvorhersehbares Unglück.

    Florian und Eva die sich so gut verstanden haben.

    Eine Zukunft, die in Flammen aufgegangen ist.

    Ich hoffe sehr, dass Eva wieder auf die Beine kommt.

    Und das Ruben an ihrem Krankenbett emotional geworden ist, das bedeutet eine Menge.

    Auch wie er damit zurecht kommt, interessiert mich sehr.

    Ich glaube nicht, dass er das alles schnell vergessen oder verdrängen wird/kann.


    Sebastians Gründe für seine Rachepläne kamen immer mehr ans Licht.

    Als er Vanessa als seine Schwester bezeichnet hat war ich erst richtig erstaunt.

    Er, der Sohn vom Professor.

    Seine Beweggründe und die Sache mit der Schwester des Professors,echt schockierend was damals alles passiert ist.

    Sebastian hat eine Wahrheit erfahren,die er nicht verkraften konnte.

    Es sind einige Menschen ums Leben gekommen, doch das Sebastian alles in einem falschen Glauben getan hat, hat mich dann noch einmal sprachlos gemacht.

    Was für ein hinterhältiges, grausames und lange geplantes Spiel des Pflegers Klaus.

    Ruben hat bei ihm kein gutes Bauchgefühl gehabt, aber irgendwie ist er dann doch in Vergessenheit geraten.

    Seine Drohung am Ende zu seinem Vater hat mich schockiert, auch dass er ihn verlassen wird, um sich um seine Schwester zu kümmern.

    Sebastian war ja ein Psychophat, aber Klaus toppt alles.


    Vanessa geht es jetzt nicht besser als ihrem Vater,.

    Hätte sie nicht diese heimlichen Spiele veranstaltet, würde ihr Freund wahrscheinlich noch leben.

    Schrecklich was ihr angetan wurde, keine Frage.

    Aber so ganz unschuldig ist sie trotzdem nicht durch ihre Alleingänge und das verheimlichen von wichtigen Informationen.


    Ich finde den Thriller wie seine Vorgänger top, auch er hat mir wunderbar gefallen.

    Thriller mit Ruben Hattinger sind immer ganz besonders gelungene Thriller.

    Ein Protagonist, den ich unheimlich gerne mag.

    Er ist zwar anders und speziell, aber das macht seine Fälle umso spannender.


    Vielen lieben Dank für diesen tollen dritten Teil.

    Ich würde mich sehr freuen, zeitnah wieder was von Hattinger lesen zu können.

  • Ausserdem fand ich es erstaunlich, wie perfekt Sebastian sich verkleiden und verstellen konnte.

    Er war kein Unbekannter, trotzdem hat er es geschafft,bei anderen Menschen, besonders bei seinen Opfern, nicht aufzufallen.

    Er hat zwei Leben gleichzeitig gelebt...

  • Kapitel 48

    Vanessa scheint die Akten heimlich und verbotenerweise fotografiert zu haben.

    Von Marias Mutter erfährt sie, dass ein Freund ihres Bruders namens Sebastian ein halbes Jahr vor Marias Entführung bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Das wird keine zufällige Übereinstimmung der Namen sein; ich gehe davon aus, dass Sebastian überlebt hat. Doch wessen Leiche wurde dann in dem ausgebrannten Auto gefunden? Sein Vater sei der zuständige Förster, also muss es sich um den Täter handeln.

    Vanessa und ihre verbotenen Alleingänge.

    Sie hat dem ganzen dadurch noch mehr Schaden zugefügt.

    Ich finde, sie hätte einiges verhindern können wenn sie sich etwas an die Regeln gehalten hätte.

    Das verheimlichen des Tagebuchs, ihre Recherchen...

    Deswegen hält sich mein Mitleid für sie sehr in Grenzen.

  • Kapitel 56

    Ruben findet den mutmaßlichen Wagen des Täters.

    Als Eva, Torsten und Verona das Haus des Försters betreten, kommt es zur Explosion.

    Jetzt erfahren wir die Quelle von Rubens Trauma: Sein Bruder wurde bei einem Banküberfall erschossen.

    Kapitel 57

    Bevor der Förster stirbt, verrät er, dass sein Adoptivsohn Sebaastiaiaan der Täter ist, und gibt einen Hinweis auf dessen Aufenthaltsort. Eva und Florian sind verletzt und bewusstlos, für die anderen ist die Hilfe zu spät gekommen

    Kapitel 58

    Sebastian behauptet, Vanessas Bruder zu sein. Wenn er wirklich Lauensteins Sohn ist, wäre er zumindest ihr Halbbruder.

    Kapitel 59

    Ruben und ein Kollege haben wahrscheinlich die Hütte gefunden, aber der Kollege tritt in eine Falle, die Alarm auslöst. Die Hütte scheint enorm gut gesichert zu sein.

    Kapitel 60

    Das SEK greift ein und befreit Vanessa. Sebastian hat die Ärztin gefoltert und ermordet; ihn erschießt das SEK.

    Kapitel 61

    Florian ist gestorben, damit stirbt ein (weiterer) Unschuldiger.

    Dass Lauenstein ein Verhältnis mit seiner Schwester Adele hatte, habe ich nicht erwartet. Ihr gemeinsames Kind, Sebastian, wird ihr weggenommen. Nach ihrer Drohung, alles zu veröffentlichen, stirbt sie an einer Überdosis Drogen bzw. wird damit ermordet.

    Dann kommt die Überraschung: Sebastian ist überhaupt nicht mit Lauenstein verwandt und wurde von jemandem manipuliert.

    Kapitel 62

    Der wirkliche Sohn von Lauenstein ist sein Pfleger Klaus Stolz! Er habe sich jetzt in der Einrichtigung als Pfleger beworben, in der Vanessa das Erlebte zu verarbeiten versucht. Damit ist sie erneut in Gefahr. Lauenstein lässt er eine Rasierklinge da und gibt ihm damit die Möglichkeit zum Selbstmord. Doch er wird gerettet, Stolz wird festgenommen.

    Bei Evas Anblick wird Ruben emotional; der Thriller endet sehr schön mit der Erwähnung einer Träne.

    Erstens, wie entwickelt sich Evas Gesundheitsstand?

    Sie lebt, liegt aber im Koma und ihr Gesicht ist ja durch das Feuer entstellt.

    Das habe ich mich auch gefragt. Da Ruben nicht zum ersten Mal mit Eva ermittelt hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie auch bei einem weiteren Thriller der Reihe wieder eine Rolle erhält.


    Der Thriller hat mir sehr gut gefallen! Er ist äußerst spannend und liest sich sehr flüssig.

    Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden gefällt mir eine Sache sogar noch besser: Auch hier geschehen grausame Dinge, aber sie werden für mein Empfinden weniger detailliert beschrieben, genau genug, um sich alles vorstellen zu können, aber weniger schlimm zu lesen.

  • Der Thriller hat mir sehr gut gefallen! Er ist äußerst spannend und liest sich sehr flüssig.

    Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden gefällt mir eine Sache sogar noch besser: Auch hier geschehen grausame Dinge, aber sie werden für mein Empfinden weniger detailliert beschrieben, genau genug, um sich alles vorstellen zu können, aber weniger schlimm zu lesen.

    Da gebe ich dir ebenfalls vollkommen Recht!

  • Jetzt habe ich gedacht, Ihr seit alle in der Weihnachtspause, dabei hat meine Alarmierung für neue Kommentare nicht funktioniert :-(


    Ich finde es toll, wie Ihr alle bei der Sache seid und es freut mich sehr, dass die Geschichte so gut ankommt. Außerdem kann ich durch eure Gedankengänge einiges an Erfahrung mit in die nächsten Bücher nehmen.


    Danke für das bisherige Lob und ich freue mich auf weitere Posts.


    Viele Grüße

    Mark

  • Wer Böses sät, wird Böses ernten.


    "Verhasstes Blut" ist der dritte

    Ruben Hattinger -Thriller von Mark Franley.

    Das Cover passt gut zu den Vorgängerbänden, da es einen großen Wiedererkennungswert hat.

    Außerdem passt es hervorragend zum Inhalt, denn es strahlt direkt schon eine düstere und spannende Atmosphäre aus.


    Diesmal geht es um ein ermordetes Paar, eine vermisste Frau, die tot unter Zweigen versteckt liegt und einen verstörten Jungen, der eine Jacke aus menschlicher Haut trägt.

    Diese brutalen Vorgänge im Thüringer Wald

    alarmieren Sonderermittler Ruben Hattinger, denn er sieht Ähnlichkeiten mit einem Fall, der fünf Jahre zurückliegt.

    Doch seitdem sitzt der Täter in einer psychiatrischen Klinik und Ruben stellt sich die Frage, ob er damals den Falschen überführt hat.


    Mark Franley liefert hier wieder einen soliden und spannungsreichen Thriller, dessen Spannung durchgängig erhalten bleibt.

    Er lässt bei der Lösung des Falles seine Leser/innen miträtseln, das Ende hat mich mehr als überrascht.

    Die Motive des Täters haben mich wortwörtlich umgehauen, aber auch nach der Auflösung gab es noch eine kleine Überraschung.

    Insgesamt hat mir der Kriminalfall spannende Lesestunden und Schockmomente beschert, die Grundidee des Thrillers hat mir gut gefallen.

    Es gab Momente, die mich überrascht haben und Wendungen, auf die ich trotz miträtseln nicht gekommen bin.

    Obwohl hier kein ständiges Wechselspiel an Verdächtigen stattfindet, bleibt die Spannung dank wohl dosiert eingesetzter Cliffhanger konstant hoch.


    Das Setting finde ich sehr interessant und passend, denn die tiefen und dunklen Wälder des Thüringer Walds sind eine hervorragende Kulisse für einen düsteren Thriller wie diesen.

    Gänsehautmomente sind hier garantiert.

    Detaillierte und bildhafte Beschreibungen der Tatorte und Protagonisten lassen klare Bilder im Kopf entstehen, ein spannender, authentischer und flüssiger Schreibstil sorgt für nervenaufreibende Lesestunden.

    Die Kapitel sind kurz und abwechslungsreich, was mir wieder sehr gut gefallen hat.


    Ruben Hattinger ist ein erfahrener Sonderermittler aus Bamberg, der in ganz Deutschland tätig ist.

    Mit seinen autistischen Zügen ist er ein Einzelkämpfer und Teamarbeit ist überhaupt nichts für ihn.

    Er hat eine besondere Beobachtungsgabe, wo er ständig seine Gedanken sortieren muss.

    Er versucht bei seinen Ermittlungen in die Perspektiven der Täter zu schlüpfen und ist mit seinen Inselbegabungen sehr erfolgreich, seine Aufklärungsquote ist sehr hoch.

    Mit seinem Knalltrauma und seiner exzentrischer

    Art kommt er bei Kollegen oftmals komisch rüber.

    Er passt sich seiner Umwelt überhaupt nicht an und kümmert sich nicht darum, was andere über ihn denken.

    Die einzigen Menschen, die er in sein Leben lässt sind seine Frau und seine Tochter.


    Da er diesmal mit Eva Lange, einer Kollegin aus einem alten Fall, zusammen arbeitet, fällt ihm die Teamarbeit nicht allzu schwer.

    Aber Eva geht der brutale Fall an die Nieren.

    Sie ist hin- und hergerissen, auszusteigen oder weiterzumachen.

    Sie stößt zwischenmenschlich an ihre Grenzen.

    Doch dann geschehen zwei weitere Morde, die alles von den beiden abverlangen.


    " Verhasstes Blut" ist ein spannender, interessanter und lesenswerter Thriller, der mich wie seine beiden Vorgänger begeistern konnte.

  • Kapitel 48

    Paul, Maria und Sebastian waren also anscheinend gute Freunde. Sebastian ist ja in diesem Fall unser Täter und er soll angeblich durch einen Autounfall ums Leben gekommen sein. Wurde seine Leiche tatsächlich gefunden? Oder hat er seinen Tod eventuell nur vorgetäuscht. Es stellt sich mir auch die Frage, wer war seine Beifahrerin. Ist sie auch gestorben?

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Kapitel 49 bis Kapitel 51

    Jetzt hat Sebastian auch Nastja in die Finger bekommen. Was wir er wohl mit ihr anstellen, es wird auf jeden Fall sehr grausam werden. Es bleibt weiterhin spannend. Langsam werden immer mehr Details geklärt, aber ich finde es sind immer noch einige Fragen offen.

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Kapitel 52

    Nun haben wir Gewissheit, die Leiche die bei dem Autounfall gefunden wurde war ein ehemaliger Bundeswehrkollege von Sebastian und Paul. Anscheinend haben diese in Somalia grausame Dinge getan, die Sebastian ganz schön zu schaffen gemacht haben.


    Vanessa versucht mehr aus Sebastian herauszubekommen und hat auch in ihm den Mann erkannt, der sie im Archiv angesprochen hat. Langsam klärt sich immer mehr auf. Aber was mich auch noch stutzig gemacht hat war die Aussage von Sebastian als er meinte, dass UNS das Gen für Empathie fehlt. Was hat das nun zu bedeuten?

    Er scheint auch wohl sehr auf Vanessa fixiert zu sein und möchte sie für sich haben.

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Kapitel 53 bis zum Ende

    So jetzt musste ich einfach bis zum Ende lesen. Es kommt eins zum anderen. Erst explodiert die Hütte des Försters und die beiden Kollegen Eva und Florian sind mitten drin. Am Ende erfahren wir leider auch, dass Florian das nicht überlebt hat und auch Eva liegt noch im Koma.


    Was Sebastian mit Nastja angestellt hat ist wirklich abartig. Er scheint anscheinend echt gefallen am Häuten zu haben. Kein Wunder, dass Vanessa das ganze nicht so leicht wegstecken konnte. Es war bestimmt kein leichtes Leben für Sebastian, aber das ist trotzdem kein Grund für diese Taten. Und nach diesem Hammer kommt die richtig große Wendung. Denn Sebastian ist gar nicht der Sohn von dem Professor und seiner Schwester. Das ganze wurde von dem Pfleger Klaus in die Wege geleitet und Sebastian war sozusagen seine Marionette. Sehr gut, dass Ruben hier den richtigen Riecher hatte und somit immerhin Vanessa noch mehr Trauma ersparen konnte.


    Also ich muss sagen, dass war wirklich ein sehr spannender Thriller und mit diesem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich werde mir auf jeden Fall die vorherigen Bände noch gerne zu Gemüte führen und auch immer ein Auge nach weiteren Teilen rund um Ruben Hattinger aufhalten. Vor allem möchte ich auch wissen, wie es mit Eva weitergeht.


    Ein rundum gelunges Buch. Klare Leseempfehlung

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









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