Maria Sibylla Merian - Das kleine Buch der Tropenwunder

  • Buchdetails

    Titel: Das kleine Buch der Tropenwunder


    Verlag: Insel Verlag

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 61

    ISBN: 9783458083511

    Termin: September 1999

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Das kleine Buch der Tropenwunder"

    1699 reiste die Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian nach Surinam. Die Blumen, Zweige, Früchte, das Getier und die Insekten, die als Vorbilder für die farbigen Stiche des Bandes dienten, stammen von dort. Die farbenfrohen Abbildungen werden durch ein Geleitwort von Friedrich Schnack ergänzt.
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  • Verlagstext:


    1699 reiste die Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian nach Surinam. Die Blumen, Zweige, Früchte, das Getier und die Insekten, die als Vorbilder für die farbigen Stiche des Bandes dienten, stammen von dort. Die farbenfrohen Abbildungen werden durch ein Geleitwort von Friedrich Schnack ergänzt.

    Quelle: amazon.de



    Meine Meinung:


    Maria Sibylla Merian war nicht nur eine begnadete Künstlerin und Naturforscherin, sondern sie konnte ihre Eindrücke aus Surinam auch ganz wunderbar in Worte fassen. Anschaulich und bewegend schildert sie die Natur, die Landschaft, die Pflanzen und die Tiere, vor allem ihre geliebten Insekten, die sie gemeinsam mit ihrer Tochter Dorothea zwei Jahre lang mit großem Fleiß beobachtete, sammelte und zeichnete, dabei stets belächelt und verspottet von den ignoranten Kolonisten. Zurück in Amsterdam, mehrten die entstandenen Zeichnungen und Stiche den Respekt vor dieser bereits berühmten und außergewöhnlichen Frau.


    Sowohl die Beschreibungen aus der Feder Merians als auch die Einordnung ihres Lebens und Werks durch Friedrich Schnack aus dem Jahr 1935 habe ich gern gelesen - letzteres jedoch mit einigen Abstrichen wegen der doch sehr kolonialistischen Perspektive auf die indigenen Völker Südamerikas, die vom Verlag in der Neuausgabe auch leider nicht kommentiert wird.


    Den Kern dieses Büchleins bilden jedoch unbestreitbar die grandiosen, wunderschönen Tafeln mit Gewächsen und Getier aus tropischen und subtropischen Regionen, die Merian höchst kunstvoll zu Papier gebracht oder in Kupfer gestochen bzw. stechen lassen hat. Ich liebe diese Bilder (einschließlich der leichten Gruseleffekte bei all dem Krabbelviehzeug :lol: ) und wollte mich schon seit langem etwas intensiver mit Merian und ihrem Werk befassen. Die Lektüre der beiden Romane um die junge Naturforscherin Calpurnia Tate gab nun den entscheidenden Anstoß, es endlich zu tun: Ich habe mir mehrere Bücher mit Stichen und Zeichnungen Merians besorgt; dieser kleine Band war der erste davon, den ich gelesen und betrachtet habe, und ich freue mich schon sehr auf die anderen. :dance:


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