Gabriela Engelmann - Zauberblütenzeit

  • Buchdetails

    Titel: Zauberblütenzeit


    Band 3 der

    Verlag: Knaur TB

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 304

    ISBN: 9783426525043

    Termin: Neuerscheinung August 2020

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

    81,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Zauberblütenzeit"

    Endlich erzählt Gabriella Engelmann, wie es mit den drei Freundinnen Leonie, Nina und Stella weitergeht: Leonie ist nach wie vor überglücklich mit ihrem Markus, doch die Pension »Apfelparadies« läuft nach dem teuren Umbau längst nicht so gut wie erhofft. Nina steht in der Hamburger »Villa zum Verlieben« überraschend vor dem Aus ihrer Beziehung. Und für Stella wird es immer schwieriger, Job und Familie unter einen Hut zu bekommen. Nur gut, dass die Freundinnen einander haben – und dass sich im Alten Land immer wieder unerwartet neue Chancen auftun.
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  • Über die Autorin (Amazon)

    Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.

    Besuchen Sie Gabriella Engelmann auf ihrer Website http://www.gabriella-engelmann.de, auf der Seite "Gabriella Engelmann - Autorin" auf Facebook. Oder folgen sie ihr auf Instagram unter: GabriellaEngelmann.


    Produktinformation (Amazon)

    Taschenbuch: 304 Seiten

    Verlag: Knaur TB; Auflage: 1. (3. August 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3426525046

    ISBN-13: 978-3426525043


    Ein wunderschöner Roman

    Beim Mädels-Wochenende in der Hamburger ‚Villa zum Verlieben‘ können die drei Freundinnen, Leonie, Nina und Stella so richtig einander ihr Herz ausschütten. Ninas Freund Alexander hat eine andere. Leoni ist sehr glücklich mit Markus, doch das ‚Apfelparadies‘ läuft nicht so gut wie erhofft. Stella arbeitet zu viel und schafft es kaum, sich auch mal um ihre Kinder zu kümmern. Dass die drei Freundinnen sich haben ist da natürlich gut. Und es bieten sich unerwartet neue Chancen.


    Meine Meinung

    Es ist ja schon sehr lange her, dass ich den Vorgänger zu diesem Buch gelesen habe. Aber trotzdem bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen. Wenn die Rede auf bestimmte Sachen kam fiel es mir dann wieder ein: Ach ja, das war damals so… Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Allerdings erschien mir Nina manchmal wie ein Teenager und nicht wie eine Frau Anfang vierzig. Aber die Autorin hat es verstanden Spannung in die Geschichte zu bringen. Alle drei hatten mit ihrer Liebe zu kämpfen oder sie dachten es wenigstens. Dass Alexander Nina verlassen hat, steht ja schon im Klappentext, da verrate ich kaum ein Geheimnis. Für Stella war ein Auftragsverlust vielleicht gar nicht so schlecht, auch wenn ihr dadurch Einnahmen verloren gingen. Doch sie hatte dadurch die Möglichkeit wieder zu sich selbst zu finden. Arbeit ist schließlich nicht alles im Leben. Ich habe dieses Buch wie4der mit Freude gelesen, ich mag Liebesromane ab und zu ganz gerne. Überhaupt diese Art, wo es nicht nur um Sex geht. Auf jeden Fall hat es mir großen Spaß gemacht, den Roman zu lesen, ich fand ihn spannend eigentlich von Anfang bis zum Ende, er hat mir gefallen und mich sehr gut unterhalten. Man kann ihn auch eigenständig lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Aber es entgeht einem dann schon ein großer Teil Lesegenuss. Von mir für diesen wunderschönen Roman eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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    Liebe Grüße
    Lerchie



    _______________________
    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Mit ihrem Roman "Zauberblütenzeit" schenkt Gabriella Engelmann ihren Leserinnen ein Wiedersehen mit den drei Freundinnen Leonie, Nina und Stella aus ihren Wohlfühl-Romane"Eine Villa zum Verlieben" und "Apfelblütenzauber", die im Alten Land, einem Teil der Elbmarsch südlich der Elbe in Hamburg, spielen.


    Das Mädels-Wochenende in der Hamburger „Villa zum Verlieben“ ist für die Freundinnen Leonie, Nina und Stella die Gelegenheit, einander ihr Herz auszuschütten: Nina muss verkraften, dass ihr Freund Alexander sich in eine andere verliebt hat. Leonie ist überglücklich mit Markus, doch ihre Pension »Apfelparadies« im Alten Land läuft nach dem teuren Umbau längst nicht so gut wie erhofft. Und für Stella wird es immer schwieriger, ihren Job als Innenarchitektin und die Patchwork-Familie mit drei Kindern unter einen Hut zu bekommen. Da ist es ein wahrer Segen, dass die drei Freundinnen einander haben – dass im Alten Land Herzen heilen können und sich ganz unerwartet neue Chancen auftun.

    Die Zauberblütenzeit beginnt im Spätsommer, wie die erfahrene Floristin Nina sachkundig feststellt. Deshalb zeigt das zurückhaltend gestaltete Cover diese Romans wunderschöne Dahlien, Hortensien und Rosen in warmen Farben.

    "Zauberblütenzeit" ist eine gelungene, warmherzige Fortsetzung der beliebten "Altes Land"-Reihe. Wieder stehen die drei ganz unterschiedlichen Freundinnen im Mittelpunkt, die in Krisenzeiten fest zueinander stehen, sich Mut zusprechen und alle Herausforderungen des Lebens gemeinsam meistern.

    Ach, dieses herzerwärmende Buch ist genau das Richtige für den kommenden Herbst. Wenn ich die Augen schließe, kann ich Leonie, Nina und Stella vor mir sehen, wie sie ihre gemeinsamen Mädelsabende genießen, für die sie sich - trotz ihrer mannigfaltigen Verpflichtungen - stets einen festen Platz im Terminkalender freihalten. Dank des angenehmen, bildhaften Schreibstils von Gabriella Engelmann kann ich mir alle Schauplätze der Handlung gut vorstellen - und möchte für mein Leben gern ins Alte Land reisen, wo die drei Freundinnen künftig unter einem Dach leben wollen. Vielleicht treffen wir uns in der gemütlichen Pension von Leonie wieder?

  • seichter Wohlfühlroman

    Die drei Freundinnen Stella, Leonie und Nina stehen jeder für sich an einen entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben. Nina wird von ihrem langjährigen Freund sitzengelassen, woraufhin für sie ihre kleine Welt zusammenbricht. Doch ist Nina an alldem nicht ganz unschuldig. Sie konnte sich Alexander nie ganz öffnen und irgendwann, konnte er einfach nicht mehr. Als sie daraufhin zu ihrer Freundin Leonie fährt, fährt sie dem Lehrer Kai direkt ins Rad und benimmt sich wie ein Derwisch. Doch auch Leonie steht vor ganz eigene Probleme. Zum einen schwächelt ihr Pensionsbetrieb, ihr Vater würde sie am liebsten seinen Obstbetrieb einstellen und dann ist da noch der Kinderwunsch, der sich einfach nicht erfüllen will. Und nun gibt es auch noch bei Stella Probleme. Nachdem eine Kinderfrau aufgehört hat und die andere es sich anders überlegt hat kann sie ihren Beruf nicht mehr so nachkommen wie sie gerne möchte. Zu allem Überfluss spielt ihr Mann mit dem Gedanken die Praxis aufzugeben. Doch wie aus dem nichts bietet sich eine Lösung an die für alle drei ideal ist.



    Die Autorin hat einen netten und flüssigen Schreibstil auch wenn die Handlung und Figuren ruhig ein wenig mehr Tiefe gebrauchen könnten. Als Wohlfühlroman ist ihr die Geschichte ganz gut gelungen auch wenn hier und da ein paar Schwächen aufblitzen.



    In den verschiedenen Handlungssträngen merkt man als Leser sehr schön, dass sich die Autorin mit Dingen wie Klimawandel, Bioanbau und anderen Dingen vor und während des Schreibens auseinander gesetzt hat. Jedoch finde ich, dass sie sich das hier und da einfach zu einfach gemacht hat. Vielfach wird auf sehr hohem Niveau gejammert, anstelle sich den veränderten Lebensbedingungen anzupassen. Wie viele Familien müssen ohne Kinderfrau auskommen und schaffen dies. Oder aber auch die Tatsache, dass sich alles ganz einfach in Wohlgefallen auflöst wenn es genug Vitamin B oder gar in der Verwandtschaft genug liquide Mittel gibt und Finanzlöcher zu stopfen. Diesen Luxus haben nun wirklich nicht alle.



    Dafür dass die drei Damen alle Ü40 sind benehmen sie sich wie verzogene Teenies. Und das ist auch mein Hauptkritikpunkt. Das die Figuren sich so gar nicht ihrem Alter entsprechend benehmen. Und daher ist es mir auch anfangs schon etwas schwer gefallen mich auf sie einzulassen. Nicht zu letzt weil sie alle durch die Bank weg auf sehr hohem Niveau jammern. Das was sie haben reicht einfach nie aus. Es muss immer mehr sein auf Deiwel komm raus. Nichts ist gut genug es muss das besondere das Beste sein. Und wofür nur um aus der Masse herauszustechen, vollkommen egal ob eine Beziehung und Familie darunter leiden oder nicht.



    Fazit: Ein Wohlfühlroman mit einigen Fallstricken, einzig und allein aus Handlung und den Figuren herrühren. Wer es leicht mag und nicht allzu viel hinterfragt oder doch eher kritisch in so manchen Dingen ist, ist mit diesem Roman gut bedient. Man wird nach Norddeutschland und ins Alte Land entführt. Wenn man erstmal mit dem Roman warm geworden ist liest er sich gut. Und die Idee mit den Rezepten am Schluss ist eine wirklich gelungene Abrundung.

  • Obwohl die drei Freundinnen mittlerweile nicht mehr zusammen in der Hamburger Villa leben, treffen sich Nina, Leonie und Stella dort regelmäßig zu einem Mädels-Wochenende. Diese sind auch dringend nötig, denn manche Sorgen und Nöte kann man einfach nicht übers Telefon oder per Whatsapp teilen. So wurde Nina von Alexander verlassen, Leonie macht sich Sorgen um ihr „Apfelparadies“ und Stella kommt mit der Doppelbelastung ihrer Patchwork-Familie und ihres Berufes nicht wirklich zurecht. Zum Glück haben die drei sich und können sich gegenseitig stützen.

    Nach „Eine Villa zum Verlieben“ und „Apfelblütenzauber“ ist „Zauberblütenzeit“ bereits der dritte Band der „Im Alten Land“-Reihe um die drei Protagonistinnen Nina, Leonie und Stella. Nachdem der zweite Band hauptsächlich in Hamburg gespielt hat und ausschließlich aus der Sicht von Leonie präsentiert wurde, führt uns der zweite Band auch wieder ins Alte Land. Des Weiteren werden die Kapitel abwechselnd aus der Sicht aller drei Protagonistinnen geschildert.


    Alle drei Figuren bleiben ihrem Charakter weiterhin treu und die Autorin hat ihnen mächtig viele Steine in den Weg geworfen. Seien es berufliche oder private Katastrophen - von beiden gibt es mehr als genug. Trotzdem kann man den Roman als warmherzig beschreiben. Außerdem schilderte Gabriella Engelmann erneut sehr detailliert und bildhaft. Ob es die genaue Beschreibung der Blumen im Garten der Villa ist oder eine ausführliche Beschreibung vom Alten Land - alles kann man sich gut vorstellen.


    Der dritte Band endet übrigens so, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass wir noch eine Fortsetzung davon zu lesen bekommen werden.


    Fazit: Für mich ist die „im Alten Land“-Reihe nicht ganz so stark Wohlfühl-Belletristik, wie es die Bücher der Autorin sind, die am Meer spielen (vor allem die Büchernest-Reihe), aber trotzdem habe ich auch diesen Roman wieder gerne gelesen und wäre auch bei einem vierten Teil wieder dabei.


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