Nick Kolakowski - Love & Bullets / The Love & Bullets Hookup

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  • Bill , der sein Luxusleben mit stehlen und betrügen finanziert ist mit Fiona zusammen . Als sich Bill eines Tages von einem Gangstersyndikat Geld "ausleiht" , müssen die beiden fliehen . Bis in die Karibik geht ihre Flucht ...


    Die Handlung ist skurril und schräg dabei sind die Protagonisten sehr sympathisch besonders Bill und Fiona sind ein tolles Liebespaar und Team . Der Erzählstil ist bildhaft gut zu lesen aber ich bin leider nie richtig in das Buch hinein gekommen , was auch am Schreibstil lag .

    Die Handlung selbst ist im wahrsten Sinne des Wortes explosiv , bombig und irrwitzig .


    Fazit : Dieser Thriller ist voller cooler Sprüche die zeitweise auch schon mal witzig sein können . Er ist actiongelader Gangsterkrimi der mich immer mal wieder an ältere amerikanische Gangsterfilme erinnert hat . Auch die Mafia hat ihre Finger im Spiel , so dass es recht turbulent auf der Flucht zugeht . Dazwischen fließt immer mal wieder Blut und das nicht zu wenig . Der Autor beschreibt es auch sehr bildhaft . Das Cover sieht toll aus es glänzt kupfern und es passt sehr gut zum Inhalt . Leider hat mich dieses Buch nicht ganz so überzeugen können .

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    1. Love & Bullets

      (Ø)

      Verlag: Suhrkamp Verlag


  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Nick Kolakowski - Love & bullets“ zu „Nick Kolakowski - Love & Bullets / The Love & Bullets Hookup“ geändert.
  • Die Liebe überlebt


    „Was ist besser als Bonnie und Clyde? - Natürlich Bonnie ohne Clyde (Kleid!)“ Hahaha. Als Jugendlicher konnte ich noch darüber lachen. Was hat das mit dem Buch „Love and Bullets“ zu tun: recht viel, denn die Rückseite vermeldet: „Bonnie & Clyde reloaded“. Und zurück zum Witz am Anfang: Fiona wäre wirklich besser ohne ihren Bill dran. Denn Bill ist ein Verschwender und Trickbetrüger, während sie die toughe Killerin ist. Doch sie liebt ihn und er liebt sie.


    Und so begleiten wir die beiden auf ihrer irren Flucht vor den beklauten Gangstern, die eigentlich ihre Brötchengeber waren, landen bei korrupten Sherriffs im tiefsten Süden, in der Karibik, neue Brötchengeber werden beklaut, noch mehr Feinde usw.


    Der Kill-Count ist wahrlich beachtlich und dennoch ist das Buch leicht geschrieben, geradezu leichtfüßig und beinahe elegant wird eine Gewaltorgie nach der anderen abgearbeitet, der Showdown hat noch ein heftiges Nachspiel und der empathische Killer, der eigentlich Bills Kopf seinem Boss abliefern sollte, bekommt seine Rache am Ende in der Hölle. Dort hat auch Pol Pot (JA – genau der!!) einen tollen Job.


    Kein Buch für zarte Gemüter, definitiv nicht tiefschürfend oder sprachlich herausragend aber dennoch Lesefreude pur. Die kleinen Zwischenspiele ergeben zum Ende hin auch tatsächlich Sinn und ergänzen die Story wirklich, das geht auch schlechter.

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