Jordi Vila i Oliveras - Neijing Tu. El Cuerpo Energetico en el Daoism

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  • Klappentext/mein Übersetzungsversuch


    Ausgehend von einem daoistischen Bild aus dem 19. Jahrhundert, gesehen an einer Mauer in einem Tempel in Beijing, führt uns der Autor, eine Meister im Qigong und ein Experte für den Daoismus, in eine imaginäre anatomische Landschaft durch die antiken Überlegungen und Illustrationen zur physkikalischen Transformation durch die traditionellen Techniken, angefüllt mit einer poetischen Sprache und voller Symbole. Drei Jahre des Forschens, der Datenerhebung haben zu diesem in seinem Genre einzigartigem Work geführt.


    Ein absolut unverzichtbares Buch für all diejenigen, die sich für Meditation, die Energiearbeitskünste (Qigong, Taijiquan), traditionelle Chinesische Medizin und orientalischen Symbolismus interessieren.


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amazon.de


    Der Autor begegnete dem Neijing Tu erstmals bewusst im Tempel der Weißen Wolke in Peking und später dann in Variationen in verschiedenen daoistischen Klöstern und Tempeln unter anderem im Wudanggebirge.


    Nach einer Darstellung der Geschichte und den bekanntesten Variationen dieses Schaubilds beginnt er mit einer dreigeteilten Analyse desselben, wobei die Abschnitte zum Einen in Verbindung mit den drei Dan'tian stehen, die beim nicht praktizierenden Menschen durch Barrieren voneinander abgeschirmt sind, zum Anderen die drei Hauptstufen der Selbstkultivierung in der Daoistischen Philosophie und Gesundheitslehre darstellen. Hierbei geht er folgerichtig von unten nach oben vor, wobei er allerdings - geleitet von den bildlichen Darstellung und den Texten und seiner eigenen Erfahrungen - den Kleinen Himmlischen Kreislauf schon in der ersten Stufe darstellt.


    Die Vereinigung von Feuer und Wasser und die Organuhr, sowie viele andere Elemente des Daoismus - und einige des Ch'an-Buddhismus finden hier grnauso Eingang, wie Aspekte des Konfuzianismus finden Eingang in dieses Bild, genau wie die Meridian-Lehre. Dabei bekommt man zu den Begleittexten auch immer wieder neben der mehr oder weniger wortwörtlich Übersetzung ins Spanische auch immer wieder Erläuterungen zur Interpretation und alternative Übersetzungsmöglichkeiten.


    Insgesamt eher ein Buch für bereits etwas längere Zeit trainierenden Praktiker, das Anfänger überlasten oder auch abschrecken dürfte. Für die genannte Zielgruppe ist dieses Buch jedoch eine hervorragende Ergänzung Erweiterung der Daoistischen Handbibliothek.

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