Klassisches Buch oder eBook

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  • Ich lese mehr... 32

    1. Bücher! (19) 59%
    2. eBooks! (13) 41%

    Hallo zusammen!


    Es gibt viele Themen im Bereich Bücher die heiß diskutiert werden. Eines davon ist eBook oder Buch. Ich persönlich liebe und hasse beides. Trotzdem würde ich gerne mal eure Meinung darüber hören und vor allem interessiert es mich, wie die Verteilung ist. Hier mal meine Pro und Contras für beide Parteien:


    Buch:


    Contra:

    - Schwer

    - Teurer

    - Klobig/Groß

    - Ohne Licht ist Schicht im Schacht

    - Nehmen viel Platz in Anspruch

    - Stauben zu (im schlimmsten Fall)

    - In der Wanne lesen schwer/gefährlich

    - Nicht sofort verfügbar

    - Tut weh wenn man beim Lesen einnickt und dabei liegt


    Pro:

    - Unabhängig von Strom

    - Buchpreisbindung

    - Schöne Hingucker im Regal

    - Der Geruch eines neuen Buches

    - Haptik

    - Hilft gerade kleineren Läden zu überleben


    eBook:


    Contra:

    - Ohne Strom nichts los

    - Mitunter sehr hoher Anschaffungspreis

    - Abhängig von Internet/PC

    - Fehlende Haptik

    - Kein Hingucker

    - Schädigend für kleinere, private Buchläden

    - Digital Waste

    - Ressourcenfressend (Vor allem nicht nachhaltige oder recycelte Ressourcen)


    Pro:

    - Klein

    - Leicht

    - Hunderte Bücher in einem einzigen Gerät

    - Helligkeit/Schriftgröße einstellbar (Wenn man keine guten Augen mehr hat)

    - Bücher sind augenblicklich verfügbar und bereit zum lesen

    - Tut nicht ganz so weh, wenn es beim einnicken auf die Nase fällt wie z.B. ein dicker Wälzer mit 700 Seiten


    Das sind so meine Punkte die mir in den Sinn kommen. So ein Buch ist halt einfach ein richtiger Hingucker im Regal, auf der anderen Seite ist das platzsparende eBook einfach so viel besser auf Reisen. Hunderte Bücher dabei und das ohne Gewichtzunahme. Das ist mein persönlicher Punkt gegen Bücher. Die Klobigkeit und das Gewicht. Allein 3 Taschenbücher im Urlaubsflieger machen sich schon sehr bemerkbar. Aber dafür fühlen sich Bücher einfach schöner an beim Lesen. Mit einem Buch fühlt sich das Lesen "richtig" an finde ich. Naja, wie ihr merkt bin ich sehr gespalten. Ich liebe und hasse beides. Vor allem wenn mir mal wieder Abends im Bett ein Buch in's Gesicht fällt, weil ich beim lesen eingenickt bin. Wäre vielleicht nicht ganz so schlimm, wenn von der anderen Betthälfte nicht immer so ein fieses Kichern käme...


    Genug von mir. JEtzt bin ich gespannt was ihr so von eBooks und Büchern haltet und was ihr favourisiert. :)

  • Eines davon ist eBook oder Buch.

    Bei der Umfrage fehlt die dritte Option "Sowohl als auch". Ich lese beide Formen von Büchern.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ich höre am liebsten Hörbücher :lol: Da kann ich nämlich nebenher noch andere Dinge tun. Hausarbeit, puzzlen, malen ....


    Bei der Umfrage habe ich für die eBooks gestimmt, da ich diese bevorzuge. Ich habe nicht gerade Adleraugen und lese auch gern nachts, da ist das optimal.
    Ich lese ab und an auch "richtige" Bücher (ich mag es auch sehr sie zu beschnüffeln:mrgreen: ) aber eBooks sind für mich persönlich aufgrund der verstellbaren Schriftgrösse plus Beleuchtung einfach besser und praktischer. Auch aus Platzgründen.

    "Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl wenn er die Umstände so viel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt."

    (Johann Wolfgang von Goethe in "Wilhelm Meisters Lehrjahre")

  • Ich lese beide Formen von Büchern.

    Welches bevorzugst du denn? Oder ist dir das egal?

    Das kann ich wirklich nicht sagen, da beide Formen, wie Du oben richtig aufführst, ihre Vor- und Nachteile haben. Unterwegs und abends im Bett bevorzuge ich ganz klar E-Books, da man auf dem Reader auch sehr dicke Wälzer in der Handtasche mitführen, bzw. einhändig und im Dunkeln lesen kann.

    Sachbücher schaffe ich lieber in der Papierform an, weil es dort Glossare und Anmerkungen gibt, zu denen ich gern (hin und her)blättere, außerdem gibt es farbige Illustrationen, die auf dem Reader in Schwarz-Weiß nicht so gut rüberkommen.

    Generell kann man sagen, dass ich Fortsetzungen von Reihen, deren vorherige Bände ich schon als Papierbücher besitze, auch in der Druckversion kaufe, neu entdeckte Bücher eher als E-Books. Bei der Anfrage von Rezensionsexemplaren bin ich immer mehr zu E-Books übergegangen, weil der Platz im Haus allmählich knapp wird...:wink:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Ich bin im Bereich Belletristik reiner E-Book-Leser. Mir gefällt dabei auch, dass bzgl. des Umfangs der Bücher nicht "gemogelt" werden kann. Gerne wird bei Printbüchern mal ein schmales Werk mittels Seitenrändern, Schriftgröße oder Zeilenabstand "aufgepumpt". Bei E-Books (EPUB) sind, vereinfacht gesagt, einfach 1000 Zeichen eine Seite und fertig. Amazon macht das natürlich wieder anders. Aber meine E-Books verwalte ich in Calibre und da finde ich die "ehrliche" Seitenzahl recht nützlich, wenn mir mal nach einem Wälzer oder einem eher schmalen Büchlein ist…

  • Belletristik und viele Sachbuch-Genres zu 98 % als e-book, weil kein Platz mehr in den Regalen ist, ich als häüfige Bahnfahrerin ohne großes Gewicht eine Bibliothek zur Verfügung habe und mir die Lichtverhältnisse unterwegs wurscht sein können. Und mein kleiner Tolino passt fast in jede Handtasche und hat mir so manche S-Bahn-Fahrt und Konzertpause verkürzt.

    Als Printausgabe Kochbücher, Handarbeits- und Bastelbücher und natürlich Bildbände.

    :study: Ngaio Marsh: Ein Schuss im Theater

    :montag: Michael Sullivan: An Bord der Smaragdsturm

    :montag: Leonhard Horowski: Das Europa der Könige


    Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, das war nur ein Versuch, der nicht gelungen ist, aber es muß ein Meister sein, der solche Schnitzer macht (Van Gogh, zitiert von Harald Lesch)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

  • Ich bin im Bereich Belletristik reiner E-Book-Leser. Mir gefällt dabei auch, dass bzgl. des Umfangs der Bücher nicht "gemogelt" werden kann. Gerne wird bei Printbüchern mal ein schmales Werk mittels Seitenrändern, Schriftgröße oder Zeilenabstand "aufgepumpt". Bei E-Books (EPUB) sind, vereinfacht gesagt, einfach 1000 Zeichen eine Seite und fertig. Amazon macht das natürlich wieder anders. Aber meine E-Books verwalte ich in Calibre und da finde ich die "ehrliche" Seitenzahl recht nützlich, wenn mir mal nach einem Wälzer oder einem eher schmalen Büchlein ist…

    Ach guck mal. Das wusst ich garnicht. Also das kurze Werke gerne ein bisschen gestreckt werden schon, aber das mit den Zeichen und das es bei Amazon anders ist. Interessant. Vor allem weil ich nach längeren Büchern gerne mal "kürzere" Bücher lese, um ein bisschen Pause zu machen. Danke für den Tipp! Ich schau mir das mal an.

  • weil kein Platz mehr in den Regalen ist, ich als häüfige Bahnfahrerin ohne großes Gewicht eine Bibliothek zur Verfügung habe und mir die Lichtverhältnisse unterwegs wurscht sein können

    Das ist mit der größte Kaufpunkt bei mir gewesen. Platzsparend und überall lesen können.

  • Seit Jahren stellt sich die Frage für mich nicht mehr, Bücher in Papier sind schwer und brauchen Platz. Ich möchte mit meiner Tasche reisen und in der Wohnung habe ich schon alle Wände mit Bücher vollgepflastert. Für mich gibt es nur noch ebooks oder audio books.

    Bitte meinen Beiträgen keine Herzen geben, ich verteile auch keine.

  • Die Kindle wurde in erster Linie angeschafft um sich die Papierberge von zwei umfänglichen Tageszeitungen zu ersparen und auf Reisen weniger Volumen für die Lektüre zu benötigen. Anfangs wurde die Geräte für die Wanne wasserdicht verpackt - die neueste Generation kann man nun unverpackt mit zum Duschen nehmen. Für außerhäusiges Lesen also eBook, sonst klassisch.

  • Ich war lange ein Verfechter des Buches, kam dann irgendwann kurzzeitig auf den eBook-Geschmack, bin mittlerweile aber fast wieder zu 100% beim "realen" Buch angelangt. Für mich hat es einfach mehr Charakter, ein Buch in der Hand zu haben. Wenn ich an die gelesenen Bücher zurückdenke, habe ich auch immer das Cover, das Buch selbst, die Größe usw. vor Augen und bei meinen gelesenen ebooks bleibt da irgendwie fast nichts in Erinnerung. Das ist im Nachhinein einfach nur eine Datei. Ich weiß, das ist im Grunde nur eine Kopfsache, aber ich empfinde eben so. Kann natürlich verstehen wenn jemand aus Platzgründen, aus Bequemlichkeit oder wegen Augenproblemen auf eBooks zurückgreift. Schön, dass es beides gibt und eins muss das andere ja nicht ausschließen.

  • Für mich hat es einfach mehr Charakter, ein Buch in der Hand zu haben.

    Geht mir auch so. Aber in der Wanne oder unterwegs ist das eBook mein Begleiter. Liebe beides eigentlich und möchte beides nicht missen.



    Für außerhäusiges Lesen also eBook, sonst klassisch.

    Ebenfalls wie bei mir. Beides scheint zu dominieren. Überrascht mich ein bisschen. Dachte die Technik wäre noch ein wenig verschmäht.

  • Aber in der Wanne

    Da hätte ich Angst, dass ich den Reader versenke. Einen MP3-Player habe ich schon mal geschafft....

    Deswegen haben so Leute wie du und ich ein wasserdichtes Modell :-,

    :study: Im Zeichen des Löwen - Daniel Wolf

    :study: Küstennächte - Gaby Kaden

    :montag: The Last Day - Andrew Hunter

    :montag: Conan the Barbarian (Complete Collection) - Robert E. Howard


  • Ich lese seit mittlerweile rund acht Jahren fast ausschließlich eBooks auf Kindle E-Readern, aus diversen Gründen:

    • Ich lese bevorzugt Horror, Sci-Fi und Phantastik, und da ist die Auswahl neuer und alter Titel im Englischen um ein vielfaches größer als auf Deutsch.
    • Da die Amazonen ihre Kindles mit einem großen Stapel guter Wörterbücher ausliefern (allein für Englisch drei Oxford-Dictionaries und ein Merriam-Webster), können mich auch Titel mit anspruchsvollerem Englisch nicht einschüchtern. Und man soll ja nie aufhören, neues zu lernen :)
    • Ein willkommener Nebeneffekt des Lesens auf Englisch sind natürlich die teilweise extrem günstigeren Preise. Da ich nur bei Lieblingsautoren auch bei Neuerscheinungen zum Vollpreis zuschlage, amortisieren sich die relativ hohen Anschaffungskosten eines E-Readers in kurzer Zeit.
    • Die Schriftgröße lässt sich der Tagesform meiner Augen anpassen. :love:
    • Markierungen und Notizen versauen nicht die Buchseiten, und lassen sich auch noch ohne Aufwand exportieren.
    • Kein Gestank verwesenden Papiers beim Lesen in der Nase :mrgreen:
    • Ich hab schon genug Regale voller Medien, die ich allesamt wiederholt konsumiere (Musik & Filme), da brauche ich die Wände meiner Bude nicht auch noch mit Büchern zustellen, die ich zu 96% nur ein einziges mal lese. Ausnahme sind Ultralieblingsbücher, Prachtbände und (meist antiquarische) Titel, die den Sprung nach Digitalien einfach nicht schaffen oder gar nicht erst wollen.

    Was gar nicht geht: eBooks auf dem Tablet oder Handy lesen. Das ist für die Augen anstrengende Bildschirmarbeit mit eingebauten Ablenkungen, da komm ich zu nix und verlier nur ständig den Faden. Da kann ich dann gleich die Glotze anschalten und mich mit Surroundsound berieseln lassen.

  • Mehrere Familienmitglieder sind schon vor langem auf den e-book-Zug aufgesprungen, im Urlaub hab ich ab und an mal bei meiner Mama drauf gelesen, aber richtig begeistern konnte es mich nicht.

    Nun ja.

    Jetzt ziehen wir bald in eine neue Wohnung und mein Mann möchte nicht alles mit Büchern vollgepflastert haben, die er eh nicht lesen kann (er spricht kaum deutsch.)

    Des weiteren leben wir im Ausland und hier an deutsche Bücher zu kommen ist entweder umständlich oder teuer.

    Daraus folgt, dass wir öfter die Familie in Deutschland besuchen und da sind dicke Bücher eher hinderlich, wenn man den Platz im Koffer für die Sachen des Kleinkinds braucht.

    *seufz*

    Also wurde nun doch ein kindle bestellt und ich hoffe, das Teil kommt bald und vor allem heil bei mir an. Dazu hab ich direkt 4 e-books gekauft und muss sagen, 20€ für 4 Bücher wären bei Papierausgaben nicht machbar gewesen. Zwar nimmt sich der Preis bei manchen Büchern erstaunlicherweise fast nichts, aber bei anderen lohnt es sich schon und das läppert sich dann doch.


    Ich bezweifle eigentlich, dass mich ein reader wirklich überzeugen kann, aber ich beiße in den sauren Apfel und werde nur noch Papierausgaben kaufen, wo ich Reihen angefangen habe oder kein e-book verfügbar ist.

  • Hallo


    Ich nutze beides aber mehr Bücher. Ich habe mir damals den Kindle angeschafft für Kurzgeschichten kann man sagen dann irgendwann kamen noch Bücher dazu die man so nicht mehr kaufen konnte oder gebraucht eben kaum zu bekommen sind. Nutzen tue ich den Reader selten wie ich gestehen muss. Bisher gibt es nur eine Reihe die ich darauf lesen tue und wie schon gesagt ein paar Kurzgeschichten aber sonst sind es wirklich mehr Bücher die gelesen werden.


    :winken:

    :study: J.D Robb- In Liebe und Tod



    SuB 1.1.19= 1018

    SuB 1.1.20= 1038


    Leseziel 2020: 100 Bücher / gelesen bisher: 38

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