Eliot Pattison - Die vier Toten von Tibet / Bones of the Earth

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  • Klappentext

    Shan, der Ermittler, den man nach Tibet verbannt hat, muss tatenlos zusehen, wie ein Tibeter vor seinen Augen erschossen wird – angeblich hatte er sich der Korruption schuldig gemacht. Doch dieser Tod ist nur der Beginn einer Reihe von mysteriösen Todesfällen. Die Chinesen versuchen ein großes Projekt gegen alle Widerstände durchzuziehen: den Bau eines Staudamms in einem Gebiet, das den Tibetern heilig ist. Shan scheint auf verlorenem Posten zu kämpfen. Doch da taucht ein Mensch auf, dem er all sein Wissen und seine Weisheit verdankt. Der alte Mönch Lokesh tritt wieder an seine Seite.

    Meinung

    Diesmal geht es unter anderem um Korruption.

    Auf dem ersten Blick ist es ein normaler Krimi, dann ist man auf einmal mitten in Tibet, mitten in dem Kulturkampf den China in Tibet führt, die Vernichtung der alten Kultur und der noch älteren Religion. Eine sehr fremde Lebensweise mit der uns der Autor nebenbei vertraut macht. Shan war/ist Chinese, aber durch den langen Aufenhalt in einem Arbeitserziehungslager und das Leben in Tibet, ist er selber zu einem Tibeter geworden. So wie er immer weiter lernt, lernen wir Leser mit ihm. Die ultra spannenden Augenblicke sind eher selten, dafür erleben wir eine gründliche Ermittlungsarbeit die auch das Übernatürliche mit einbezieht. Es gibt weder nur Gut und auch nicht nur Böse. Denn alle haben irgendwo ein Element des anderen in sich.

    Es ist der zehnte Band man kann ihn allein lesen. Um Inspektor Shan kennen zulernen sollte man aber in der Reihenfolge lesen

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Eliot Pattison - Die vier Toten von Tibet“ zu „Eliot Pattison - Die vier Toten von Tibet / Bones of the Earth“ geändert.
  • Das Buch ist zwar ein Krimi, aber Eliot Pattison entführt uns nach Tibet und bringt uns das Land mit allen Konflikten und Mythen näher. Ich habe mit Shan und seinen Mitstreitern mitgefiebert. Wird es ihnen gelingen, das Komplott aufzudecken.

    Shan ermittelt in mehreren Mordfällen, die als Unfälle getarnt sind, undercover. Der Bau eines Staudamms zerstört wertvolle Artefakte der tibetischen Kultur. Die Tibeter wehren sich mit allen Mitteln gegen den Staudamm und die Chinesen, die als rücksichtslose Besatzer auftreten.

    An den Buch hat mir besonders die Verbindung des Kriminalfalls mit den politischen Hintergründen und den Mythen Tibets gefallen. Die Handlung wird zielstrebig vorangetrieben und es gibt immer wieder überraschende Wendungen.

    Das Buch ist das erste der Reihe, dass ich gelesen habe. Trotzdem habe ich mich gut in die Handlung gefunden. Ich werde jetzt die Reihe von vorn beginnen, denn der Werdegang von Shan und Tan interessieren mich

    Sub: 5410:twisted: (Start 2020: 5403)

    gelesen 2020: 75

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten

    gelesen 2018: 80 / 2 abgebrochen / 32745 Seiten

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten



    :montag: James Ellroy - Jener Sturm

    :study: Marc-Uwe Kling - Qualityland 2.0


    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

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