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  • Vielen Dank erstmal, dass Du dir Zeit nimmst meinen Podcast zu hören. Das freut und ehrt mich sehr. Noch mehr freut es mich das ich dich dabei noch amüsieren konnte. Und durchaus find ich Echtzeit schlechter. einfach weil ich da mehr Erwartungen drin hatte und es einfach noch viel unrealistischer in sich selbst ist. Aber naja. Weißt du ja jetzt.:totlach:


    Ich find's aber so geil das ich vor dem Buch warne und Du es dir im Gegenzug sofort holst. Ich musste so lachen bei deinem Kommentar. :totlach:

  • Ich find's aber so geil das ich vor dem Buch warne und Du es dir im Gegenzug sofort holst.

    Also im Gegenzug nicht, sondern gelegentlich. Im Moment habe ich drei Onleihe-Hörbücher zu bewältigen. Ich habe einen kostenlosen Account bei Deezer und höre dann zu Hause bei der Hausarbeit das eine oder andere Hörbuch bei Deezer; da sind alle drei Echtzeit-Hörbücher im Moment gelistet.

    Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte (Victor Hugo).

  • Krimi und Thriller, da würde ich um Fitzek eher einen Bogen machen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Er schert sich halt kaum um Logik, seine Bücher sind eine Art literarischer Transformers Film, wo es nur um Special Effects geht, die er dann - mehr oder weniger plausibel - aneinanderreiht. Meinem Dafürhalten nach schreibt er immer wieder dasselbe Buch, nur mit anderen Knalleffekten.

    Solange man nicht groß drüber nachdenkt, mag es ganz unterhaltsam sein, aber ich kann meinen Kopf halt einfach nicht ausschalten.


    Weil Dir hier schon Don Winslow empfohlen wurde, schließe ich mich mal an und füge noch das wirklich großartige "Tage der Toten" hinzu.

    Rund um die reale Iran Contra Affäre strickt Winslow einen phantastischen Thriller. DEA, CIA, irische Mafia, italienische Mafia, mexikanische Drogenkartelle, Edelnutten und sogar die Kirche sind in das schmutzige Geschäft involviert. Es gibt noch zwei weitere Teile, die aber nicht mehr ganz an die Klasse des ersten Buches heranreichen. Aber immer noch sehr lesenswert.


    Fantasy:

    Patrick Rothfuss "Der Name des Windes"!!!! gehört mit zum Besten was ich bisher aus dem Genre gelesen habe.

    Auch Joe Abercrombies Klingensaga solltest Du Dir mal anschauen und herausfinden, weshalb ein zahnloser, inkontinenter Folterknecht, der gern Leute quält und Intrigen schmiedet, einer meiner absoluten Lieblingscharaktere aller Bücher ist. Und Neunfinger Logan solltest Du auch unbedingt kennenlernen.

    Derzeit lese ich auch Robin Hobb's Weitseher Trilogie(n). Mit der ersten bin ich schon fertig und ich fand sie ziemlich gut, auch wenn das letzte Buch einige Längen hatte.

    Trotzdem habe ich jetzt die zweite Trilogie begonnen und da ist Hobb wieder gut bei der Sache.

    Ansonsten sind noch "Die Tribute von Panem" empfehlenswert und natürlich Margaret Atwoods "Report der Magd".

    Und wenn Du schon dabei bist und etwas für richtige Vampire und Weltuntergang übrig hast : Justin Cronin "Der Übergang". Der vermochte mich auch zu fesseln und meine Frau hat sogar Albträume von einem der Kapitel bekommen, als Kinder in Viehwaggons gepfercht werden, um sie vor den Blutsaugern zu retten.

    Ein phantastisches Buch, welches ebenfalls ein Dreiteiler ist.

    Las but noch least: Stephen Kings Turm Saga, die mich überhaupt zur Fantasy brachte und dafür werde ich ihn ewig lieben.



    Ich hoffe, ich konnte auch etwas beisteuern, wenn Du mit allem durch bist, fällt mir garantiert noch mehr ein. ;)

    Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend - bewahre aber das Aussehen einer Rose.

    Pita Amor

  • Sorry für den Doppelpost, aber wenn es um die von Dir angesprochene physische Gewalt geht und Du Deine Grenzen mal richtig austesten möchtest, verdient Jack Ketchums "Evil" sicherlich einen gesonderten Eintrag.

    Mich hat vorher noch nie ein Buch in die Knie gezwungen, Evil hat es fast geschafft. Am Ende konnte ich es wirklich nur noch in kleinen Abschnitten ertragen und war mehrmals kurz vor dem Abbruch.

    Ich scheue mich immer davor es jemandem zu empfehlen, andererseits halte ich es für ein sehr wichtiges Werk, weil es sehr reale Probleme anspricht und den Leser nicht schont. Trotzdem ist es nicht reißerisch oder gar herzlos.

    Tue Dir nur selbst einen Gefallen und lies das Vorwort von Stephen King erst nach dem Roman.

    Diese Empfehlung habe ich damals auch bekommen und man tut wirklich gut daran. King nimmt nämlich zu viel vorweg.

    Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend - bewahre aber das Aussehen einer Rose.

    Pita Amor

  • Krimi und Thriller, da würde ich um Fitzek eher einen Bogen machen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Kann dir da zu großen Teilen zustimmen. Lese seine Bücher, aber irgendwie so richtig packen tun sie mich nicht. Schönes Popcorn-Kino. Leider fehlen mir da halt wirklich gute Alternativen. Deswegen mein Thread. Aber da hab ich ja jetzt schon einnige Tipps bekommen. Danke! :)

    herausfinden, weshalb ein zahnloser, inkontinenter Folterknecht, der gern Leute quält und Intrigen schmiedet, einer meiner absoluten Lieblingscharaktere aller Bücher ist.

    Das hat mich jetzt wirklich sehr neugierig gemacht. Das schau ich mir mal an! Meinst Du diese reihe: https://www.amazon.de/Die-Klin…B%C3%A4nden/dp/B07QMT6914 ?

    Die Tribute von Panem

    Da fand ich die filme richtig langweilig. Zumindest den ersten. Sind die Bücher wirklich besser?

    von Dir angesprochene physische Gewalt geht

    In welche Ecke werd ich denn hier geschoben? Das klingt als wollte ich Gewalt in Büchern. :totlach: Aber danke. Ich werd mal drüber nachdenken. Scheint ja doch recht heftig zu sein. Lesen soll ja am Ende Spaß machen und nicht krank. :cry:

  • Meinst Du diese reihe:


    Genau diese Reihe meine ich.

    Anfangs dachte ich noch, diese Figur kann ich keine fünfzig Seiten ertragen und heute fällt mir dieser Sand dan Glokta immer sofort ein, wenn es um grandiose Charaktere geht. Joe Abercrombie reicht vielleicht nicht ganz an einen Patrick Rothfuss oder Stephen King heran, aber die Klingen Saga ist wirklich unterhaltsam, mit ihren urigen Charakteren.


    Da fand ich die filme richtig langweilig. Sind die Bücher wirklich besser?


    Okay, dann solltest Du lieber die Finger davon lassen, denn besonders der erste Film ist schon sehr nahe an den Büchern.

    Dann lieber Margaret Atwood und ihr düsteres "Report der Magd", dass mich wirklich sehr beeindruckt hat und dem man ja auch eine Serie spendiert hat.


    Ich werd mal drüber nachdenken. Scheint ja doch recht heftig zu sein. Lesen soll ja am Ende Spaß machen und nicht krank.


    Evil ist wirklich heftig und hat auch genau den passenden Titel.

    Spaß ist das sicher nicht und auch keine Unterhaltung, aber es macht nachdenklich und hat mich auch nachhaltig beeindruckt. Ich hatte mal einen Re Read versucht, um der technischen Frage nachzugehen, wie Ketchum mich in die Geschichte gezogen hat und bei der Stange hielt, obwohl ich nicht mehr konnte und auch geweint habe.

    Aber ich konnte es nicht, eben weil ich auf den ersten, noch sehr friedlichen und beschaulichen Seiten, bereits wusste was kommt. Da war dann sofort wieder dieses unangenehme Gefühl und nochmal wollte ich mir das nicht geben. Dahinter steckte vielleicht auch ein bisschen die Angst, dass es nicht mehr so trifft, wie beim ersten Mal. Das hat die Geschichte - die übrigens auf einem wahren Fall beruht - nicht verdient.

    Ich glaube, es kommt auch immer drauf an, was man von einem Buch erwartet. Vielleicht geht es Dir irgendwann genauso wie mir, denn früher habe ich auch viele Krimis und Spannungsliteratur gelesen.


    Aber irgendwann kann einen nichts mehr überraschen, weil man jeden Trick schon gesehen hat und die Autoren können dem Ganzen meistens auch nichts Neues mehr abgewinnen.

    Als ich das erkannt hatte, habe ich angefangen mich nach anderer Literatur umzuschauen und fand dann einen Carlos Ruiz Zafòn, Haruki Murakami, Cixin Liu oder Colson Whitehead.

    Ich lese jetzt irgendwie anders als früher und suche wirklich neue Sichtweisen, Ideen oder erfreue mich auch einfach nur an Sprache.

    Fantasy ist auch so ein Bereich, den ich lange gemieden habe, weil ich solchen Werken wie Herr der Ringe, wo die Guten nur Gut und die Bösen nur abgrundtief böse sind, nichts abgewinnen kann. Aber es gibt da noch so viel mehr in diesem Genre, was mir so nie bewusst war.

    Natürlich ist es auch in Ordnung, nur unterhalten werden zu wollen, Spaß zu haben etc. Jedes gelesene Buch ist ein gutes, denke ich immer.

    Ich habe auch schon solchen Schund wie The End gelesen, mit großem Vergnügen und als guilty pleasure. Daran ist ja nichts verwerfliches.

    Und mit einem Reader sieht wenigstens niemand das Cover. :D

    Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend - bewahre aber das Aussehen einer Rose.

    Pita Amor

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