Rena Fischer - Kein Weg zurück

  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Spannendes Urban-Fantasy, mit einer gut durchdachten Story und interessanten Protagonisten

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  • Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut, aber irgendwie ist hier einfach nicht der Funke auf mich herüber gesprungen.


    Das Cover ist unglaublich schön und hat mich dazu animiert den Klappentext genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch die Idee hat mir gut gefallen. Die Welt in der Elben und Menschen zusammenleben, aber die Elben eher als das unterdrückte Volk Leben hat mich neugierig gemacht.

    Schon am Anfang habe ich gemerkt, dass es wirklich eine komplexe Story ist und die Autorin da bestimmt einiges an Zeit investiert hat. Aber mir was es dann doch etwas zu komplex. Die Erklärungen zu diversen Begriffen, Namen usw kam leider erst am Ende der Geschichte, was ich vorher nicht gewusst habe (lag daran, dass ich das eBook gelesen habe, denn bei Printbüchern schaue ich mir die Seiten immer genauer an).


    Auch die Charaktere konnten mich nicht begeistern. Luz war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch und auch die beiden Kerle Niall und Darel mochte ich auch nicht. Diese Dreiecksgeschichte ging mir auch irgendwie auf den Keks. Das war für mich persönlich einfach nicht stimmig und die Wendung am Ende hat das für mich noch konfuser gemacht.


    Ich bin leider einfach nicht in die Geschichte reingekommen und habe mich erwischt, dass ich zwischendurch immer wieder ins Querlesen gerutscht bin.

    Schade, die Ansätze waren echt interessant, aber war leider nicht meine Geschichte.


    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Elbendunkel - Rena Fischer“ zu „Rena Fischer - Elbendunkel“ geändert.
  • Jugendbuchtypische Grundzüge mit sehr temporeicher Handlung



    Klappentext


    „Im Jahr 2044 ist San Francisco von Unruhen zwischen Menschen und Elben geprägt. Als Upperclass-Mädchen und Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde, der gewaltsam gegen Elben vorgeht, führt Luz ein unbeschwertes Leben – bis zu dem Tag, als sie heimlich das Elben-Ghetto betritt. Luz ist fasziniert von der Untergrundgemeinde, vor allem aber von Darel, der mit einem regimekritischen Poetry-Slam auf der Bühne steht. Doch die Vorstellung wird von einer Razzia ihres Vaters gesprengt und Luz landet ohne sein Wissen als Gefangene auf dem Revier. Dort wird ein Geheimnis aufgedeckt, das Luz auf der Stelle zur Flucht vor ihrem Vater zwingt. Darel hilft ihr dabei. Allerdings verfolgt er seine ganz eigenen Ziele …“



    Gestaltung


    Ich mag das Motiv auf dem Cover total gerne, was vor allem an dem blau-lilafarbenen Himmel und den Lichtern liegt. In einem Riss, der sich quer über die Frontseite zieht, sieht man eine Brücke, eine Skyline und ein Paar, welche sich als Schattenumrisse hervorragend in die Blau- und Lilatöne einfügen. Durch die Skyline entsteht vor allem auch eine schöne Tiefe. Auch finde ich den Kontrast von hell und dunkel sehr passend.



    Meine Meinung


    Da der Klappentext auf eine Mischung aus futuristischem Setting und Fantasygeschichte hingedeutet hat, wollte ich unbedingt „Elbendunkel – Kein Weg zurück“ lesen. In dem Buch geht es um Luz, die in der nicht ganz so fernen Zukunft in San Francisco lebt. Das Leben ist gekennzeichnet von Unruhen zwischen Menschen und Elben. Luz ist fasziniert von der Untergrundwelt und vor allem vom Poetry-Slammer Darel. Doch eines Abends wird die Vorstellung von einer Razzia unterbrochen und auch Luz wird festgenommen. Auf dem Revier kommt dann ein Geheimnis zu Tage, das Luz zur Flucht zwingt…



    Die Idee von „Elbendunkel“ hat mir durchaus gefallen, denn durch den Konflikt zwischen Mensch und Elben gibt es in diesem Dilogieauftakt eine konfliktreiche, angespannte Atmosphäre, welche zu einem hohen Spannungspotenzial beiträgt. Darin eingebunden ist die Protagonistin, die ein Geheimnis über sich entdeckt, das meiner Meinung nach vorhersehbar war und ein oft bedientes Motiv im Jugendbuchbereich ist. Auch die Grundzüge, dass die Protagonistin zwischen die Fronten gerät und für den Frieden sorgen soll, sind nichts Neues.



    Dafür konnte mich aber die Rasanz der Handlung wieder mit der Geschichte versöhnen. Es gibt spannende Verfolgungsjagden, alte Geheimnisse, fesselnde Intrigen, mitreißende Entführungen und vieles mehr. Hier bietet die Autorin ein großes Repertoire auf, das für Abwechslung sorgt und Spannung aufbaut. Für mich glich das Buch einem Feuerwerk, bei dem ein Knall auf den nächsten folgt. Da ich es gerne temporeich mag, war dies für mich genau richtig! Das Ende war dann wie die Kirsche auf der Sahne, denn hier gipfelte die Geschichte in einem aufregenden Finale, das den Leser gebannt zurücklässt. Mit nur einer Frage im Kopf: Wie geht es weiter?




    Sehr dankbar war ich für das Glossar im Inneren des Buches, da hier Namen und Begrifflichkeiten aufgegriffen und erklärt werden. So konnte ich immer wieder nachschlagen sobald ich mir bei einer Figur oder einem Fachbegriff nicht mehr sicher war, um wen oder was es sich handelte. Angesichts der Fülle an Begrifflichkeiten, die mich etwas erdrückt hat, kam mir diese Hilfestellung sehr gelegen.



    Fazit


    Mit dem Auftaktband „Elbendunkel – Kein Weg zurück“ hat Rena Fischer zwar auch einige für Jugendbücher typische Grundzüge aufgegriffen, gleichzeitig hat die Autorin aber auch eine Welt erschaffen, die mehr als spannend ist. Die Handlung ist dabei ungemein temporeich und mit vielen abwechslungsreichen Geschehnissen versehen, die dem Leser kaum Pausen zum Aufatmen geben.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Elbendunkel – Kein Weg zurück


    2. ???

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Rena Fischer - Elbendunkel“ zu „Rena Fischer - Kein Weg zurück“ geändert.

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