Sabine Küchler - Was ich im Wald in Argentinien sah

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  • ### Inhalt ###
    Sabine Küchler ist Schriftstellerin und berichtet in ihrem Buch von ihrer Reise in den Wald von Argentinien. Auf diese wird sie von dem argentinischen Kulturinstitut zusammen mit einer Fotografin und einem Filosofen eingeladen, um dort über den Wald und das ihm innewohnende Göttliche zu schreiben.


    ### Meinung ###
    Frau Küchler erzählt auf 173 Seiten von ihrer Reise, von den Stationen, den Erlebnissen und ihren Eindrücken. Das macht sie auf interessante künstlerische Art und Weise. Sie pickt sich einzelne Szenen heraus, teilweise lange, teilweise kurze, komische, skurrile, profane. Sie listet häufiger zwischendurch auf ungewöhnliche Art und Weise optische Eindrücke hinter Doppelpunkten auf, was ich ganz gut fand, da man viel Eindruck bei wenig Worten erhält. Der argentinische Wald, die Städte, die Menschen werden durch ihre besondere Berichterstattung lebendig.

    Der Leser wird beim Lesen des Buches mit einer kleinen handwerklichen Aufgabe betraut. Wenn er Lust hat, kann er auf bestimmten Seiten auf markierten freien Seitenflächen Klebebilder aus dem hinteren Teil des Buches in die entsprechenden Bereiche einkleben. Das habe ich gemacht und das gefiel mir auch ganz gut, wobei ich mir bei den Bildern etwas mir Raffinesse gewünscht hätte.


    ### Fazit ###
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    Ein Reisebericht über Argentinien, seine Städte und besonders seinen Wald. Reiseliteratur dieser Art würde ich wieder lesen.

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