Harry Adam Knight - Slimer

  • Kurzmeinung

    Dave2311
    Der Horror kommt auf alle Fälle nicht zu kurz und eine sehr ausführliche Auflösung gibt es auch.

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  • Harry Adam Knight - Slimer



    Inhalt:

    When a yacht being used to smuggle drugs sinks, the six smugglers must seek refuge the only place they can - an abandoned oil rig in the middle of the sea.


    But there's something strange about this oil rig. For one thing, it looks more like a scientific research facility. And for another, there are no people - only piles of clothes with no bodies in them.


    It soon becomes clear that something is loose on the rig. Something deadly. It's stalking them, one by one, but it's not just a horrible death they have to fear - it's what comes after . . .

    (Q amazon)


    Meinung:

    Slimer


    Chris, Mark, Linda, Paul, Alex und Rochelle wollten eigentlich nur einen kleinen Segelausflug machen und nebenbei einen Drogendeal in Marokko über die Bühne bringen. Leider gab es ein Feuer auf dem Schiff und so mussten die 6 auf das Rettungsboot umsatteln, was nun schon 3 Tage über den Ozean treibt. Langsam gehen ihnen Wasser und Vorräte aus und sie sehen, im wahrsten Sinne des Wortes, kein Land. Doch dann tauch eine Bohrinsel vor ihnen auf. Sie hoffen auf Rettung. Aber wo sind alle auf der Anlage? Warum begegnen sie niemandem? Was soll die medizinische Ausstattung? Warum liegen überall nur Klamotten auf dem Fußboden?

    Bald erkennen die 6, dass sie nicht allein auf der Bohrinsel sind. Etwas ist hinter ihnen her und es ist hinterlistig, ausdauernd und hungrig.


    Die Geschichte fängt eindrucksvoll an. Wir bekommen einen Einblick in die Gedanken des Dings. Als Leser erfahren wir dadurch aber nur, dass es hungrig ist, sonst bleibt aber alles noch im Dunkeln.

    Die 6 aus dem Rettungsboot begrüßen wir direkt danach. Die Charaktere werden uns vorgestellt. Viel geben sie prinzipiell nicht her, aber es reicht. Es gibt den Besonnenen, das A*****loch, den Junkie, die Hübsche, die Starke und die Ruhige.

    Nachdem sie die Anlage unter die Augen genommen haben, versuchen sie zur Ruhe zu kommen. Erst mal haben sie ein Dach über den Kopf und können schlafen. Doch aus der friedlichen Nacht wird nichts. Nach und nach offenbart sich die Geschichte der vermeidlichen Bohrinsel und die Gruppe erkennt langsam mit was sie es hier zu tun haben. Neben der Gefahr auf der Bohranlage droht auch innerhalb der Gruppe die Stimmung zu kippen. Durch Streitereien und Erforschung der Anlage getrennt, wird die Gruppe nach und nach dezimiert.


    Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen. Die langsam auftauchende Gefahr und das Durcheinander auf der Bohrinsel machen die ganze Sache sehr geheimnisvoll. Hinzu kommen die Probleme in der Gruppe. Die für zusätzliche Spannung sorgen. Das Ding ist nebenbei recht ausdauernd. Es tritt immer wieder auf den Plan, doch bleibt im Verborgenen. Ganz langsam kommen die Hintergründe der Bohranlage zutage. Am Ende gibt es sogar eine sehr ausführliche Auflösung.

    Wer hier jetzt einen fürchterlich brutalen Kreaturschnitzler erwartet, der sei gewarnt. Blut ist hier praktisch Fehlanzeige. Obwohl in der Geschichte (irgendwie) gestorben wird, gibt es wenig Blut. Es wird zum Teil recht gewalttätig, doch ich würde behaupten, dass es sich in Grenzen hält. Witzig an der Stelle ist, dass die brutalsten Szenen in der Geschichte nicht unbedingt von dem 'Ding' ausgehen.

    Sehr interessant fand ich auch den Ansatz des Horrorwesens. Es ist schwierig das jetzt zu behaupten ohne es näher erklären zu können, denn ich will hier nichts verraten. Überhaupt fand ich die ganze Idee sehr interessant.


    Fazit:

    Slimer ist eine interessante Geschichte. Die Idee hinter den Geschehnissen fand ich recht ausgefallen und neben dem eigentlichen Horrording auf der Bohrinsel wird die Gruppe auch von innen bedroht. Mir war es zwischendurch etwas viel Sexthema, aber im Grunde hat das ganz gut ins Bild gepasst. Der Horror kommt auf alle Fälle nicht zu kurz und eine sehr ausführliche Auflösung gibt es auch.



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    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn


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