Stéphanie Lapointe - Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte / L'année où j'ai failli rater ma vie

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  • Ich freu mich schon auf den zweiten Band!



    Klappentext


    „Das Leben verläuft nicht immer nach Plan! Ich habe oft gehört, dass Anfänge am schwierigsten sind. Also … 3-2-1-Los. Ich heiße Fanny Cloutier, bin 14, fast 15 Jahre alt – na ja, noch nicht ganz, aber gut. Die zwei Dinge, die ich am besten kann, sind Zeichnen und die exzentrischen Launen meines Dads ertragen (ja, ertragen!). Oh, Moment, mit wem spreche ich hier überhaupt? Wenn du diese Zeilen liest, ist mit meinem Tagebuch vermutlich folgendes passiert: A) Ich habe es in der U-Bahn liegenlassen (okay, okay, ich fahre nie mit der U-Bahn …) B) Schlimmer: Es ist mir aus der Tasche gerutscht, direkt vor dem Eingang der Schule (OMG, bitte nicht!) C) Eine Katastrophe von unglaublichem Ausmaß: Du bist mein Dad! In diesem Jahr ging so ziemlich ALLES schief. Und ich weiß nur eins: Ohne dich, liebes Tagebuch, hätte ich das niemals geschafft!“



    Gestaltung


    Von der Gestaltung des Covers bin ich richtig begeistert, den die Pastellfarben sind toll aufeinander abgestimmt und erzeugen ein harmonisches Gesamtbild. Besonders cool finde ich die Auslassung in der Covermitte, durch die man auf eine Illustration von einem jungen Mädchen blickt. Umgeben wird sie von vielen Blüten und Blättern, die sich vor dem rosa Hintergrund einfügen.



    Meine Meinung


    Mit der auffälligen Gestaltung sticht „Fanny Cloutier“ auf jeden Fall sofort ins Auge und auch der witzige Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht! In dem Buch geht es um die fast 15jährige Fanny, die Tagebuch schreibt und dort all ihre Erlebnisse, Gedanken, Sorgen und Zeichnungen festhält. Vor allem ihr teilweise recht chaotisches Leben mit ihrem exzentrischen Vater ist das Thema in ihrem Tagebuch, sodass es ein Albtraum wäre, wenn es jemand (oder gar ihr Vater!) in die Hände bekommen würde…



    Total begeistert bin ich von der Aufmachung und Gestaltung von „Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte“, denn das Buch hat nicht nur ein besonderes Format mit abgerundeten Ecken, sondern auch jede Menge genialer farbiger Illustrationen. Protagonistin Fanny zeichnet gerne und gut und da dieses Buch ihr Tagebuch ist, findet man jede Menge Zeichnungen darin. Diese sind sehr beeindruckend und hübsch. Das Cover gibt dabei schon den ersten Farbhinweis auf die Innengestaltung.



    Ich fand vor allem gelungen, dass Text und Illustrationen einander schön ergänzt haben. Es war immer ein ausgewogenes Verhältnis, sodass das Lesen gerade für Kinder zum Spaß wird, weil sie auch Illustrationen bestaunen können. Zudem gibt es aber auch Extras wie ausklappbare Bilder. Ich kam beim Lesen aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn es gab so viele schöne Illustrationen zu entdecken, die das Gefühl, ein Tagebuch (oder Bulletjournal) zu lesen, total real und authentisch gemacht haben. Ich hatte jedenfalls mehr als einmal das Gefühl, als würde ich ein echtes Tagebuch von jemand anderem in den Händen halten.



    Aber auch die Geschichte an sich, die Fanny erzählt, hat mir gut gefallen, denn im Grunde geht es um „alltägliche“ Probleme einer Jugendlichen. So alltäglich solche Probleme eben sein können, wenn man damit konfrontiert wird, dass der eigene Vater für ein paar Monate nach Japan muss und man selber bei einer unbekannten Tante unterkommen soll. Solche und auch viele andere Dinge beschäftigen Fanny in ihrem Tagebuch und der Leser ist hautnah dabei und kann ihre Ansichten und Gedanken direkt mitverfolgen.



    Diese Erzählart sorgte unweigerlich dafür, dass ich Fanny auf Anhieb mochte, denn sie ist ein kesses Mädchen, das in ihrem Tagebuch von ihrem Leben erzählt. Ihre Art in ihr Tagebuch zu schreiben ist genauso turbulent und aufregend wie sie selber, sodass es eine pure Freude ist, „Fanny Cloutiers“ Tagebuch zu lesen. Außerdem hat sie eine total coole, lockere und humorvolle Art zu erzählen, wodurch auch ihre Alltagssorgen wie Schwärmereien oder das Chaos in der Schule zu einigen unterhaltsamen Lesestunden führen!



    Fazit


    Ich habe mich sehr gefreut, als ich festgestellt habe, dass „Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte“ ein erster Band ist, denn dieser war einfach nur grandios! Die Handlung ist turbulent und spaßig erzählt und durch Fannys chaotisches Leben mehr als unterhaltsam. Außerdem sorgen die vielen Illustrationen in Form von Skizzen oder hübschem Handlettering für das Gefühl, ein echtes Tagebuch von jemandem zu lesen! Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Erzählung in Tagebuchform, sondern ein echtes Erlebnis!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte


    2. Fanny Cloutier – L'année où mon père m'a forcée à le suivre au bout du bout du monde (bereits auf Französisch erschienen)

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Stéphanie Lapointe - Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte“ zu „Stéphanie Lapointe - Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte / L'année où j'ai failli rater ma vie“ geändert.

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