Nic Jordan - aWay

  • Kurzmeinung

    Gudrun67
    schonungslos zu sich selbst und anderen gegenüber - macht Eindruck

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  • Inhalt: Zitat amazon.de:

    "Eines tristen englischen Herbsttags trifft Nic mal wieder eine Entscheidung, die ihr Leben umkrempeln wird. Aber diesmal komplett. Wenige Monate später bricht sie per Anhalter auf in Richtung Byron Bay, Australien – und reist einmal kreuz und quer durch Europa und Asien.

    Was sie unterwegs erlebt, wird sie ihr Leben lang begleiten: In Polen begibt sie sich auf die Suche nach ihrem entfremdeten Vater. Auf der Strecke zwischen St. Petersburg und Moskau rettet sie eine Rollstuhlfahrerin aus einem brennenden Auto, bevor sie als einzige Fahrgästin in die Transsibirische Eisenbahn steigt. In Kambodscha übernachtet sie mitten im Dschungel und in Malaysia in einem Geisterhaus. Jeden Tag aufs Neue lässt sie sich auf völlig unbekannte Situationen, Mitfahrgelegenheiten und Gastgeber ein. Sie setzt sich der absoluten Einsamkeit aus und begegnet Fremden, die gar nichts haben und doch so viel geben.

    Eindringlich und humorvoll erzählt Nic in »aWay« von ihrem Vagabundenleben unterwegs, von der großen Kraft des Zufalls und von ihrer späten Einsicht: Um eine Reise wirklich zu verstehen, muss man an den Ort zurückkehren, an dem alles begonnen hat ..."






    Am PC habe ich die Weltkarte, die sich im Hintergrund befindet, gut erkennen können, jedoch ist das auf dem Buchcover in natura nur leicht zu erahnen. Schade, denn wenn man es nicht weiß, geht dieser tolle Aspekt verloren. Dennoch gefällt mir das Cover sehr gut. Gelungen finde ich auch die Klappeninnenseiten, die zum einen den zurückgelegten Weg hervorragend darstellen. Zum anderen zeigen sie Momentaufnahmen, die neugierig machen. Da habe ich beim Lesen immer wieder nachgeguckt und das schafft dann noch intensivere Verbindung zum Inhalt.

    Der Schreibstil kommt für mich schonungslos und ehrlich rüber. Und genau so soll es sein. Obwohl manche Informationen für den Leser vielleicht manchmal etwas langatmig rüberkommen, zeigt es, dass Nic Jordan hier ihre eindrücklichen Erlebnisse erzählen möchte. Genau das macht bei mir richtig Eindruck, denn so erfährt man ungeschönt Wahrheiten, die mancher vielleicht "unter den Tisch fallen lassen würde".

    Die Fotos, die sich im Buch befinden, unterstreichen die Episoden gekonnt. So kann man alles noch eindringlicher erleben.

    Zum Ende hin wird klar, dass die Autorin auf diesem Weg innere Erkenntnisse erzielt hat, die ihren weiteren Lebensweg bereichern.


    Mein Fazit: schonungslos zu sich selbst und anderen gegenüber - macht Eindruck

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