Ivan Ertlov - Brennende Kolonie

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  • Worum geht es?


    Unser Sonnensystem, in einer nicht allzufernen Zukunft. 61 Jahre sind vergangen, seit ein gewaltiger Meteor, PW-78 "Goliath", die Erde traf. Die Reichen und Mächtigen sind rechtzeitig geflohen - auf riesigen Archen, Generationenschiffen, die mit quälend langsamer Geschwindigkeit in alle Richtungen aufbrachen, nun zu neuen, bewohnbaren Planeten unterwegs sind. Diejenigen, die zurückblieben, versuchten mit den wenigen verfügbaren Ressourcen, den Einschlag zumindest zu mildern. Eine allerletzte Anstrengung, den titanischen Felsbrocken in kleinere Stücke zu zertrümmern, um der Menschheit den Hauch einer Chance zu gewähren.

    Waren sie damit erfolgreich?

    Das wissen die Bewohner der "Himmlischen Wolkenstadt", der letzten Kolonie der Menschheit in unserem Sonnensystem, nicht. Sie harren seit zwei Generationen auf dem Mars aus, haben ihre eigene kleine Welt mit Fleiß und Entbehrungen ausgebaut. Sie können und wollen überleben - um jeden Preis. Doch als die Kolonie von einer unbekannten Macht angegriffen, ihr Außenposten mit den lebensnotwendigen Gewächshäusern zerstört wird, steht das Ende bevor. Verzweifelt wird um Hilfe gefunkt, in alle Richtungen.

    Und tatsächlich, Rettung kommt - in Form von Alessia Okoye, einer Eliteoffizierin der einstigen Afrikanischen Union. Und einer handverlesenen Eingreiftruppe, ihr bedingungslos ergeben, bis an die Zähne bewaffnet. Doch Okoye trägt ein Geheimnis in sich - beinahe so dunkel wie jenes der Kolonie selbst.

    Eine Fortsetzung zu einem erfolglosen Buch? Wer macht denn sowas?


    Nun gut, da müssen wir relativieren.

    Zum einen ist es keine Fortsetzung - sondern eine vollkommen eigenständige Geschichte.

    Diese spielt lediglich im gleichen Universum und Szenario wie "Generation 23", meinem Erstversuch in Sachen SF-Krimi:



    Und einige Jahrhunderte früher! Wie das funktionieren soll? Nun, da soll sich der Leser / die Leserin überraschen lassen.
    Zum anderen ist "erfolglos" eine Definitionsfrage. Eingie Kollegen haben mir versichert, dass jedes Buch, welches deutlich vierstellige Verkäufe erreicht, zumindest ein Achtungserfolg ist. Trotzdem, aus rein kommerzieller Sicht und verglichen mit meiner Avatar-Reihe, war "Generation 23" eher auf der brotarmen (wenn auch nicht brotlosen) Seite angesiedelt.


    Warum also die Fortsetzung?

    Weil ich sie schreiben wollte. Das Feedback derjenigen, die Band 1 gelesen hatten, war nämlich sehr gut bis überwältigend. Ich bekam einige Emails und Facebooknachrichten von Leserinnen, die nicht glauben wollten, dass tatsächlich ein Mann die Gedankenwelt von Maria Gomez, der Heldin in Generation 23, beschrieben hat. Das Bloggerfeedback war hervorragend, es gab einige Nominierungen für Buchpreise, wärmste Lese-Empfehlungen in Besprechungen. Zusätzlich aber war es für mich ein willkommener Ausbruch aus dem "humorvoll schreiben müssen" Hamsterrad, in das ich mich mit meinen anderen Reihen - Onur und Avatar - gesperrt hatte. Die Chance, wirklich ernst sozialkritische Fragen aufzuwerfen und, durch die Linse der SF reflektiert und vergrößert, mit deutlichen Worten zu benennen. Außerdem konnte ich hier einen Schuss Erotik einbauen, ohne Gefahr zu laufen, dass diese auf minderjähriges Publikum trifft.

    Also habe ich mich bewusst gegen den Geldbeutel entschieden - und dieses Prequel verfasst. Diesmal mehr Thriller als Krimi, mehr Politik und Militär als Polizei und Ermittlung.

    Ich hoffe, dass es Euch gefällt!

    Zwei wichtige Anmerkungen jedoch:


    1. Die Cover in den "alten" Amazon Vorschaubildern sind nicht die Tatsächlichen. Diese, nämlich die aktuellen, sind jene, die ich hier als Bilder eingefügt habe. KDP hatte ein technisches Problem mit meinem Account und selbst der Tech Support schaffte es in wochenlangen Bemühungen nicht, die Platzhalter rechtzeitig vor Release gegen die richtigen Grafiken auszutauschen. Das wurde erst gestern für die eBooks nachgeholt und sollte heute für die Taschenbücher erledigt werden.

    Also, "Brennende Kolonie" sieht so aus:



    2. Auch wenn "Brennende Kolonie" vollkommen eigenständig ist und Jahrhunderte VOR "Generation 23" spielt, so enthält es doch einen gewaltigen Spoiler für Band 1, groß genug, um dieses Buch verleiden zu können. Aus diesem Grund empfehle ich dringend, zuerst Generation 23 zu lesen - und habe es dafür bis Ende September auf das Amazon-Minimum von 99 Cent reduziert. Von der Vorstellung, damit reich zu werden, konnte ich mich ja ohnehin erfolgreich verabschieden :wink:


    Liebe Grüße aus dem totalen Lockdown im australischen Busch,


    Ivan

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