Bücher verkaufen?

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  • Hi Leute,


    wie ist das bei euch: Verkauft ihr ab und zu Bücher?

    ich hoffe ich werde jetzt hier nicht verteufelt, aber es ist nunmal so dass Platz eine begrenzte Ressource ist und Bücher, die ich mal geschenkt bekommen habe, einmal durchgelesen habe und nicht gefallen haben, ... die müssen dann einfach den neuen Errungenschaften weichen!
    Bei Büchern die ich zwar schon tausendmal gelesen habe, aber trotzdem nicht ausschließe sie nochmal aus dem Regal zu holen bin ich da anders - die bleiben auf jeden Fall. Gehts vielleicht jemandem da ähnlich?

    Ich würds ja mal bei Momox versuchen... Aber da habe ich bisher auch nur sehr gemixte Meinungen gehört.. -.- Aber was gibt es sonst für Anlaufstellen? Secondhand Läden nehmen auch nicht mehr so viel an wie früher mal.

  • Ich stehe im Moment an genau der selben Stelle und überlege, einige doppelte oder nicht mehr genutzte Bücher zu verkaufen. Ich visierte ebenfalls Momox an. Schliesse mich also Deiner Anfrage an...?!

    James Baldwin - Von dieser Welt/Go tell it on the mountain

    Anne Serre - Au coeur d'un été tout en or

    Wilhelm Genazino - Aus der Ferne. Auf der Kippe/Bilder und Texte

    Byung-Chul Han - Le désir: L'enfer de l'identiqueTrésor de la poèsie indienne - Des Védas au XXIème siècle (Schatzkiste der indischen Poesie - Von den Veden bis ins XXI.Jahrhundert)


    (Un-)Gelesenes: https://www.buechertreff.de/user/2161-tom-leo/#library

  • Generell lässt sich gut verkaufen, was nicht in riesiger Auflage gedruckt wurde und nicht schon alle anderen Leser besitzen. Aktuelle Hardcover, Teile von Serien, die noch nicht abgeschlossen sind und deshalb gesucht werden, der dritte Band einer populären Serie, der nur noch in geringer Auflage gedruckt wurde.


    Momox und rebuy funktionieren so, dass sie dem Verkäufer 0,50€ zahlen, das durchschnittliche Buch für 4€ weiter verkaufen und das seltene Buch für 10€. Im Grunde kann man auch die 95% Massenware in den öffentlichen Bücherschrank bringen und die 5% seltenen Bücher einzeln bei booklooker verkaufen. Das ist für eure Käufer interessanter, weil dort für ein Einzelbuch das Porto niedriger kalkuliert wird.

    :study: -- Feder - Der Pflanzenretter

    :study: -- Menrath - Unter dem Nordlicht. Indianer aus Kanada:study:

    :musik: -- Sigurdardottir - DNA

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

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    Reihen: dt. Titel später ergänzt:

    Kate Penrose
    Ben Kitto
    03. Kalt flüstern die Wellen (2019=Ersch.jahr d. Originals) Burnt Island--978-3596700011


  • Hallo,

    meine Erfahrungen mit Momox sind recht positiv. Mit der App kann man die ISBN/ den Barcode schnell scannen. Die Preise, die Momox kommuniziert sind bei mir bisher immer auch ausgezahlt worden.

    Mit der App kann man somit schnell für sich entscheiden, ob der Preis passt. Man bekommt natürlich nicht alles los bei mir waren es meist Fachbücher und Romane.


    Viele Grüße,

    Heiko

  • Früher habe ich sehr viel bei Booklooker verkauft, aber da ich seit Jahren mehr und mehr eBooks lese ist das seltener geworden. Bei Momox habe ich es mal versucht, aber die wollten mir für ein gerade neuerschienenes Buch, das 22 € gekostes hat gerade mal 2,47 € zahlen. Und für alle anderen, die ich so loswerden wollte gerade mal 15 Cent bis 1,03 €. Da verkaufe ich doch lieber bei Booklooker, da kann ich selbst bestimmen, was ich haben möchte.

    Die meisten Papierbücher, die ich noch besitze vertausche ich nach dem Lesen allerdings bei Tauschticket oder Tauschgnom. Die Tickets oder Token, die ich dafür bekomme gebe ich dann für Mangas aus, da ich die lieber als Realbücher lesen möchte und nicht als eBooks.

  • Momox und Rebuy zahlen einen ähnlichen Preis im Schnitt musste ich über die Jahre feststellen. Es lohnt aber trotzdem zu vergleichen. Bei einzelnen, eher älteren und rareren Werken hatte ich manchmal eine sehr große Differenz von 10-15 €. Viele sind enttäuscht, dass dann für viele Artikel nur Centbeträge gezahlt werden bzw. diese manchmal gar nicht genommen werden weil der Lagerbestand dieser Artikel schon viel zu hoch ist. Das musste ich auch oft bei DVDs feststellen, da hab ich vieles überhaupt nicht losbekommen. Der schlechteste Markt ist es meiner Meinung nach wohl für Massenwaren-Taschenbücher, die nicht mehr neu sind, die aber schon seit seit vielen Jahren zu Zigtausenden im Umlauf sind (ältere King, Koontz, Grisham usw.). Für neuere Bücher bekommt man in der Regel eine ganz gute Erlöse.

    :study: Pénélope Bagieu - Wie ein leeres Blatt

    :study: 2020 gelesen: 45 :study: SUB: 302

  • Schau doch mal bei ebay oder booklooker vorbei. Ich habe das Gefühlt dort bekommt man doch einiges mehr als die standardmäßigen € 0,15 wie bei rebuy. Dort bekommt man als Käufer auch eher eine aussagekräftige Zustandsbeschreibung. Ich könnte mir schon vorstellen, dass einige Suchenden lieber dort Bücher kaufen als auf das Lottospiel - betreffend des Zustandes der Bücher - von rebuy und medimops einzugehen.


    Ich werde wohl auch bald wegen Platzmangels einige Bücher verkaufen müssen. Bei älteren Büchern, Bücher in eher mittelmäßigen Zustand oder Thriller werde ich wohl rebuy oder medimops nutzen, da bekomme ich wohl bei ebay auch nicht mehr, hab aber mehr Arbeit. Für neuere Bücher und Horror- bzw. Science- Fiction- Bücher werde ich versuchen einen höheren Verkaufswert anzustreben und sie über ebay verkaufen.

    Sub: 273


    gelesen:
    ...
    2018: 116 Bücher / 2 Perry Rhodan Heftromane

    2019: 142 Bücher / 29 Perry Rhodan Heftromane

    2020: 142 Bücher / 73 Perry Rhodan Heftromane

  • Insgesamt lohnt sich Momox meiner Erfahrung nach eher dann, wenn man man so Special-Interest-Bücher, Fachbücher, Raritäten etc. zu verkaufen hat. Ansonsten ist wahrscheinlich booklooker die bessere Wahl, gerade, wenn man viele Taschenbücher hat. Ich hätte für einige Bücher woanders sicher mehr bekommen können. Da ich aber einfach schnell Platz im Regal schaffen und mich nicht ausgiebig mit Bücherverkaufen auseinandersetzen wollte, habe ich dann doch das meiste bei Momox verkauft und einen niedrigeren Preis in Kauf genommen. Ich brauchte dann nur das Paket zu packen und fertig. Man kann es dann entweder selber zu Post oder in den Hermes-Shop bringen, wenn man einen in der Nähe hat, oder es auch von DHL bei sich zuhause an einem vereinbarten Termin abholen lassen. Das Geld wurde auch recht schnell überwiesen.


    Und am Bücherverkaufen ist nun wirklich nichts verwerfliches Leseneuling . :) Die wenigsten Leute haben unbegenzten Platz, also muß man normalerweise ab einem gewissen Zeitpunkt eben mehr oder weniger aussieben, und jemand anders freut sich dann. Ich habe auch schon Bücher weggeschmissen - entweder weil sie total stockfleckig waren (war gebraucht gekauft und leider weniger gut erhalten als angegeben), einen richtig fiesen Wasserschaden hatten oder (bei Fachbüchern) einfach nur so alt und überholt waren, daß die wirklich keiner mehr haben will. Und eines habe ich sogar mal weggeworfen, weil ich es einfach nur unfassbar schlecht fand.

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