Ashley Weaver - Amory Ames und der tote Ehemann / Murder at the Brightwell

  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Ein interessanter Reihenauftakt, der Lust auf die Fortsetzung mit Amory und Milo macht.

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  • Amory Ames und der tote Ehemann ist der Auftakt zur "Amory Ames ermittelt Reihe". Die Reihe ist bislang in Großbritannien erschienen und startete in Deutschland im Oktober 2020.


    Über dieses Buch (lt. amazon)

    England, 1930: Seit ihrer Hochzeit mit dem wohlhabenden Playboy Milo fragt sich Amory Ames, ob sie den Richtigen geheiratet hat. Als ihr ehemaliger Verlobter Gil Trent sie um Hilfe bittet, nutzt sie die Chance sofort, um etwas Abstand zu ihrem berüchtigten Ehemann zu bekommen. Amory begleitet Gil zum Brightwell Hotel. Dort soll sie die Hochzeit seiner Schwester Emmeline mit Rupert Howe, einem anrüchigen Herzensbrecher verhindern. Als Rupert jedoch ermordet und Gil wegen des Verbrechens verhaftet wird, hat Amory kaum noch Zeit, um sich über ihr verlorenes Glück Sorgen zu machen. Sie beschließt Gils Unschuld zu beweisen und den wahren Mörder zu finden. Doch dann verschwimmen plötzlich die Grenzen zwischen Freund und Feind und Amory muss sich entscheiden, was ihr Herz will - sonst könnte sie selbst zum Opfer werden...


    Über die Autorin (lt. Verlag):

    Ashley Weaver ist die Autorin der Amory-Ames-Mysterys. Das erste Buch der Reihe, Amory Ames und der tote Ehemann, wurde für den Edgar Award für den besten Debütroman nominiert. Weaver arbeitet auch als Bibliothekarin in der Allen Parish Librarie. Sie lebt in Oakdale, Louisiana, USA.


    "MIT EINEM MANN VERHEIRATET ZU SEIN, DEN MAN GLEICHERMAßEN LIEBT UND HASST, IST EINE ECHTE ZERREIßPROBE."


    Kommen wir zum ersten Eindruck, dem Cover. Vorab sei gesagt , dass ich ein großer Fan von Cosy-Crimes bin. Lockerleicht, nicht zu blutig, und genau hier kommt auch wieder das Cover ins Spiel. Es zeigt eine Dame mit Stola und im Hintergrund ein pompöses Anwesem. Ein Bezug zur Geschichte ist somit gegeben. Dieser goldene Rahmen verleiht dem Bild so etwas klassisches. Auch mich wirkt der äußere Eindruck sehr stimmig Und macht mich neugierig.

    Ohne Prolog und ohne Umschweife geht dann auch schon los. Die englische Autorin, Ashley Weaver, führt den Leser nach Kent in das Jahr 1932. Dort lernen wir auch die von ihrem Ehemann gelangweilt Amriy kennen. Eigentlich haben sich die Beiden wirklich nichts zu sagen. Er unternimmt Reise, geht ins Casino, ist nächtelang unterwegs, während Amory sich zuhause die Zeit Totschlags. Dann steht auf einmal ihr früherer Verlobter Gil vor der Türe und bittet sie um einen aussergewöhnlichen Gefallen. Ohne lange zu Zögern, willigt Amory ein und das erste Abenteuer beginnt. In den 29 Kapiteln lässt die Autorin uns nun an Ermittlungen, Reibereien und auch einer Versöhnung beiwohnen. Die Handlungen erschienen glaubhaft und teilweise auch very british. Auch die Pritagonisten wurden gekonnt charakterisiert, so dass die gsnze Story ihren Lauf nehmen konnte, ohne langstmig zu wirken. Dieser Krimi zeichnet sich nicht durch Mord und Totschlag aus, auch fließendes Blut sollte man nicht erwarten. Es ist ein Cosy Crime, der ganz gemächlich um die Ecke kommt. Die Geschichte ist so interessant, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Überrascht hat mich allerdings, dass der Verlag am Ende dann noch eine sehr ergiebig Leseprobe angehängt hat. Dieses ist bei der ausgewiesenen Seitenzahl des Krimis doch etwas irreführend.


    Fazit: Ein interessanter Reihenauftakt, der Lust auf die Fortsetzung mit Amory und Milo macht.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Ashley Weaver / Amory Ames und der tote Ehemann“ zu „Ashley Weaver - Amory Ames und der tote Ehemann / Murder at the Brightwell“ geändert.

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