Mikkel Robrahn – Der Kompass im Nebel

  • Kurzmeinung

    LaRelieuse
    Solider erster Band mit wirklich schönen Ideen. Die hölzerne Sprache sorgt leider für etwas Distanz zur Geschichte

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  • Klappentext/Verlagstext
    Ein packendes Urban-Fantasy-Abenteuer über den Kampf zwischen der Inquisition und den letzten verbliebenen magischen Wesen in unserer Welt.
    Der Kirche war es vor vielen Jahrhunderten gelungen, das Portal nach Avalon zu schließen. Elfen, Zwerge und andere Wesen strandeten in unserer Welt. Elliot Craig, Anfang 20 und wohnhaft in Edinburgh, taucht in die Welt des Merlin-Centers ein, einem Kaufhaus für alles Phantastische. Als er auf Informationen über einen Kompass nach Avalon stößt, beschließt er, das Geheimnis um die sagenumwobene Insel zu entschlüsseln …


    Der Autor
    Mikkel Robrahn wurde 1991 im Norden von Deutschland geboren. Dort verbrachte er auch seine ersten Jahre mit Handball, Videospielen und Büchern. Anschließend wurde das eine oder andere Studium angefangen und wieder abgebrochen, bevor er in der Gaming-Branche landete. Seit 2015 arbeitet er für das Team PietSmiet. Immer an seiner Seite: Mops Oskar.


    Interview mit Mikkel Robrahn


    Die Serie:

    Hidden Worlds 1. Der Kompass im Nebel

    Hidden Worlds 2. Die Krone des Erben erscheint 10.3.2021


    Inhalt
    Elliot Craig hasst seine Arbeit in Bills Burgerbude, aber er muss den Lebensunterhalt für sich und seinen Vater verdienen. Als Elliot durch einen dummen Fehler seine Arbeit bei Bill verliert, schickt ihn sein Vater in Edinburghs Old Town, um sich dort in einem Kilt-Laden vorzustellen. Sein Vater kennt tatsächlich jemanden, der ihm einen Gefallen schuldet? Der junge Schotte fällt aus allen Wolken; denn bisher kannte er seinen alten Herrn nur arbeitsunfähig zuhause. Theodores Kilt-Laden ist offenbar nur die Fassade des angesehenen Merlin-Centers, eines weltweit agierenden erfolgreichen Kaufhauses für Phantastisches und magische Lebewesen in den schottischen Highlands. Als Elliots neuer Chef durchblicken lässt, dass er die Mutter des jungen Mannes kannte, wird der hellhörig. Sein Vater hatte sich stets vor einer Antwort gedrückt, warum Elliots Mutter verschwunden war, und er selbst erinnerte sich nur schwach daran, dass sie ihm von Drachen vorgelesen hatte. Theodore teleportiert sich und den neuen Assistenten flugs zur Arbeit in die Highlands. Elliot wird unter den wachsamen Augen des Buffalo-Mannes Gerry von nun an magische Tiere versorgen in der Abteilung, die im Merlin-Center zugleich die Kinder der Kunden während deren Einkauf betreut. In Gerrys Abteilung braucht man viel Wissen und kann in viele Fettnäpfchen treten. Eine ideale Gelegenheit, um sich nach dem Schicksal seiner Mutter umzuhören, findet Elliot. Er erfährt von gestrandeten magischen Wesen, die nicht mehr nach Avalon zurück können, seit das Portal dorthin sich nicht mehr öffnen lässt. Elliot beginnt, im Merlin-Center alle Informationen über Avalon aufzusaugen. Er kommt schnell darauf, dass seine ganze Familie in höchster Gefahr war und seine Mutter ihm eine geheime Botschaft hinterlassen hat. Sollte darin ein Schlüssel zum Portal nach Avalon verborgen sein?


    Um seine Mutter zu rächen und den guten Ruf seiner Familie wieder herzustellen, nimmt Elliot es gemeinsam mit der Elfin Soleil mit gefährlichen Gegnern auf. Er scheint dabei in seinem magischen Wissen stets einen halben Schritt hinter den Ereignissen her zu hinken. Typisch für einen Auszubilden, muss Elliot dabei seine Annahmen immer wieder justieren. Die Dinge sind nicht, wie er sie gerne hätte, und das Merlin-Center erweist sich als alles andere als eine liebende Großfamilie.


    Fazit

    Lehrling-Meister-Konstellationen liebe ich in der Fantasy. Auch der Weltenbau mit einem Berufspendler zwischen Edinburgh und den Highlands hat mir in Mikkel Robrahns Erstling viel Spaß gemacht. Die Darstellung dürfte für meinen Geschmack detailreicher sein, und ich hoffe, dass Elliot in einer Fortsetzung selbstständiger handeln wird. Der Schluss scheint mir etwas hastig, als hätte am Ende der Abgabetermin gedrängt. Ärgerlich fand ich das Sortiment an Fehlern im Buch. Von weißen Schimmeln, Füllwörtern bis zu anscheinend/scheinbar lassen klassische Anfängerfehler beim Lesen stolpern. Da es gerade in der Phantastik auf präzise Formulierungen ankommt und die geplante Serie mit ihrer Cover-Gestaltung auf Fans und Sammler zielt, hätte dieser Plot ein sorgfältigeres Korrektorat verdient.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: -- Feder - Der Pflanzenretter

    :study: -- Hickmann - Corona

    :musik: -- Sigurdardottir - DNA

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

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    Reihen: dt. Titel später ergänzt:

    Kate Penrose
    Ben Kitto
    03. Kalt flüstern die Wellen (2019=Ersch.jahr d. Originals) // Burnt Island 978-3596700011


  • Klappentext

    Der Kirche war es vor vielen Jahrhunderten gelungen, das Portal nach Avalon zu schließen. Elfen, Zwerge und andere Wesen strandeten in unserer Welt. Elliot Craig, Anfang 20 und wohnhaft in Edinburgh, taucht in die Welt des Merlin-Centers ein, einem Kaufhaus für alles Phantastische. Als er auf Informationen über einen Kompass nach Avalon stößt, beschließt er, das Geheimnis um die sagenumwobene Insel zu entschlüsseln ...

    Meinung

    Da ich selten Fantasy lese, kann ich mit den unterschiedlichen Bezeichnungen für die Themen nicht viel anfangen. Für mich ist eher ein Kriterium: klingt der Klappentext spannend, sieht das Cover für mich schön aus. und kommen die Figuren beim rein lesen sympathisch bei mir an.

    Bei diesem Buch traf alles zu, Eliot sorgt für den Unterhalt für seinem Vater und sich, aber es kommt keine Kritik darüber das sein Vater nach einem Arbeitsunfall nur noch vor dem Fernseher sitzt. Er ist zwar unglücklich mit der Situation aber klagt nicht. Das Cover ein Kompass in Phönix Gestalt über aufgewühlten Wasser macht neugierig.

    Dazu der passende Klappentext.

    Es ist eindeutig vom Schreibstil ein Buch für junge Leser, spannend, klare Sätze und deutliche ausführliche Beschreibungen. Es entstehen klare Bilder im Kopf wo man sich nicht all zuviel hinzu denken muss.

    Der Autor hat seine schöne Phantasie voll ausgeschöpft. Für einen Erwachsenen ist die Geschichte vielleicht nicht anspruchsvoll genug, aber das muss ja auch nicht immer sein.

    Es ist eindeutig eine Fortsetzung angelegt, trotzdem endet das Buch nicht mit einen Cliffhanger, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Ich möchte gern wissen wie es weitergeht, aber die erste Aufgabe ist gelöst daher hat das Buch ein befriedigendes Ende.

  • Mikkel Robrahn hat mir seinem Buch "Hidden Worlds: Der Kompass im Nebel" ein tolles Buch geschrieben. Viele Fantasybücher spielen in ihrer eigenen Welt, in der alles so ganz anders ist als wir es kennen. Mit diesen Büchern tue ich mich oft schwer, weil es beim lesen sehr viel Konzentration erfordert, alle Inhalte aufzunehmen und zu verarbeiten. Der Autor hat sich hier aber der menschlichen Welt bedient, in der Fabelwesen unter den Menschen versteckt leben. Dazu klare Sätze, die nicht zu verschachtelt sind und wir befinden uns mitten im Werk von Mikkel Robrahn.


    Ich war von Beginn an sehr neugierig auf dieses Buch, denn der Grund weshalb ich es gerne lesen wollte, war der Autor selbst. Wer PietSmiet kennt, der kennt auch Mikkel Robrahn. Darüber habe ich auch von seinem Buch erfahren und wollte gerne wissen wie er schreibt. Das Buch interessierte mich glücklicherweise auch inhaltlich, sonst hätte ich auf die Chance sein Buch zu lesen, verzichtet.


    Das Buch hat mir sehr gefallen, neben dem einfachen und spannenden Schreibstil habe ich die Geschichte nahezu in mich aufgesogen. Elliot fand ich sehr sympathisch, ich habe richtig mit ihm mitgefiebert. Die magischen Wesen sind einfach ein Traum. Gerry hat mir mit am besten gefallen zusammen mit Olly und seinem neuen Freund den er im magischen Kaufhaus gefunden hat. Das Ende hat mich traurig gestimmt, aber gleichzeitig für Elliot und Soleil gefreut. Das Ende des Buches ist offen genug für eine Fortsetzung, allerdings endet es auch nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Das war sehr angenehm, da es den Leser nicht unbefriedigt zurücklässt.

    :study: Emma C. Moore - Zuckergussgeschichten

    :study: Detektiv Conan


    2020 - SUB: 252

    2020 - 90 Bücher gelesen


    2019 - 90 Bücher gelesen

    2018 - 70 Bücher gelesen

    2017 - 55 Bücher gelesen

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