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Arnulf: Kampf um Bayern - Seiten 116-214

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  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Arnulf: Kampf um Bayern - Seiten 111-220“ zu „Arnulf: Kampf um Bayern - Seiten 116-214“ geändert.
  • Bis Seite 158 , Kapitel 17 Mitte.


    Inzwischen ist ja viel geschehen .


    Karl hat es nicht leicht mi seiner Ehefrau. Dennoch ist er konsequent und bleibt dabei, Manche Dinge werden nicht im Bett entschieden. Was letztendlich zu einer üblen Eifersuchtstat seiner Frau führt.


    Arnulf ist unterwegs, um König Karls Auftrag zu erfüllen. Es war klar, dass er diesen nicht abgelehnt hat. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn er Karls Wunsch nicht entsprochen hätte.


    Was hat Fastrada vor? Welches geheime Süppchen köchelt da vor sich hin? Arthur mit diesem seltsamen Bayer der angeblich Regensburg kennt und dem Königssohn, Arnulf hinterher zu schicken. Das kommt mir seltsam vor. Arnulf ist auch nicht glücklich darüber. Wegen eines Bienenstichs kehrt der Königsohn um. Hmm. Arthur hat erreicht was er so gerne wollte. Mit seinem Vater unterwegs sein. Dadurch, dass er die Ruhe in einer kniffligen Situation bewahrte, verdiente er sich Respekt bei seinem Vater.

    In Regensburg angekommen, fragt sich Arnulf, wie er den Königsneffen von dort entführen soll. Das wird schwierig werden. Außer es stimmt und es existiert ein Geheimgang.


    Am Hofe wurde die Konkubine Karls getötet. Er ist sich sicher, dass seine Frau dahintersteckt. Dennoch wurde auch Erika befragt. Sicher unangenehm für sie.

    Oh, dem Königssohn würde sie, verständlicherweise, am liebsten eine runter hauen. Sie glaubt nicht, dass er die ganze Wahrheit sagt. Gar nicht historisch angepasst, nenne ich den Burschen mal einen arroganten Schnösel.


    Zu Tassilo und Leutberga habe ich noch keinen Bezug aufbauen können. Trotzdem, ist mir Leutberga sympathischer als Fastrada.


    Eine Frage habe ich da noch Robert Focken .


    Wie kam es, dass zur damaligen Zeit die höhergestellten Leute in den Klöstern verschwanden? Frauen, o.k. das verstehe ich noch, aber Männer, gar gewesene Könige? Wurden die bewacht? In einer Klosterzelle eingesperrt? Wie kann man sich das vorstellen? Aus einem Kloster sollte man irgendwann doch entkommen können.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Kapitel XII-XIII (S. 116-128)

    Wie ich erwartet habe, ist Erika von Karls Angebot nicht gerade begeistert, weil sie Angst um ihren Mann hat, während dieser von Macht träumt. Allerdings weiß er nicht, dass Fastrada von Karl die Herrschaft über Bayern für ihren noch nicht gezeugten Sohn verlangt.

    Arthur reist Arnulf nach. Ob er wirklich nur losgeritten ist, weil er den Weg kennt, oder ob er nicht doch froh ist, auf diese Art an dem Sonderauftrag seines Vaters teilnehmen zu können, weiß ich nicht so recht. Arnulf freut sich nicht, denn er weiß genau, dass sein Auftrag gefährlich ist.

  • Traute

    Liebe Traute,

    mit deiner Frage springen wir möglicherweise etwas weit vor, aber sei's drum: Das Kloster war für männliche Staatsgefangene offensichtlich ein Mönchskloster. Man kennt den Begriff "Klostermauern", nicht? Gehen wir davon aus, dass die zentralen Gebäude durch Mauer, Tor etc. abgetrennt waren von der Umgebung. Der Gefangene bewegte sich dann praktisch 24 h unter Aufsicht der echten Mönche und des Priors / Abtes. Der Abt wird schon sichergestellt haben, dass der Bewegungsradius des Gefangenen begrenzt war. Und dann war da noch das Abschneiden des Haupthaars: Ja, der Gefangene wurde "zum Mönch geschoren", war danach also sichtbar für alle ein Kloster-Insasse, KEIN Freier. Freie hatten (lange) Haare!

  • Seite 116 - Seite 145

    Zuerst das Gärtchen und nun findet sein Sporn den Weg :roll::lol: Also bitte Robert Focken. Das geht doch seriöser oder :wink:


    An der Bettszene von Karl und seinem Weib merkt man wieder mal wie Macht besessen sie ist. Sie versucht es mit allen Tricks. Da war Leutberga erfolgreicher :wink: Doch wie zu erwarten lässt sich der König nicht erpressen.


    Und wenn wir schon bei Leutberga sind - was soll den das mit Uto :shock::lol: Stille Wasser sind tief. Und nass :wink:


    Und dann kommt mein Freund Sigfrid und retten mit einem waghalsigen Sprung das arme Pferd. Schöne Szene :thumleft:

    Nur der Streit hinterher war nicht gleich nach zu voll ziehen. Diente er nur zur Einleitung für das eigentlich Thema, Arthur :-k


    Robert Focken

    Auf Seite 145 schreibt doch Grimmo eine eigene Geschichte. Wieso erinnert mich die Handlung so sehr an die Nibelungen :-, :lol::wink:

    Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin -
    und nicht so,
    wie er am wenigsten Schwierigkeit mit mir hat!!

  • Heinile :

    Moin moin, freut mich, dass du da etwas Nibelungisches witterst. KEIN Zufall... Irgendwann muss das N-Lied ja irgendwo mal von irgendwem zusammengesetzt worden sein (aus verschiedenen Erzählmotiven, wie man heute annimmt).

    Geben wir Grimmo, dem Intellektuellen der Familie eine Chance! :-)


    Meine Mittelalter-Erotik:

    Da werden nicht alle auf einen Nenner kommen, fürchte ich!

    Die Erotik mag nicht erstklassig sein, wird sicher in den nächsten Bänden noch etwas besser. Ich darf Euch aber versichern, dass ich ein Weilchen an diesen Szenen gearbeitet habe. Es muss irgendwie erotisch klingen, aber auf keinen Fall modern, wie heute... Das Einfachste wäre, nicht in die Einzelheiten zu gehen. Aber das wäre zu billig, oder? Ein berühmter englischer Mittelalter-Autor (B. Cornwell) schreibt dann immer, er "pflügte" sie, das versteht man, okay, aber wenn der Sex / samantwist etwas zärtlicher sein soll, kommt man glaube ich um Details nicht herum.

    Den "Garten" fand ich in einem Traktat aus dem elften oder zwölften Jahrhundert als Umschreibung der weiblichen Scham. Ich finde den Begriff nicht schlecht; ein besserer fiel mir auch noch nicht ein. (Offen für Ideen... :-)!)

    Etwa plumper, fantasieloser wirkt der "Sporn" dagegen. Wobei ich mit dem auch leben kann, bzw. lebe... ähm ja.

  • Kapitel 12 (S. 116 - 122)

    Erika möchte kein Anwesen, wenn dafür Arnulf den Auftrag von Karl annimmt. Auch wenn er danach kein Schwert mehr in die Hand nehmen müsste, wäre es ihr zu riskant. Bei Karl und Fastrada blicke ich nicht so ganz durch, zwischen den beiden Spielen sich doch mehr oder weniger immer so kleine Machtspielchen ab.


    Kapitel 13 (S. 123 - 128)

    Nun wird Arthur aber hart rangenommen von seinem Vater, aber verdient hat er es nicht anders. Besonders Erika wird sich Sorgen um ihn machen, da er sich nicht mal von ihr verabschiedet hat.


    Kapitel 14 (S. 129 - 134)

    Während Tassilo Verbündete sucht und Karl stürzen will, betrügt ihn seine Frau mit seinem Leibwächter. Obwohl sie es darauf angelegt hatte, scheint sie nicht sonderlich begeistert als er sie auf einmal küsste.


    Kapitel 15 (S. 135 - 143)

    Arnulf hat nun wirklich vor den Auftrag vom König auszuführen. Auf der Reise läuft schon mal nicht alles so wie es soll, jedoch sind sie ihrem Ziel schon recht nahe.


    Kapitel 16 (S. 144 - 149)

    An Karls Hof scheint etwas schief zu laufen, hat die Königin die Konkurbine vergiftet, weil sie nicht mehr ertragen hat, dass ihr Mann eine weitere Frau hatte ? Erika ist ebenfalls noch ganz aufgewühlt von Arthurs Fortgang und kann es gar nicht richtig glauben.

    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 120 (Keine Ebooks)

    Gelesene Bücher / Seiten: 15 / 5.105 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Menschen im Hotel von Vickie Baum

    :study: Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier (Reread)

    :study: Kronsnest von Florian Knöppler


    Vergangene Jahre:

    2020: Gelesene Bücher: 59 / Gelesene Seiten: 18.033 (Keine Ebooks)


  • Huch - ihr seid aber alle schon weit... Da muss ich erstmal noch ein paar Kapitel schaffen, bevor ich eure Anmerkungen hier lese.

    Gelesen in 2021: 8 - Gehört in 2021: 4 - SUB: 490


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Huch - ihr seid aber alle schon weit... Da muss ich erstmal noch ein paar Kapitel schaffen, bevor ich eure Anmerkungen hier lese.

    Bei mir geht es auch gerade eher zögerlich weiter. Werde wohl erst morgen weiter lesen und mich wieder hier melden :uups:.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Moin moin, freut mich, dass du da etwas Nibelungisches witterst. KEIN Zufall... Irgendwann muss das N-Lied ja irgendwo mal von irgendwem zusammengesetzt worden sein (aus verschiedenen Erzählmotiven, wie man heute annimmt).

    Ich mag das Nibelungenlied. :D Auch wenn es sich im Original nicht gerade leicht lesen lässt. Aber dafür gibt es ja Übersetzungen. :loool:



    Den "Garten" fand ich in einem Traktat aus dem elften oder zwölften Jahrhundert als Umschreibung der weiblichen Scham. Ich finde den Begriff nicht schlecht; ein besserer fiel mir auch noch nicht ein. (Offen für Ideen... :-)!)

    Etwa plumper, fantasieloser wirkt der "Sporn" dagegen. Wobei ich mit dem auch leben kann, bzw. lebe... ähm ja.

    Beides nicht gerade Begriffe die ich nutzen würde. Aber klar, sind auch was älter das stimmt schon. Von daher passt es, auch wenn ich den Klang an diesen Stellen nicht mag. Andere Ideen außer Umschreibungen hätte ich nun auch nicht. Einmal hast du "seine Mitte" geschrieben. DAS wiederum fand ich gut. Die Formulierung verwende ich auch öfter. :loool:


    Kapitel 12 (S. 116 - 122)

    Fastrada muss anscheinend noch einiges lernen, wenn sie einen Mann dazu bekommen möchte zu tun was sie will. Soviel steht fest. Das hat Leutberga deutlich besser drauf. :lol: Aber wie auch immer sie es weiterversucht (wenn sie es tut), hoffe ich mal, sie bekommt nicht was sie will. Wäre Arnulf gegenüber echt fies und ich bin da eindeutig auf seiner Seite. :loool:

    Was die Geliebte des Königs angeht: Ich denke auch dass es Fastrada war. Ich denke nur nicht dass irgendein Aberglaube ihr da helfen wird. Aber das war damals ja noch anders.


    Bei Karl und Fastrada blicke ich nicht so ganz durch, zwischen den beiden Spielen sich doch mehr oder weniger immer so kleine Machtspielchen ab.

    Da könnte man einfach sagen: Was sollen sie sonst tun? Aus Liebe werden sie ja vermutlich nicht geheiratet haben und Fastrada versucht eben zumindest ihre Position (und vor allem die ihrer Kinder) zu verbessern. ich denke nicht dass Karl sonderliches Interesse an ihr hat. (Zumindest nicht mehr. Ich weiß ja nicht wie es vorher war.) Und da sie sich ihm im Bett verweigert, sucht er sich dafür eben eine andere und will sonst vermutlich einfach nicht mit den Anwandlungen seiner Frau genervt werden. (Zumindest denke ich, dass er so denkt.)

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Seite 146 - Seite 193

    Mir persönlich war das alles irgendwie zu langatmig :-k

    Ich kann es nicht genau erklären. Aber das rum gemache mit diesem Vogelhändler. Der nicht nur extrem unsymphatisch rüber kommt sondern der tatsächlich dem Vorhaben in den Rückenfällt. Dann rein in die Burg und wieder raus. Keiner schöpft Verdacht ausser Uto dem Arnulf bekannt vorkommt. Dann die schiere Erkenntnis von Karl verarscht worden zu sein. Fast unheimlich diese Loyalität.

    Ich hoffe ich komme wieder etwas besser rein. Durchquälen ist auch keine Lösung.


    Zwei Sachen noch.


    Seite 149: Karl hat natürlich durchschaut wer für den Tod seiner Konkubine verantwortlich ist. Er will seinem Weib dadurch eins auswischen indem er mit dem Tod von einer Gespielin droht. Find ich gut. Aber es dauert mir fast zu lange bis es da weitergeht.


    Seite 184/185: Bezüglich der Hexe Asuna. Zuerst dreht Uto ihr brutal die Arme auf den Rücken das sie sich nicht mehr bewegen kann und dann schien sie auf einmal auf Zehenspitzen zu stehen und mit ihren Händen in der Luft rum zu fuchteln ?(

    Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin -
    und nicht so,
    wie er am wenigsten Schwierigkeit mit mir hat!!

  • Kapitel 17 (S. 150 - 167)

    Arnulf erkundet Regensburg und plant seinen Angriff und die Entführung von Karls Neffe. Ihm scheint es immer mehr Unmut zu bereiten, dass Arthur mit dabei ist.

    Nun erfährt man auch das Karls Neffe freiwillig zu Tassilo gekommen ist um Karl vom Thron zu stürzen

    Kapitel 18 (S. 168 - 185)

    Das war ja bisher ein bisschen zu einfach zu Tassilo in die Regensburg zu kommen. Irgendwie hatte ich gehofft, dass es nochmal eine Schlacht geben wird. Mal schauen wie die Entführung dann ausgeht.

    Kapitel 19 (S. 186 - 196)

    Nun kommt Spannung auf, Nibelung hat die Sachsen verraten, jedoch ist Arnulf schon in der Kammer bei Grifo. Griffo scheint keine großen Anstalten mitzukommen und es läuft nicht nach Arnulfs Plan. Ob Uto noch rechtzeitig kommt und ihn aufhalten wird ?

    Kapitel 20 (S. 197 - 203)

    Arthur und Arnulf sind ja nochmal mit dem Tod davongekommen und haben sogar noch ihren Gefangenen Grifo. Für Nibelung ging das alles anders aus als erwartet hat.

    Kapitel 21 (S. 204 - 214)

    Auf Karls Gebiet denken nun alle das Arnulf und Arhur tot seien und Herzog Tassilo die Krieger erhängt haben. Erika ist zwiegespalten einerseits denkt sie es auch und andererseits will sie es nicht glauben und hofft, dass die beiden wiederkommen. Währenddessen versucht Karl sie zu verführen, macht er dies um eine neue Konkurbine anzuheuern oder will er seiner Frau eins auswischen ? Erika hätte jedoch schon viel früher in der Mühle eingreifen müssen. Karl und Tassilo planen beide den großen Schlachtzug gegeneinander

    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 120 (Keine Ebooks)

    Gelesene Bücher / Seiten: 15 / 5.105 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Menschen im Hotel von Vickie Baum

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    :study: Kronsnest von Florian Knöppler


    Vergangene Jahre:

    2020: Gelesene Bücher: 59 / Gelesene Seiten: 18.033 (Keine Ebooks)


  • Bis Seite 150

    Dieser Abschnitt gefällt mir besser als der erste. Es ist etwas mehr Handlung drum herum, weniger Kampfszenen und ich habe die Personen inzwischen einigermaßen verinnerlicht. Nun kann ich das Lesen genießen. :loool:


    Dass Sigfrid das Pferd gerettet hat, fand ich sehr mutig von ihm. Und danach kriegt er Schelte. :cry: Die Szene hat mir gut gefallen, wie Arthur seinen Vorteil daraus gezogen hat (eigentlich unbeabsichtigt). Aber das stimmte auch, dass er reif und überlegt gehandelt hat im Gegensatz zu den anderen. Und prompt bekommt er seinen Lohn dafür und darf vorne mitreiten. :applause:


    Als Einhard Erika verhört, hatte ich einen Moment lang Angst, dass sie verdächtigt werden würde. Aber zum Glück war es wohl nur eine Routinebefragung. Ich denke auch, dass es Fastrada veranlasst hat. Das Leben früher war schon sehr gefährlich. Da wurde schon sehr viel leichtfertiger gemordet als heute.

    2021 gelesen: 11 Bücher / 4061 Seiten


    :study: Am Ende des Schweigens - Charlotte Link

    :study: Die Infantin trägt den Scheitel links - Helena Adler

  • Huch da bin ich aber gewaltig übers Ziel hinaus geschossen. Ich habe mir die Einteilung falsch abgesteckt :pale:



    Seite194 - Seite214


    Da kam tatsächlich wieder Schwung in die Bude. Bei dem Gerangel um die Entführung von Grifo fand ich das Detail mit der "Messingkapsel" am interessantesten. Die Flucht aus der Burg hat mir dan schon wieder zu lange gedauert.

    Die Tatsache das Sigfrid ermordet wurde fand ich schlimm :( Sollte er dennoch entkommen sein (die Chancen stehen dafür aber reichlich schlecht) hatte er wohl Flügel oder auch eine zauberhafte Messingkapsel :wink: Mich stimmt es auch aus dem Grund traurig, da er und Arnulf sich doch in gewisser weise nahen standen und verbunden waren. Auf mich wirkten sie wie Brüder im Geiste. Und dann kein weiteres Wort der Trauer um den Verlust und die damit verbundenen Gefühle. Ein emotionaler Satz hätte mir da wohl schon gereicht :)

    Das der Vogelhändler sterben musste hat mir keine Genugtuung gebracht. Da es zu erwarten war das er sterben muss.


    Und Karl (das Schwein) braucht sich nicht wundern das sich sein Weib ihm gegenüber so verhält. Ist er doch selbst nur auf sein Fortkommen aus und nutz alle als Handwerkszeug. Wie gleichgültig es ihm doch erscheint das sax hamar vermeintlich tod ist. Und dann hat er nichts besser zu tun als sich an Erika ran zu machen. Pfui Teufel!

    Und von der Königin bin ich noch mehr enttäuscht. Hat sie doch tatsächlich zugelassen das eine ihrer Zofen gerichtet wird. Und zu allem Überfluss reibt sie Erika ganz beiläufig die Nachricht unter die Nase das Mann und Sohn gefallen sind.

    Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin -
    und nicht so,
    wie er am wenigsten Schwierigkeit mit mir hat!!

  • Dass Sigfrid das Pferd gerettet hat, fand ich sehr mutig von ihm. Und danach kriegt er Schelte. :cry:

    Hast du das so empfunden :-k

    Ich habe die Stelle nochmal rausgesucht und sie mir 2 mal laut vorgelesen. Obwohl Arnulf nicht lacht beim Schulter Klopfer empfand ich es nicht als Schelte. Eher als versteckter Tadel und auch ein wenig als Lob über den Mut und das er es geschafft hat das Ross zu retten.

    Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin -
    und nicht so,
    wie er am wenigsten Schwierigkeit mit mir hat!!

  • Dass Sigfrid das Pferd gerettet hat, fand ich sehr mutig von ihm. Und danach kriegt er Schelte. :cry:

    Hast du das so empfunden :-k

    Ich habe die Stelle nochmal rausgesucht und sie mir 2 mal laut vorgelesen. Obwohl Arnulf nicht lacht beim Schulter Klopfer empfand ich es nicht als Schelte. Eher als versteckter Tadel und auch ein wenig als Lob über den Mut und das er es geschafft hat das Ross zu retten.

    Ja, für mich klang das so. Er sagt doch sowas wie "du bist wichtiger als das Pferd". Tadel oder Schelte ist für mich ähnlich.

    2021 gelesen: 11 Bücher / 4061 Seiten


    :study: Am Ende des Schweigens - Charlotte Link

    :study: Die Infantin trägt den Scheitel links - Helena Adler

  • Seite 158 - Seite 214


    Arnulf hatte anfangs ja noch keinen Plan, wie er in Regensburg vorgehen sollte. Sich als Pferdehändler in die Höhle des Löwen zu wagen, war schon leichtsinnig. Was hätte er denn getan, wenn Uto oder ein anderer ihn wirklich erkannt hätte. Dann noch die Zurschaustellung seines Könnens in dem er Uto besiegte. Das war nicht sehr helle.


    Nibelung beging noch den erwarteten Verrat. So wollte er also das fehlende Silber für den Freikauf von Frau und Kind zusammen kriegen. Ob man wohl noch irgendwann erfährt, was die Königin damit bezweckte, ihn hinter Arnulf her zu schicken?


    Während Arnulf und Arthur mit dem entführten Königsneffen und dem Rest seiner Mannen vorerst die Flucht gelingt, erfährt Arnulf, dass die von Karl versprochene Belohnung nicht den Wert hat, den en er erwartete. Habe ich doch schon bei den vorigen Kapiteln geschrieben, dass ich den Versprechungen nicht traue.

    Von Sigfried ist nichts zu sehen und zu hören. Ist er tot, gefangen, entkommen? Man weiß es nicht, glaubt aber an ersteres.


    Genauso wie man am Hofe von Arnulfs Tod überzeugt ist. Fastrada wird mir immer unsympathischer. Wie sie Erika scheinheilig ahnungslos mitteilt, dass ihr Mann wohl tot ist.

    Die leidet, hadert, fragt sich, was mit ihrem Sohn ist und dann taucht Karl auf. Eine Gelegenheit die er sich nicht entgehen lassen konnte. Sie ist stark geblieben. Ob Karl es weiter versuchen oder Erika wegen der Ablehnung einen schweren Stand haben wird oder gar schlimmeres bevorsteht, wenn Fastrada etwas erfährt. Beim nächsten Mord ist sie sicher achtsamer.



    Dass Sigfrid das Pferd gerettet hat, fand ich sehr mutig von ihm. Und danach kriegt er Schelte.

    Ich habe das eher als Ausdruck der Sorge um Sigfried empfunden.

    Wie war es denn nun gemeint, Robert Focken?

    Dankeschön auch, für die Erläuterung wegen der Klostergefangenen. Das hat mich am Anfang der Geschichte schon umgetrieben. Daher kam die Frage so spontan, ohne eigentlichen Kontext in dem Moment.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Kapitel XIV (S.129-134)

    Während Tassilo Verbündete sucht und Karl stürzen will, betrügt ihn seine Frau mit seinem Leibwächter. Obwohl sie es darauf angelegt hatte, scheint sie nicht sonderlich begeistert als er sie auf einmal küsste.

    Pikanter finde ich, dass Uto nicht nur Tassilos Leibwächter ist, sondern laut Personenverzeichnis Tassilos „Bastard“. Seine Frau scheint bei dem Kuss vor allem Angst zu haben, dass Tassilo Uto und sie entdeckt.

  • Kapitel XIV (S.129-134)

    Während Tassilo Verbündete sucht und Karl stürzen will, betrügt ihn seine Frau mit seinem Leibwächter. Obwohl sie es darauf angelegt hatte, scheint sie nicht sonderlich begeistert als er sie auf einmal küsste.

    Pikanter finde ich, dass Uto nicht nur Tassilos Leibwächter ist, sondern laut Personenverzeichnis Tassilos „Bastard“. Seine Frau scheint bei dem Kuss vor allem Angst zu haben, dass Tassilo Uto und sie entdeckt.

    Uto ist ja auch ein Kind von Tassilo und von seiner vorherigen Frau und deswegen ist es nochriskanter was Uto dort macht. Bei Tassilos Frau bin ich mir auch immer noch nicht sicher ob sie das einfach reizt oder ob mehr dahintersteckt. Denn teilweise kommt es so rüber als möchte sie es nicht aber dann reizt sie ihn wieder

    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 120 (Keine Ebooks)

    Gelesene Bücher / Seiten: 15 / 5.105 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Menschen im Hotel von Vickie Baum

    :study: Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier (Reread)

    :study: Kronsnest von Florian Knöppler


    Vergangene Jahre:

    2020: Gelesene Bücher: 59 / Gelesene Seiten: 18.033 (Keine Ebooks)


  • Hast du das so empfunden :-k

    Ich habe die Stelle nochmal rausgesucht und sie mir 2 mal laut vorgelesen. Obwohl Arnulf nicht lacht beim Schulter Klopfer empfand ich es nicht als Schelte. Eher als versteckter Tadel und auch ein wenig als Lob über den Mut und das er es geschafft hat das Ross zu retten.

    Ja, für mich klang das so. Er sagt doch sowas wie "du bist wichtiger als das Pferd". Tadel oder Schelte ist für mich ähnlich.

    Hallo Ihr wackeren Leserinnen,

    jetzt bin ich auch wieder zurück von einer kleinen Reise und kann hier vielleicht nochmal beim VErständnis helfen: Zwischen Arnulf und Sigfrid stimmt die Chemie, klar. Sie sind Brüder im Geiste, fühlen die Ähnlichkeit im anderen, schätzen einander. Dass Sigfrid das Pferd rettet, ist gut; aber er hätte leicht selbst dabei sterben können, und ebendies drückt Arnulf in der Belobtadelung aus: Sigfrid ist mehr wert als ein Pferd, oder zehn Pferde.

    Den später folgenden Schock über den VErlust des alten Kameraden unterdrückt Arnulf zunächst, weil er mit dem Überleben und Planen für die verbleibenden Gefährten beschäftigt ist. Aber dann geht's ja noch weiter... :-)

    Eine brutale VErunsicherung beginnt, denn jeder zusätzliche Verlust treibt ja den Preis für das Ganze in die Höhe. Und auch das zehrt!

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