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Vanessa Carduie - Liebe im Wolfspelz

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  • So hatte sie sich ihren Urlaub wirklich nicht vorgestellt. Statt sich vom Beziehungsstress zu erholen, wird die junge Werwölfin Sophie bei einem Ausflug angeschossen. Ihr Retter René traut seinen Augen kaum, als anstelle des verletzen Wolfes plötzlich eine junge Frau vor ihm liegt.
    Unfreiwillig kommen sie einander näher. Doch Ärger lässt nicht lange auf sich warten, denn Menschen dürfen nicht wissen, dass es übernatürliche Wesen gibt.
    Bevor René sich versieht, wird er mit den dunklen Geheimnissen und Abgründen der Schattenwelt konfrontiert, die ihn das Leben kosten könnten. Hat ihre Liebe eine Chance, oder werden sie die Unterschiede für immer entzweien?


    Quelle: Amazon.de


    Mit „Liebe im Wolfspelz“ geht es wieder zurück in Vanessa Carduies Schattenwelt. Dort habe ich mich bisher immer sehr wohlgefühlt, und das war auch diesmal wieder der Fall.


    Am Anfang stehen Werwölfin Sophie und René im Mittelpunkt. René nimmt den verletzten Wolf mit in sein Ferienhäuschen und erlebt am nächsten Morgen eine Überraschung. René und Sophie haben mir hier gefallen. Sophie weiß, was sie will und ist selbstbewusst. René ist kein stereotyper Charakter. Er ist nicht der typische Held. Er ist schüchtern und geht körperlichen Auseinandersetzungen lieber aus dem Weg. Ich mochte ihn, zumal mir auch seine Entwicklung gefallen hat. Die Chemie zwischen Sophie und René hat gestimmt, aber ich wusste ja auch, woher das kam.
    Später kommen weitere Charaktere hinzu, sie nicht weniger interessant sind.


    Und wo ich gerade von Entwicklung spreche, so sah ich zwar das ein oder andere kommen, andere Entwicklungen jedoch nicht. Die Mischung empfand ich als richtig und ein Aspekt vor allem interessant.

    Die Geschichte könnte man in zwei Teile einteilen. Im zweiten Teil habe ich mich über das Wiedersehen bekannter Gesichter gefreut, auf die ich ehrlich gesagt hingefiebert hatte. Das Buch würde sich zwar auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen lassen, aber es macht einfach mehr Spaß, wenn man die einzelnen Geschichten und damit die Charaktere kennt. Die Treffen fand ich sehr amüsant.


    „Liebe im Wolfspelz“ ist unterhaltsam geschrieben und kommt ohne künstlich erzeugte Dramatik aus. Es wird abwechselnd von Sophie und René erzählt, so dass man eine gute Sicht auf beide hat. Die einzelnen Kapitel haben eine Überschrift, die jeweils sehr passend sind. Das Cover gefällt mir im Übrigen, auch wenn es sich von den anderen der Reihe absetzt, richtig gut.


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:.

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