Gisela Garnschröder - Rotkäppchen muss sterben

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  • Hannah Seelfeld ist Hauptkommissarin der der Kripo Bielefeld und hat ich Büro in Gütersloh . Sie ist für diesen Kreis zuständig . Sie wird frühmorgens zu einem Einsatz zum Fluss Dalke gerufen . Eine junge Frau liegt ermordet Aber warum und wieso ? Hannah und ihre Kollegen tappen eine zeitlang im dunklen . Drei Wochen später wird auch noch eine ehemalige Klassenkameradin tot aufgefunden . Sie wurde auch die gleiche Weise getötet .


    Der Schreibstil ist bei diesem Regionalkrimi am Anfang eher ruhig zum Schluss aber doch fast schon aufwühlend . Auch bin ich gleich sehr gut in das Buch hinein gekommen . Die Spannung steigert sich immer wieder um dann eine Atempause zu machen . So geht es bis ca . der Hälfte des Buches , danach nimmt sie immer mehr an Fahrt auf . Die Kapitel sind nicht allzu lang , so dass der Text kurzweilig zu lesen war . Die Protagonisten sind alle glaubwürdig , Kommissarin Seefeld und ihr Kollege haben mir sehr gefallen .


    Fazit : Der Krimi spielt sich in Gütersloh und Umgebung ab . Das Cover gefällt mir sehr gut , es passt hervorragend zu diesem Krimi . Zum Schluss wurde es richtig spannend aber auch fast schon tragisch . Der erste Fall von Hannah Seelfeld ist ein guter Regionalkrimi der sich zu lesen lohnt .

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  • Nach ihrer beliebten Münsterland-Reihe um die betagten Schwestern Isabella Steiff und Charlotte Kantig hat Gisela Garnschröder ihren neuen Krimi "Rotkäppchen muss sterben" vorgelegt, der den Auftakt zu der neuen Reihe "Hannah-Seelfeld-ermittelt" bildet und in Bielefeld und Gütersloh, mitten in Ostwestfalen, spielt. Wie in dem bekannten Märchen der Brüder Grimm dreht sich alles um die zentrale Frage dreht: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?


    Kriminalkommissarin Hannah Seelfeld wird zu ihrem ersten Tatort gerufen. Die 23-jährige Maren Ochtmüller liegt tot im Flussbett der Dalke. Auf den ersten Blick wirkt es so, als sei sie ertrunken. Doch bald wird klar, die Studentin wurde vergiftet und dann in den Fluss geworfen. Es ist die erste Mordermittlung für Hannah Seelfeld und ihren Kollegen Felix Rohmann und es gibt kaum Spuren. Der einzige Hinweis ist ein Bild der Toten im Rotkäppchenkostüm. Als kurz darauf eine weitere junge Frau tot ist, wird klar, hier ist jemand auf einem Rachefeldzug. Der Druck wächst und die Zeit rennt den Ermittlern davon. Denn es scheint, dass der Mörder noch lange nicht fertig ist…

    Das Cover ist in bewusster Anlehnung an das bekannte Märchen "Rotkäppchen" der Brüder Grimm gestaltet worden. Es zeigt eine junge Frau mit einem roten Umhang, die sich auf den Weg durch einen dunklen Wald macht. Der Titel orientiert sich klar an dem erfolgreichen Bestseller von Nele Neuhaus. Insoweit ist die Messlatte extrem hoch angelegt worden.

    "Rotkäppchen muss sterben" ist ein solide konzipierter, etwas simpel und unrealistisch gestrickter Regio-Krimi, der sich um das wichtige Thema "Mobbing" unter Schülerinnen dreht und mit der sympathischen jungen Kriminalkommissarin Hannah Seelfeld an eine deutlich jüngere Zielgruppe als die "Steiff und Kantig"-Reihe richtet. Leider wirkt die Handlung ziemlich konstruiert, überzeichnet und leicht vorhersehbar, es will keine echte Spannung aufkommen, und die Auflösung des Falles bietet keinerlei Überraschungen. Alles in allem hat mich dieses Buch nicht völlig überzeugen können. Es ist noch etwas Luft nach oben.

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