Luke Pearson - Hilda und der Mitternachtsriese / Hilda and the Midnight Giant

  • Buchdetails

    Titel: Hilda und der Mitternachtsriese


    Band 2 der

    Verlag: Reprodukt

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 44

    ISBN: 9783943143577

    Termin: März 2013

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Hilda und der Mitternachtsriese"

    Hilda lebt mit ihrer Mutter in den Bergen, umgeben von den wunderlichsten und tollsten Freunden, die man sich denken kann: Trolle, Fuchshörnchen, Flugpelzer und Holzmänner. Als ihr Haus eines Nachts mit Steinen und Drohbriefen bombardiert wird, ist der Frieden jedoch vorbei und für Hilda beginnt ein großes Abenteuer. So groß wie der geheimnisvolle Mitternachtsriese! 'Hilda und der Mitternachtsriese' ist der Auftakt zu einer Serie um die kleine Hilda, die ihre Abenteuer in einer Welt voller skurriler Fantasiewesen erlebt. Der Erfindungsreichtum von Hildas Schöpfer Luke Pearson erinnert an den der Werke Tove Janssons ('Mumins') oder Hayao Miyazakis ('Prinzessin Mononoke').
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  • Kurzmeinung

    Dave2311
    eine liebevolle, fantastische, gewaltfreie, witzige kleinen Geschichte, die leider viel zu schnell vorbei ist

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  • Luke Pearson - Hilda and the midnight giant (Hilda 2)


    Inhalt:

    When creatures bombard Hilda's house with eviction notices, she has to think twice before making their acquaintance. Come to think of it, who is this giant who only appears at midnight, and why is Hilda the only person who can see him?

    (Q Amazon)


    Meinung:

    Luke Pearson - Hilda and the midnight giant (Hilda 2)


    Nach sehr langer Zeit habe ich nun endlich das 2. Abenteuer der Hildageschichten zur Hand genommen. Auslöser dafür war das erneute Anschauen (dieses Mal mit meiner Tochter) der ersten Folge der gleichnamigen Trickfilmserie bei einem großen Streaminganbieter. Dabei sind mir wieder die Bücher in den Kopf geschossen und der Plan, dass ich diese noch vor der Serie durchschauen wollte. Immerhin liegen die ersten 4 Teile hier im Regal rum. Die Teile 5 und 6 sind auf der Wunschliste.


    Wie auch im ersten Teil der Serie (Hilda and the troll) erleben wir wieder eine fantastische, skurrile und witzige Geschichte mit Hilda. Hilda muss sich mit unsichtbaren Wesen rumärgern, welche sie und ihre Mutter aus dem Tal vertreiben wollen und es gibt eine riesige, schwarze, nächtliche Erscheinung im Tal, der Hilda auf den Grund gehen will. Natürlich hat auch wieder das Holzmännchen seinen Auftritt.


    Der Zeichenstil hat sich zu Buch eins nicht wirklich geändert. Es ist irgendetwas zwischen bunt, aber nicht grell oder gar überbetont und atmosphärisch. (Wenn ich Farben beschreiben könnte, wäre ich Kunstkritiker geworden.) Mir gefällt es jedenfalls.

    Die Bilder sind, wie auch in Teil eins, liebevoll, nicht überfüllt, aber dennoch überzeugend. Irgendetwas zwischen sehr einfach, aber dennoch fantasievoll. Man hat nie das Gefühl, dass man von Details erschlagen wird. Es bleibt immer überschaubar was man zu sehen bekommt und man kann sich darauf konzentrieren. So verlieren auch die vielen kleinen Wortspiele nicht ihre Wirkung. Es gab zwar keine Stelle an der ich herzlich Lachen konnte, aber immer mal wieder gab es ein kleines Schmunzeln meinerseits.


    Mir ist aber eine Sache direkt aufgefallen, und das obwohl Teil 1 schon reichlich lange bei mir her ist. Und zwar hat sich Hilda etwas verändert. In Hilda and the Troll sah Hilda weicher aus. Man könnte sagen niedlicher. In diesem Abenteuer ist sie kantiger, nicht ganz so lieblich. (Wer bereits in die animierte Serie geschaut hat, wird sich noch stärker über die Unterschiede wundern. Ich vergleiche hier aber die nur die mir bisher bekannten Bücher) Ich will nicht sagen, dass mich das jetzt stark gestört hat, aber ich bin auch nicht glücklich über diese Veränderung. Ich lasse mich überraschen, wie sich das im nächsten Abenteuer entwickelt.


    Was ich der Geschichte wieder sehr zugute halten muss, ist die Tatsache, dass sie ohne Gewalt auskommt. Was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist. Es ist eine Geschichte, die man bedenkenlos Kindern in die Hand geben kann. Sie macht zwar ab und an einen etwas erschreckenden Eindruck (hier z.B. mit dem Riesen, oder in Teil eins mit dem 'schrecklichen' Troll) doch am Ende gibt es nichts böses oder gefährliches in diesen Büchern. Es ist abenteuerlich, das ja, aber nicht bedrohlich.


    Schade fand ich, dass es dieses Mal keine Minigeschichte vom Holzmännchen, oder ähnliches, gab und auch keine zusätzlichen Skizzendrucke. Wahrscheinlich hat Pearson dieses Mal einfach die Seiten so füllen können und es war kein Platz mehr für etwas Extramaterial.


    Ach und wen es interessiert: Hilda and the midnight giant behandelt die Geschichte um das unsichtbare Elfenvolk, welches mit der ersten Folge der TVSerie begonnen wird. Im Buch wird die Geschichte jedoch zum Abschluss gebracht. Ich vermute, dass die Serie dafür 2 oder 3 Folgen brauchen wird. Und nur ganz nebenbei: Obwohl ich bisher nur die erste Folge der Serie kenne, kann ich diese nur empfehlen. …. Aber ich schweife ab.


    Fazit:

    Hilda and the midnight giant punktet, ebenso wie Teil eins der Serie, mit einer liebevollen, fantastischen, gewaltfreien, witzigen kleinen Geschichte, die leider viel zu schnell vorbei ist. Die Darstellung Hildas hat sich etwas ins negative verändert, was etwas auf die Wahrnehmung drückt, dennoch hat es mir wieder Spaß gemacht und ich freue mich auf Teil 3 'Hilda and the bird parade'.



    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn


  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Luke Pearson - Hilda and the midnight giant“ zu „Luke Pearson - Hilda und der Mitternachtsriese / Hilda and the Midnight Giant“ geändert.

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