Sofie Sarenbrant - Schuld - Emma Sköld und der tote Junge / Syndabocken

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  • Kurzbeschreibung



    Von Schuld und Lügen


    Emma Sköld hat Ärger. Ausgerechnet sein Heiratsantrag führt dazu, dass sie sich von Nyhlén trennt, ihrem Freund und Kollegen. Dann geschieht ein rätselhafter Mord ganz in ihrer Nachbarschaft. Ein junger Mann ist offenbar von einem Einbrecher ermordet worden. Oder steckt mehr dahinter? Die Frau, die den Toten fand, verstrickt sich erst in Widersprüche, dann verschwindet sie ganz von der Bildfläche. Obendrein hat Emma das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Jemand hat ihren Laptop gestohlen und versucht, sie mit einem SUV von der Straße zu drängen. Ein zweiter Mord lässt dann alles noch verwirrender erscheinen.


    Der neue Thriller von Sofie Sarenbrant, die in Schweden als Krimiautorin des Jahres ausgezeichnet wurde.



    Autor


    Sofie Sarenbrant, Jahrgang 1978, hat als Journalistin gearbeitet und gilt als der neue Star der Krimiszene in Schweden. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bromma, einem Stadtteil von Stockholm.

    Von ihr sind bisher drei Spannungsromane um die Stockholmer Polizistin Emma Sköld erschienen: „Der Mörder und das Mädchen“, „Das Mädchen und die Fremde“ sowie „Die Tote und der Polizist“. Zuletzt veröffentlichte sie "Hinter meinem Rücken" im Aufbau Taschenbuch.

    2019 wurde Sofie Sarenbrant "Crime Writer of the Year" in Schweden.



    Meine Meinung


    Emma Sköld wird von ihrem Freund und Kollegen Nyhlén mit einem Heiratsantrag überrascht und statt diesen anzunehmen, beendet sie ihr Verhältnis. Er versteht dies überhaupt nicht. Die Zusammenarbeit der beiden wird dadurch erheblich erschwert, denn so einfach steckt es keiner von beiden weg. Ihr nächster gemeinsamer Fall betrifft den Tod eines Jugendlichen, der von der polnischen Putzfrau gefunden wird. Nach ihrer Zeugenaussage verschwindet sie allerdings spurlos. Außerdem scheinen litauische Einbrecherbanden durch diesen Stadtteil zu ziehen und es stellt sich in diesem Zusammenhang gleich die Frage, ob die Putzfrau in allen Häusern Zugang hatte oder weshalb sie abgetaucht ist. Und dann ist genau jene Zeugin, die Putzfrau, das nächste Mordopfer.


    Bei den Ermittlungen wird vieles aufgedeckt, das man als Leser zuerst nicht zuordnen kann. Es gibt Passagen mit Tagebucheinträgen, die anfangs nur im Raum stehen. Als Leser begegnet man einer Vielzahl von Figuren, die mal mehr mal weniger miteinander in Verbindung stehen. Was geschah z.B. vor einiger Zeit bei der Feier und dem anschließenden Unfall mit dem Ferrari? Emmas Schwester Josefin, die sich mit ihrer Familie derzeit auf Mallorca befindet, wird durch die sozialen Medien immer auf dem laufenden gehalten. Nach ungefähr 2/3 des Buches ist klar, wohin die Reise geht und wer für die Taten verantwortlich ist, nur genau zu diesem Zeitpunkt begibt sich Emma persönlich in größere Gefahr, denn außer dem Täter hat sie noch einen Feind, der sie beobachtet und ihr nach dem Leben trachtet.



    Die Autorin war mir schon bekannt, ich habe schon einige Bände mit Emma Sköld gelesen. Allerdings sind Vorkenntnisse nicht zwingend notwendig, das Buch kann sehr gut als abgeschlossener Einzelband gelesen werden. Der Schreibstil ist flüssig und packend. Der Plot ist gut durchkonstruiert und aufgebaut, deshalb fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Die Figuren wurden gut beschrieben, aber aufgrund der Vielzahl ging die Charakterisierung größtenteils nicht sehr in die Tiefe. Dafür hat die Autorin aber gesellschaftskritische Aspekte in die Handlung eingefügt, was ich sehr positiv fand. Das Ende läßt natürlich für den Leser eine Frage offen und ich bin gespannt, was die Autorin mit Emma Sköld weiterhin plant. Ich werde dabei sein!


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses Buch!

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Sofie Sarenbrant - Schuld - Emma Sköld und der tote Junge“ zu „Sofie Sarenbrant - Schuld - Emma Sköld und der tote Junge / Syndabocken“ geändert.

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