Tatjana Kruse - Zwei Schwestern für ein Halleluja

  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Auch dieses Mal konnte mich die Autorin von ihrer Schreibkunst überzeugen. Eine tolle Idee, hervorragend umgesetzt, so d

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  • Klappentext:

    Zwei taffe Schwestern, ein gefaketer Selbstmord und eine SMS aus dem Grab – es geht wieder turbulent zu in Konnys und Kriemhilds neuestem Fall …
    Während der Beerdigung eines befreundeten Priesters erhalten Konny und Kriemhild eine SMS des Geistlichen: »Ich wurde ermordet – rächen Sie mich!« Dieser Aufforderung können die beiden Schwestern unmöglich widerstehen, auch wenn die Polizei das als geschmacklosen Scherz abtut. Kurzerhand quartieren sie sich im Gästehaus des Klosters ein, in dem der Priester seinen Lebensabend verbrachte.
    Bei ihren unkonventionellen Ermittlungen treten sie nicht nur den Klosterschwestern auf die Zehen, sie finden auch Blutdiamanten sowie eine frisch skelettierte Leiche unter dem Refektorium. Noch dazu will jemand die beiden mit vergiftetem Klosterlikör aus dem Weg räumen …


    Mein Leseeindruck:

    Auffällig ist, dass dieses Cover so gar nicht zu den drei Vorgängerbänden passt. Die Vorgänger sind alle hell (weiß) mit rotem Titel. Nun erwartet uns ein blaues Cover. Warum der Verlag hier wohl umgestellt hatte?Wie dem auch sei, dieser vierte Band der munteren K&K-Schwestern umfasst 26 Kapitel, sowie den Epilog. Man sieht also, das Buch startet ohne große Einleitung, so dass man direkt im Geschehen landet.

    Der Kenner der Reihe wird auch sofort mit den beiden Schwestern, Konny und Kriemhild, konfrontiert. Die Reihenneulinge lernen die ungleichen Zwillinge so nach und nach kennen, und hoffentlich auch lieben.

    Dieses Mal geht es um einen Priester. Na, wer ausser mir hatte dabei noch an "Die Dornenvögel" gedacht? Nun ja, aber wenn man bei einer Beerdigung plötzlich eine SMS des Verstorbenen erhält, dann passt das schon wieder sehr zu den Schnüffelschwestern. Klar ist, dass das Abenteuer nun so richtig anfängt. Die Ermittlungen wirken sicher und nachvollziehbar und der lockerleicjte Schreibstil der Autor gibt der Krimikömodie den gewissen Touch. Manches sollte man wirklich mit einem Augenzwinkern lesen. Ich denke hier an Gummi-Gaby im Kloster. Aber was wären die beiden Schwestern, wenn nicht auch aussergewöhnliche Dinge ihren Platz finden würden. Heitere Szenen gibt es jedenfalls mehr als genug und auch die Spannung ist.durchgängig gegeben. Allerdings machen mir die Einwürfe des Herrn Hirsch etwas zu schaffen, da ich in seinen Worten keinen Bezug zur Szene finde und sie mir ab und zu einfach unlogisch und lästig erscheinen.

    Fazit: Auch dieses Mal konnte mich die Autorin von ihrer Schreibkunst überzeugen. Eine tolle Idee, hervorragend umgesetzt, so dass dieses Buch zum wahren Lesegenuss wird. Die Seiten fliegen nur so dahin und man wird nicht müde, den beiden Damen beim Ermitteln zu folgen.

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