Pierre Lagrange - Eiskalte Provence

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  • Es ist Adventszeit , kurz vor Weihnachten . Nicolas Aubery wurde mit seiner Wandergruppe vom Hagel erwischt . Sie stellten sich in einem verlassenen Steinhäuschen unter . Da entdecken sie eine Frauenleiche , hergerichtet wie eine Braut . Albin Leclerc , Ende sechzig , war bei der Kriminalpolizei tätig und ist jetzt in Rente . Jedoch kehrt er ins Kommissariat zurück als er von dem Fall hört . Er stellt bald darauf fest , dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt .


    Die Charaktere , besonders Leclerc , der stur und seinen eigenen Kopf hat , sind sympathisch und passen hervorragend in diesen Krimi hinein . Der Schreib - und Erzählstil ist sehr gut zu lesen , bildhaft und flüssig . Schon auf den ersten Seiten geht es spannend los und hält sich fast bis zum Schluss .


    Fazit : Ich war gleich von der ersten Seite an angetan von diesem Krimi . Da er auch um die Weihnachtszeit spielt bekam ich einige Bräuche zu lesen . Was ich etwas nervend fand , waren die "Gespräche"mit seinem Mops . Die Handlung spielt in La Roque und Umgebung . Da passt das Cover sehr gut dazu . Es ist der sechste Band einer sechsteiligen Serie . Das Buch ist in sich abgeschlossen , man braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen .

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  • Als Leser befindet man sich im 6. Fall wieder in der Provence, und zwar zur Vorweihnachtszeit zusammen mit dem Polizeiberater Albin Leclerc und seinem Hund Tyson.


    In den Bories wird eine Leiche gefunden. Der Tod trat durch Erwürgen ein und die Tote liegt wie eine Braut mit welken Blumen in der Hand drapiert dort. Es scheint, daß diese Tat von langer Hand geplant war.


    Die früheren Kollegen von Leclerc Castel und Theroux ermitteln. Albin läßt es sich nicht nehmen, ganz zufällig an verschiedenen Orten aufzutauchen und seine eigenen Nachforschungen zu betreiben. Dabei findet er sich in seltsamen Kreisen wieder. Mehr Details verrate ich hierzu nicht. Er setzt sich dabei selbst höchsten Gefahren aus, um etwas Großes zu verhindern und der Showdown hat es in sich.



    Wie auch in den Vorgängerbänden ist Albin , wohlgemerkt für den Leser, ein sympathischer, manchmal auch chaotischer, Zeitgenosse und seine Zwiegespräche mit Tyson sind einfach herrlich. Als Kollege muß man ihn nicht unbedingt haben, denn da ist er eher der kauzige Einzelkämpfer. Privat hat er diesmal einiges zu klären, z.B. Probleme mit der eigenen Gesundheit und dann die Fragen rund um Weihnachten, vor allem die nach einem passenden Geschenk für seine Veronique. Sie hingegen ist voll ausgelastet mit dem Dekorieren und der Festtagsplanung.


    Es ist ein Krimi, den man genießen kann, zeitweise schmunzeln muß und der in diesem Band eine andere Atmosphäre vermittelt, nämlich keine bekannte Urlaubsstimmung im Sommer, sondern nun eine andere Seite der Provence zeigt. Dieser Band war wieder spannend und unterhaltsam zu lesen.


    Wer gerne mehr oder weniger unblutige Krimis liest, der ist mit dieser Reihe gut bedient. Von mir gibts eine Leseempfehlung und ich warte gespannt auf den nächsten Band und darauf, was der Autor mit Albin noch plant!

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