Maike Harel - Bittermonds Bucht

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  • Fantastisches Abenteuer!


    Meine Nichte liebt Abenteuergeschichten, besonders wenn sie in einer fantastischen Welt spielen, die außergewöhnliche Wesen beherbergt. Wenn dann noch mutige Helden im Mittelpunkt stehen und eine Reise ins Ungewisse winkt, ist der Fall klar: Dieses Buch müssen wir gemeinsam lesen!

    Im Mittelpunkt von "Bittermonds Bucht" von Maike Harel stehen Jukka und sein Ziehvater Käpt'n Bittermond. Gemeinsam wohnen sie auf einer einsamen Insel. Da ist es zwar schön, aber für den abenteuerlustigen Jukka auch ziemlich eintönig. Da kommt das nahende Abenteuer in Gestalt der fahrenden Händlerin Kandidel, ihrer Tochter Lila und deren Hund gerade recht. Schnell erfahren die Kinder, dass sich die beiden Erwachsenen von früher kennen und auch einmal verliebt waren.

    Nach einem Streit macht sich Kandidel aus dem Staub und nimmt dabei das von Käpt'n Bittermond innig geliebte Glasherz mit sich. Was es damit in Wirklichkeit auf sich hat und warum der Käpt'n so daran hängt, erfahren die Kinder erst später... Um dem traurigen Käpt'n das Herz wiederzubringen, machen sich die Kinder auf die Suche nach Kandidel...

    Die Abenteuer, die sie dabei erleben sind wirklich fantastisch und sie begegnen dabei wunderbaren aber auch gefährlichen Wesen, wie dem grässlichen Grässgreif. Was sie gemeinsam erleben, schweißt die Kinder zusammen und lässt ihre Freundschaft immer weiter wachsen. Das hat meiner Nichte und mir besonders gut gefallen. Und auch, dass am Ende doch alles wieder gut wird. Eine spannende Geschichte, die uns sehr gefallen hat und uns durch die schöne Sprache und detaillierten Illustrationen noch lange im Gedächtnis bleiben wird!

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Maike Harel "Bittermonds Bucht"“ zu „Maike Harel - Bittermonds Bucht“ geändert.
  • Nach gefühlt langatmigen Einstieg, geht es erst so richtig los



    Klappentext


    „Solange Jukka denken kann, lebt er allein mit Käpt’n Bittermond in der einsamen Bucht. Da taucht eines Tages die fahrende Händlerin Kandidel mit ihrer Tochter Lila auf. Schnell wird Jukka klar, dass Kandidel und Bittermond sich aus einer früheren Zeit kennen. Dann stiehlt Kandidel Bittermonds größten Schatz! Jukka und Lila beschließen, ihr zu folgen und das Gläserne Herz zurückzuholen. Aber der Weg in die Weißen Berge ist gefährlich. Warum scheint der furchterregende Grässgreif es auf sie abgesehen zu haben? Und wie kommt Diebesgut in ihr Reisegepäck? Doch nichts beschäftigt Jukka mehr als die Frage nach seiner Herkunft …“



    Gestaltung


    Mit dem eisblauen Cover sticht das Buch sofort ins Auge. Mir gefallen all die dunkelblauen und grünen Blätterranken, die einen hellblauen Kreis umrahmen. Die Details wie beispielsweise das Schiff, der Rabe oder die Schatzkiste finde ich sehr gelungen. Auch die Illustration der beiden Kinder gefällt mir sehr, weil sie sehr detailreich gezeichnet wurden und auch Aspekte der Handlung wie zum Beispiel das gläserne Herz zu sehen sind.



    Meine Meinung


    Schon der Klappentext klang nach einer ziemlich aufregenden Geschichte, weswegen ich sehr neugierig auf „Bittermonds Bucht“ wurde. Außerdem erinnerten er und das Cover mich an Piraten, welche ich cool finde. In dem Buch geht es um Jukka, der bei Käpt’n Bittermond lebt. Eines Tages kommt die Händlerin Kandidel mit ihrer Tochter Lila zu Bittermond. Kandidel stiehlt das gläserne Herz, Bittermonds größten Schatz und Jukka macht sich gemeinsam mit Lila auf, um das Herz zurückzuholen. Dabei stellen sie sich einigen Gefahren und auch dem Rätsel um Jukkas Herkunft…



    Den Einstieg in die Geschichte fand ich einerseits passend, andererseits aber auch etwas langatmig. Gut fand ich, dass ich Zeit hatte, die verschiedenen Charaktere kennen zu lernen. Die Händlerin Kandidel kommt mit ihrer Tochter Lila in die Bucht, in welcher Käpt’n Bittermond mit Jukka lebt. Durch das Verweilen in der Bucht bekam ich Einblicke vom Leben von Jukka und Bittermond und konnte auch Kandidel sowie Lila gut in das Beziehungsgeflecht einordnen. Allerdings dauerte es für meinen Geschmack doch etwas, bis der „große Knall“ kam und Kandidel mit Bittermonds Schatz abhaute.



    Ich denke, dass dieses Gefühl des Wartens bei mir dafür gesorgt hat, dass sich der Einstieg so lang anfühlte. Da ich durch den Klappentext schon wusste, dass etwas Derartiges passieren würde, wartete ich einfach darauf. Als es dann aber endlich soweit war, ging es auch wirklich zur Sache! Ich hatte hier schon beim Lesen des Klappentextes hohe Erwartungen in die Reise gelegt und wurde nicht enttäuscht, denn Jukka und Lila müssen sich einer Gefahr und einer Herausforderung nach der anderen stellen. Die Geschichte ist wirklich abenteuerlich und durch die verschiedenen brenzligen Situationen sehr spannend.



    Auch fand ich die Schauplätze total gelungen und passend zur Handlung gewählt. Ich musste mehr als einmal an bekannte Piratenfilme und Schatzjäger-Geschichten denken. Dieses Flair versprüht „Bittermonds Bucht“ für mich in genauso gelungener Weise! Außerdem fand ich es spannend, dass Jukka so gar nichts über seine Herkunft wusste und dass er durch sein abgeschiedenes Leben in der Bucht etwas „weltfremd“ wirkte. Hier gab es nämlich einige Spekulationen meinerseits, warum dies so ist. Dadurch kam zum hohen Spannungsfaktor der Handlung auch fesselndes Rätseln hinzu, was ich sehr gut fand.



    Fazit


    Auch wenn ich den Einstieg in „Bittermonds Bucht“ dadurch langatmig fand, dass ich auf den im Klappentext angekündigten Diebstahl von Kandidel wartete, konnte mich die Geschichte ab diesem Geschehnis gut unterhalten. Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt, denn mit der Reise von Jukka und Lila wurde es abenteuerlich, gefährlich, überraschend und rätselhaft. Ich begab mich auf eine Reise, die mit einigen Wagnissen verbunden war und die mich sehr gut unterhalten hat. Auch die Schauplätze fand ich sehr passend und schön beschrieben.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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