Michael Tobias - Bestiarium / Chateau Beyond Time

  • Buchdetails

    Titel: Bestiarium


    Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Digital)

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 337

    ISBN: 9783838702285

    Termin: November 2010

  • Bewertung

    3.5 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

    70% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Bestiarium"

    Ein nächtlicher Anruf reißt Tierschützer Jean-Baptiste Simon aus dem Schlaf. Im Hafen von Antwerpen ist ein Tier aus einem Container ausgebrochen, der an die Vereinigten Arabischen Emirate adressiert war. Die Dockarbeiter geben alle unterschiedliche Beschreibungen. Nur in zwei Punkten sind sie sich einig: Das Tier war weiß. Und es hatte nur ein Horn, mitten auf der Stirn.
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  • Original unter dem Namen "Chateau Beyond Time" bei Council Oak Books, San Fransisco & Tusla im Jahr 2008 veröffentlicht


    Ich habe mich schwer getan, diesen Roman dem Genre "Thriller" zuzordnen, in meinen Augen ist er eher ein "Mystery-Thriller" oder ein "Thriller mit vielen Fantasy-Elementen", aber definitiv weder ein reiner Thriller noch ein reiner Fantasy-Roman. Da auf dem Cover allerdings dick und fett "Thriller" aufgedruckt ist, habe ich ihn jetzt hier dem "Thriller" zugeordnet.


    Kurzbeschreibung (Klappentext):

    Das Paradies gibt es wirklich. Und es ist in Gefahr.

    Ein nächtlicher Anruf reißt Tierschützer Jean-Babtiste Simon aus dem Schlaf. Im Hafen von Antwerpen ist ein Tier aus einem Container ausgebrochen, der an die Vereinigten Arabischen Emirate adressiert war. Die Dockarbeiter geben alle unterschiedliche Beschreibungen. Nur in zwei Punkten sind sie sich einig: Das Tier war weiß. Und es hatte nur ein Horn, mitten auf der Stirn.


    Mein Eindruck:

    Allein der Titel und das Cover mit dem Bild alter, historischer "Urtiere" sprachen mich sehr an, sodass ich mir dieses Buch gekauft habe. Ich erwartete einen Thriller, der sich mit Tiergeschöpfen des Fantasy-Genres bzw. ausgestorbenen Arten befasste und wurde nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, so gefesselt war ich von der Story. Allein der Gedanke, dass es irgendwo auf der Welt einen Ort gibt, in dem Fantasy-Geschöpfe und bedrohte Wesen (Säbelzahntiger, Mammuts etc.) vor den Augen der Menschen versteckt vorm Aussterben bewahrt werden, beflügelte mich beim Lesen des Romans. Erzählt wird der Roman in zwei Handlungssträngen, einmal aus Sicht des bereits erwähnten Tierschützers Jean-Babtiste Simon, der versucht, das geheimnissvolle Tier zu finden, und dann ist da noch die Geschichte von Martin, der das Erbe seines verstorbenen Vaters antreten soll, nämlich ein Chateau, indem diese wundervollen vom Aussterben bedrohten Wesen beschützt werden. Dann gibt es noch die Wilderer, die in das Chateau einbrechen wollen, aber die als dritten Handlungsstrang zu bezeichnen, wäre, glaube ich, nicht fair. Das ganze Buch ist in Sachen geschichtlicher Hintergrund sehr gut recherchiert und die Fakten und Beschreibungen fügen sich wunderbar in den Roman ein, einigen Lesern mag das Buch deswegen vielleicht stellenweise langatmig vorkommen. Die Schnitzeljagd und die Enthüllungen, die im Buch bei eingen Personen aufwarten, sind sehr spannend geschrieben. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt und zu jedem Anfang eines Kapitels gibt es, zumindest in meiner Taschenbuchausgabe, ein kleines Bild. Diese Bildchen passen wunderbar zur Geschichte dieses Romans. Ich vergebe hier volle fünf Sterne.


    Bewertung:

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