Perlen im Haar - Seiten 281-367

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  • Perlen im Haar - Seiten 281-367

    Hinweis: Bitte gebt euren Beiträgen eine Überschrift mit den Abschnitten/Seitenzahlen, auf die ihr euch bezieht. Schreibt diese einfach in die erste Zeile eures Beitrags und formatiert sie anschließend mit dem H-Button als "Überschrift 1".

  • S. 281-309

    Auf die Angst vor Entdeckung folgt nun die vor streunenden und aggressiven Hunden. Später werden sie erneut erkannt, aber Kinder helfen ihnen bei der Flucht nach Rumänien. Auf der nächsten Flucht verursachen sie ungewollt einen Autounfall.

    Schade finde ich, dass die Reise nur noch eine Flucht ist; Landschaften und Länder spielen keine Rolle mehr.

  • S. 310-367

    Bei einer weiteren Flucht hört Ole einen Schuss und denkt kurz daran aufzugeben, denn jetzt wird es noch gefährlicher als bisher, aber die Vernunft siegt nicht.

    Die Fahrt in einem Lkw überstehen Ole und Nelly, ohne entdeckt zu werden, aber danach erkennt sie ein Kind, dessen Mutter sofort ihr Handy zückt. Auf einem Güterzug riskieren sie ihr Leben.

    Schließlich kommt, was kommen musste: Sie werden von der Polizei gefasst. Ole kann erneut fliehen. Als sehr unwahrscheinlich empfinde ich, dass er im Zug ganz zufällig auf Rupert trifft.

    Nellys Schicksal nach der Rückkehr ist traurig.

    Überrascht hat mich die Erkenntnis, dass Ole die 2. Reise alleine macht und Ole und Nelly ihn nur in Gedanken begleiten. Das gefällt mir sehr! Für Ole beginnt mit der 2. Reise ein neuer Lebensabschnitt, nachdem er sich von den Gedanken an Nelly befreit hat.


    Ich werde die Lektüre jetzt erst ein wenig sacken lassen und dann meinen Gesamteindruck formulieren.

  • S. 281 - 318

    Alles spitzt sich immer mehr zu und die Reise scheint auf eine Katastrophe zuzusteuern. Erst werden Ole und Nelly von streunenden Hunden angegriffen, dann verhelfen ihnen immerhin Kinder zur Flucht und über die Grenze und am Ende verletzt sich Ole recht stark. Lange kann das nicht mehr gutgehen, vor allem weil Nelly sich auch nicht gerade verantwortungsvoll verhält, Alkohol sollte sie besser nicht trinken, wenn sie immer damit rechnen muss, abhauen zu müssen.


    Manchmal würden mir kleine Übersetzungshinweise helfen. Ich weiß, dass Ole in dem Moment auch nichts versteht, aber für den Leser wäre es schon praktisch, zum Beispiel als Ole auf den erwachsenen Jungen von damals trifft. Ich nehme mal an, die Worte bedeuten in etwa "Ich kenne dich" oder so.


    Und schließlich die Sexszene. Hm, recht idealisierte Perspektive würde ich sagen, aber in Büchern haben ja immer alle beim ersten Mal einen Orgasmus. Zum Thema Jungfernhäutchen empfehle ich diesen Link - die Vorstellung, dass es beim Sex reißt ist ein Mythos und inzwischen doch etwas veraltet.

  • Gerade habe ich das Buch beendet und muss sagen... Ich war ganz schön geschockt!

    Mit so einem Ende hätte ich niemals gerechnet. Die drei Kids vom Anfang des Buches haben sich bis zum Ende merklich verändert. Aber anscheinend teilweise eher zum tragischen.

    Ich hatte mich so gefreut, dass Ole und Nellie zusammen gekommen waren. Durch den Wechsel auf die Menschen 13 Jahre später hatte ich angenommen, dass sie immer noch zusammen waren. Das freute mich natürlich umso mehr. Dann zu erfahren, welches Ende die ganze Geschichte in Wahrheit genommen hatte, war einfach unglaublich.

    Ich muss zugeben, dass mich das Ende etwas enttäuscht. Das ist aber nicht im negativen Sinn gemeint. Ich habe den dreien einfach ein besseres Ende gewünscht. Meine Hoffnung war einfach, dass alle das bekommen, was sie sich erträumt haben.

    Aber man bekommt leider im Leben nicht immer das, was man sich wünscht. Ich finde es mutig, so ein Ende zu schreiben, wenn man doch als Autor auch ganz einfach ein "kitschiges Happy End" verfassen könnte. :wink:


    Ein sehr gelungenes Buch! Die Rezension dazu verfasse ich in den nächsten Tagen.

    Danke noch einmal, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte.


  • Manchmal würden mir kleine Übersetzungshinweise helfen. Ich weiß, dass Ole in dem Moment auch nichts versteht, aber für den Leser wäre es schon praktisch, zum Beispiel als Ole auf den erwachsenen Jungen von damals trifft. Ich nehme mal an, die Worte bedeuten in etwa "Ich kenne dich" oder so.

    Gut kombiniert. :thumleft:

    Generell sind die fremdsprachigen Einwürfe nie handlungsrelevant, sondern eher "Dekoration".

  • Ich war dann doch schneller als gedacht. :wink: Habe die Rezension hier und auf Lovelybooks, Amazon, Weltbild und Thalia veröffentlicht. Es kann aber noch ein bisschen dauern, bevor man das überall sieht. Schließlich möchten alle Händler noch kontrollieren, was ich da geschrieben habe. :D

  • FamiGirl_06 Kannst du bitte nächstes Mal über solche Beiträge groß drüberschreiben dass es bis zum Ende des Buches ist, damit man sich nicht spoilert?
    Ich habe nur die erste Zeile gesehen und die sagt mir schon fast mehr als ich gerade wissen möchte.


    S. 281 - 309

    Die beiden - inzwischen sind sie ja nur noch zu zweit - haben wirklich oft nur ganz knapp Glück. Allmählich frage ich mich schon wieviel Ärger ihnen bevorsteht wenn sie doch einmal gefasst werden. Denn dass sie das nun jahrelang machen, bezweifle ich. So sehr wie nach Nelly gefahndet wird und so oft wie sie Grenzen einfach so überqueren, denke ich nicht dass das noch allzu lange gut gehen wird und irgendwann ist die Reise dann wohl vorbei.

    Wie es danach weitergeht interessiert mich schon und vor allem auch der Grund der Reise in der Gegenwart. Denn irgendwas wird wohl gegen Ende noch passieren das der wahre Grund für die Reise ist. Sicherlich ein anderer als pure Nostalgie und ich frage mich langsam ob ich es wirklich wissen will. Na mal sehen.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • S. 319 bis Ende

    Bis zum Ende wechselt die Geschichte zwischen positiven Begegnungen, wie zum Beispiel mit dem Müllsammler Dragomir oder mit Martha und Momenten der Flucht. Am Ende hat auch Nelly eine Körperverletzung auf dem Kerbholz und es kommen immer mehr brenzlige Situationen dazu. Als die zwei schließlich beschließen, Kinder darum zu bitten, ihnen Dinge von Zuhause wegzuschmuggeln, werden sie schließlich verraten. Ole wird von Nelly getrennt, als die beiden verhaftet werden, er kann aber fliehen. Im Zug nachhause trifft er auf Rupert - ein sehr großer Zufall!


    Tja, und dann stellt sich heraus, was wir schon geahnt hatten: Ole ist allein unterwegs, Rupert und Nelly waren nur in seiner Vorstellung mit auf der Reise in der Gegenwart. Mit Rupert hatte er noch eine Weile Kontakt, Nelly hat er allerdings nie wiedergesehen; sie starb mit 19 bei einem Autounfall. Ich muss gestehen, dass ich nicht nachvollziehen kann, dass Ole so lange nicht nach ihr gesucht hat. Erst ist die Liebe angeblich so groß und dann gibt er sich mit ein paar Briefen zufrieden? Gut finde ich aber, dass er nun selbst wieder auf Reisen gehen will, denn bisher scheint er wegen der Vergangenheit nicht besonders viel mit seinem Leben angefangen zu haben. Da muss er nun wirklich loslassen.


    Generell hat mir das Buch gut gefallen. Ich mochte jedoch den ersten Teil lieber, als man noch etwas mehr über die eigentlichen Reiseziele erfahren hat. Als am Ende alle immer nur auf der Flucht waren, kam das (aus verständlichen Gründen) zu kurz.

  • S. 310 bis Ende

    Wirklich viel Action in den letzten Kapiteln. Die Sache mit dem Zug war schon wirklich mehr als heikel und mich hätte es wirklich nicht gewundert wenn das Ganze dort nicht gut ausgegangen wäre.

    Wie es aussieht hatten Naraya und ich wohl recht mit unseren Vermutungen was Nelly und Rupert in der Gegenwart betrifft. Sehr traurig. Ich hätte mir schon eher ein Happy End gewünscht, auch wenn ich sagen muss dass diese Auflösung natürlich ihren Reiz hat. Ich finde es generell nicht schlecht wenn ein Buch anders endet als man es sich denken würde. (Dass wir uns sowas in der Richtung schon gedacht haben, liegt wohl einfach daran dass wir so viele Thriller und Krimis lesen.) irgendwie wäre es mir aber lieber gewesen wenn auf der Reise schon etwas zu Nellys Tod geführt hätte, als dieses traurige Ende dass sie sich nicht verabschieden konnten, Nelly womöglich die ganze Zeit auf Ole gewartet hat und schließlich dann viel zu früh gestorben ist ohne dass sie noch einmal Kontakt gehabt hätten. Wenigstens mit Rupert hatte Ole noch Kontakt. Das fand ich ganz gut.


    Ich muss gestehen, dass ich nicht nachvollziehen kann, dass Ole so lange nicht nach ihr gesucht hat. Erst ist die Liebe angeblich so groß und dann gibt er sich mit ein paar Briefen zufrieden?

    Ja, das kann ich auch nicht verstehen und finde es sehr schade. Er ist doch schon vor ihr volljährig geworden, wenn ich das richtig verstanden habe. Und anscheinend wusste er ja zumindest den Ort. Dort hat er in der späteren Zeit ja auch von ihr gehört und von ihrem Tod erfahren. Warum hat er das nicht schon viel früher getan? Vielleicht hätte alles für Nelly anders geendet wenn Ole mit 18 Jahren nach ihr gesucht und sie gefunden hätte. Denn möglich wäre es ja anscheinend gewesen. Ich verstehe auch nicht ganz warum er Nelly nicht über die sozialen Medien wiedergefunden hat. Ich weiß nun nicht genau wann das alles anfing, aber im Buch steht ja schon dass es gerade alles angefangen hat mit den sozialen Medien. Wenn das zu einer Zeit war in der Nelly noch gelebt hat und sie Ole doch sicherlich auch wiedersehen wollte, warum hat sie sich dort dann nicht angemeldet? Es gab doch früher so viele Plattformen die man hätte ausprobieren können. Und wenn man von jemandem gefunden werden will, hätte man sich doch überall anmelden können oder eher sollen.

    Generell hätten sie natürlich in den zwei Wochen wirklich genug Informationen über einander austauschen können dass es auch so kein Problem gewesen wäre. Wirklich blöd gelaufen.


    Generell hat mir das Buch gut gefallen. Ich mochte jedoch den ersten Teil lieber, als man noch etwas mehr über die eigentlichen Reiseziele erfahren hat. Als am Ende alle immer nur auf der Flucht waren, kam das (aus verständlichen Gründen) zu kurz.

    Da schließe ich mich an. Gegen Ende war es ja nur noch von einer Katastrophe und Flucht in die Nächste. Da habe ich mich dann schon das ein oder andere Mal gefragt wann sie denn nun endgültig geschnappt werden. Denn dass es so kommen würde war ja irgendwie schon klar.


    Mir hat das Buch jedenfalls gut gefallen und ich danke dass ich bei der Leserunde dabei sein konnte! :D:flower:

    Nur ein wenig schade dass so viele irgendwie nicht hierher gefunden haben.

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  • Bis Ende


    Tja, als Canach und Naraya das Ende so früh erraten hatten, war ich schon ein wenig enttäuscht. Aber was soll man machen. Ich kenne das ja selber. Je mehr Krimis man liest, desto besser wird die eigene Aufklärungsquote.


    Oles zufälliges Wiedersehen mit Rupert ist natürlich sehr konstruiert, aber ich wollte die beiden gerne nochmal zusammenführen.


    Was historische Infos und Hintergründe betrifft: Die gab es in der ersten Fassung, sind aber dem Lektorat zum Opfer gefallen, da sie die Handlung ausbremsen würden. :-,


    An diejenigen Leserinnen, die bereits durch sind, hätte ich noch einige abschließende Fragen, die mich interessieren.


    Welchen Charakter mochtet ihr am liebsten?


    Denkt ihr, dass Ole es schafft, seine Vergangenheit dauerhaft hinter sich zu lassen?


    Hat sich euer Bild vom Trampen durch die Lektüre ein wenig geändert?

  • Bis zum Ende

    Welchen Charakter mochtet ihr am liebsten?

    Hm, schwer zu sagen. Ich denke, mein Favorit ist Rupert. Er bleibt eigentlich während der gesamten Reise, so lange er eben dabei ist, der Fels in der Brandung und die Stimme der Vernunft. Vielleicht liegt das daran, dass ich wohl auch eher seinen Standpunkt geteilt hätte. Eher vorsichtig, bloß nicht Schwarzfahren etc. :loool:Mit Nelly tue ich mich schwer, das mag aber auch an meinem/ihrem Alter liegen, mir war ihr Verhalten oft fremd, wenn ich es auch irgendwo nachvollziehen kann. Und das heißt auch nicht, dass ich nicht mit ihr mitfühle. Ole ist für mich zwischen beiden angesiedelt, manchmal habe ich auch nicht verstanden, warum er wie handelt, aber er war mir von Grund auf sympathisch.

    Denkt ihr, dass Ole es schafft, seine Vergangenheit dauerhaft hinter sich zu lassen?

    Puh, schwierig - ich wünsche es ihm auf jeden Fall und hoffe, dass das "Nachspielen" der Reise ihm beim Abschließen hilft. Allerdings finde ich, dass er sich schon ganz schön lange mit der Vergangenheit herumschlägt, es wird sicher nicht einfach für ihn. Schade ist auch, dass die Reise ihn von seinen Eltern entfremdet hat.

    Hat sich euer Bild vom Trampen durch die Lektüre ein wenig geändert?

    Doch ja, ein wenig. Ich verstehe schon den Gedanken von Freiheit daran und die ganzen Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen. Für mich persönlich wäre es dennoch nichts. (Ich bin aber auch mit dem elterlichen Mantra aufgewachsen, "bloß nicht bei Fremden einzusteigen".)

    Was historische Infos und Hintergründe betrifft: Die gab es in der ersten Fassung, sind aber dem Lektorat zum Opfer gefallen, da sie die Handlung ausbremsen würden.

    Hm schade, wobei da natürlich die Geschmäcker verschieden sind, aber mir persönlich hätte es so gefallen, vielleicht dafür an anderen Stellen etwas kürzer gehalten.


    Und zum Ende: Naja, ich war ja auch auf anderen Spuren, dachte, dass Nelly und Ole in der Gegenwart zusammen sind usw. Es war jetzt auch nicht so, dass es super leicht zu erkennen war, eher ein Gefühl.

  • S. 281 - 367

    Die armen Hunde, ich liebe Tiere über alles und dann von den Hunden zu lesen war schon schlimm. Mir war nicht bewusst, das die streunenden Hunde Menschen anfallen, weil sie so ausgehungert sind. Ich finde es gut, das in der Gegenwart nochmal auf die Szene eingegangen wurde.


    Das war eine wirklich coole Aktion von den Kindern, ich hoffe das Nelly und Ole genauso dankbar waren in dem Moment. Schließlich können sie so ihre Reise fortsetzen und sind wieder in Serbien.


    Eine Flucht jagt die nächste, denn in Serbien geht es nicht besser voran. Doch nun bin ich mir sicher, dass Nelly und Ole ein Paar in der Gegenwart sind. Warum sonst wollten sie sich da verewigen?


    Durch Serbien durch nach Bulgarien war Nelly und Oles Plan, erst schien auch alles gut, doch die Grenze war nicht so leicht zu überwinden.


    Der Grenzübertritt nach Bulgarien war sehr aufregend und auch gefährlich. Gerade der Klippensprung hat es in sich gehabt. Doch auch gerade dieses Abenteuer hat glaube ich Ole und Nelly zusammengebracht, damit sie es zusammen versuchen. Ihr nächster Haltepunkt wird Sofia sein.


    In Sofia angekommen machen sie verschiedene Erfahrungen und lernen auch mal die "ärmere" Seite kennen. Nun machen sie sich auf den Weg zum Meer, wo sid von Anfang an hin wollten.


    Immer mehr Menschen erkennen die beiden wieder und es gibt somit immer mehr Verfolgungsjagden. Ob es nun halbwegs sicher ist im LKW, wo sie nicht mal wissen wo er hinfährt?


    Nun ist es also geschehen, wegen einer Flucht haben sie ihr ganzes Gepäck verloren und es bleibt nicht mehr viel was sie haben.


    Die Fahrt mit dem Zug war ja mal mehr als gefährlich, geht das überhaupt wirklich ? Zum Glück sind sie dann bei Martha mehr oder weniger untergekommen, die sehr nett scheint.


    Ole und Nelly haben es tatsächlich geschafft und sind am Ende von ihrer Reise angelangt, am Meer.


    Schon irgendwie traurig, nun haben sie die lange Reise hinter sich und dann werden sie von Jugendlichen angeschwärzt. Ob es von Ole so klug war aus der Polizeiwache zu fliehen ? Und haben nicht fast alle Fenster ein Gitter davor, gerade die wo man verhört wird? Ich fand es schön, dass wir nochmal Rupert getroffen haben, ein Glück geht es ihm besser und er hat sich erholt.


    Das Ende ist wahnsinn und ich hätte nicht damit gerechnet!


    Fazit

    Es war wirklich ein tolles Buch und das Ende fand ich mit am Besten, obwohl auch traurig ist. Ich hätte damit nicht gerechnet, und frage mich auch ob Nelly vielleicht vorher auch schon ein bisschen abgedreht war. So hat sich das für mich vom Mann so angehört.

    SuB Anfang 2020: 131 / SuB aktuell: 116 (Keine Ebooks)


    Gelesene Bücher / Seiten: 56 / 17.076 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Dinos, Zicken, Fake News von Robert Focken

    :study: Der unsichtbare Pilot und der Himmel war blau von Mirko Zuleger

    :study: One of us is lying von Karen M. McManus

    :study: Percy Jackson. Diebe im Olymp von Rick Riordan (Reread)

    :study: Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier (Reread)

    :montag: Wild Claws. Im Auge der Python von Max HeldEbook)


  • M.Koenig : Ich mochte Ole am Liebsten. Vielleicht auch, weil er die Person war, ohne die es die Geschichte vielleicht nie gegeben hätte. ;-)


    Ich hoffe für Ole, dass er es schafft, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber ich glaube auch, dass es sehr schwer ist, etwas hinter sich zu lassen, was einen dermaßen geprägt hat.


    Ja. Ich sehe das Trampen nicht mehr ganz so kritisch. Wobei ich auch sagen muss, dass es sicherlich für mich immer noch keine Art zu Reisen ist. ;-)


    Canach : Entschuldigung. Das nächste Mal werde ich es drüber schreiben. Ich habe immer erst alle Abschnitte zu Ende gelesen und dann ein Fazit geschrieben. Dadurch habe ich das vergessen drüber zu schreiben. Sorry, nochmal.

  • Abschliesende Worte


    M.Koenig ich bedanke mich auch dafür, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte!


    Meine Lieblingsfigur war eindeutig Rupert, ich fand ihn sehr sympathisch und auch wenn er manchmal ein bisschen knauserig erschien fand ich ihn irgendwie knuffig. Er hat sich auch am reifesten benommen und war meistens vernünftig. Ein bisschen hat er mich auch an Rupert von den Gregs Tagebüchern erinnert, falls es dir etwas sagt. Ich musste schon von Anfang an an ihn denken.


    Nelly fand ich die ganze Zeit sehr naiv, trotzdem war sie mir nicht unsympathisch, nur sehr kindlich im Gegensatz zu Rupert, sie brauchte die Freiheit, das Kämpferische und auch das Abhauen von der Familie. Sie ist eine kleine Rebellin.


    Ole hat sich von Nelly sehr manipulieren lassen finde ich, gerade in der Mitte wo er ihr immer mehr gefallen wollte. Wie ein Hund ist er ihr teilweisd hintergedackelt. Ich glaube er fand es bei Nelly ziemlich aufregend und hat das Abenteuer genossen, gerade weil er aus einen gut behüteten Zuhause kam. Ich kann ihn aber in der Hinsicht sehr verstehen, da ich auch mit 16 eine Phase hatte, wo ich raus wollte und dann zu einer Gruppe gestoßen bin wo ich Abenteuer erlebt habe und es sehr aufregend einfach dabei zu sein. Und wenn dann noch die Liebe mitspielt, will man den anderen imponieren und dann passieren halt nun mal auch Sachen, die man nicht wirklich wollte oder die dann halt auch einfach passiert sind.



    Trotzdem finde ich es schwierig zu beurteilen, ob Ole durch seine zweite Reise die Vergangenheit und besonders Nelly hinter sich lassen kann. Nelly, Rupert und deren Reise wird immer ein wesentlicher Teil in seinem Gedächtnis bleiben und auch die negativen Erfahrungen werden bleiben. Jedoch hoffe ich das er durch die Reise wieder mehr zum Leben findet, sich nicht mehr ganz so isoliert von allem und neue Wege einschlägt, vielleicht auch noch eine Frau findet, die er schätzen und lieben kann so wie Nelly.


    Meine Meinung zum trampen hat sich auf jeden Fall verändert, es war spannend die Wege auch wenn es nur Autobahnkapitel waren zu lesen und so viele Eindrücke von Menschen zu bekommen. Trotzdem würde ich mich selbst nie trauen und alleine würde ich auch niemanden mitnehmen, da hätte ich einfach doch zu viel Angst und Misstrauen :pale:

    SuB Anfang 2020: 131 / SuB aktuell: 116 (Keine Ebooks)


    Gelesene Bücher / Seiten: 56 / 17.076 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Dinos, Zicken, Fake News von Robert Focken

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  • Zur Frage nach dem Trampen:

    Ja. Ich sehe das Trampen nicht mehr ganz so kritisch. Wobei ich auch sagen muss, dass es sicherlich für mich immer noch keine Art zu Reisen ist. ;-)

    Meine Meinung zum trampen hat sich auf jeden Fall verändert, es war spannend die Wege auch wenn es nur Autobahnkapitel waren zu lesen und so viele Eindrücke von Menschen zu bekommen. Trotzdem würde ich mich selbst nie trauen und alleine würde ich auch niemanden mitnehmen, da hätte ich einfach doch zu viel Angst und Misstrauen

    Da schließe ich mich euch beiden mal an. Genau so sehe ich das auch. Für mich persönlich wäre es wohl nichts, aber ich sehe es grundsätzlich weniger kritisch an als vorher.



    Wa die Lieblingsfigur angeht musste ich da tatsächlich drüber nachdenken. Normalerweise habe ich schnell einen Favoriten.

    Ich mag Ole. Aber das liegt zu einem großen Teil vermutlich daran dass man alles aus seiner Sicht erzählt bekommt. Er ist nett und alles, aber er hat auch einige Entscheidungen getroffen die ich nicht gut fand und sich teilweise auch einfach falsch oder nicht nachvollziehbar verhalten.

    Mein eigentlicher Lieblingscharakter ist also Rupert.

    Meine Lieblingsfigur war eindeutig Rupert, ich fand ihn sehr sympathisch und auch wenn er manchmal ein bisschen knauserig erschien fand ich ihn irgendwie knuffig. Er hat sich auch am reifesten benommen und war meistens vernünftig.

    Genau das. Er war vernünftig und hatte bei manchen Dingen ja durchaus seine Gründe sie so zu sehen, auch wenn die anderen das nicht hören wollten. Aber er war seinen Freunden gegenüber loyal, bis es für ihn gesundheitlich nicht mehr möglich war. Und außerdem fand ich ihn auch immer mal wieder recht lustig in seiner Art. Und wie du treffend sagst: Irgendwie knuffig.



    Ob Ole es schafft seine Vergangenheit dauerhaft hinter sich zu lassen, weiß ich nicht. Es wirkt gegen Ende des Buches ja ein wenig so, aber so richtig vorstellen kann ich mir das nicht. Wenn er sich jahrelang eine nicht-existierende Freundin vorgestellt hat, das ist schon irgendwie problematisch. Ich denke er sollte sich noch professionelle Hilfe dazuholen. Die Reise war aber vielleicht schon ein erster Schritt in die richtige Richtung.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Mein Lieblingscharakter ist Ole, weil ich mich am besten in ihn hineinversetzen kann. Das liegt aber weniger an seinen Einstellungen als mehr an der Erzählperspektive.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass er nun, nach dem Abschluss seiner Reise, wirklich einen Neuanfang schaffen kann.

    Verstehen kann ich, dass Leute gerne trampen; ich möchte es aber nicht machen und nehme auch, wenn ich alleine im Auto fahre, keine Tramper mit. Wie bei Naraya liegt das möglicherweise daran, dass meine Eltern immer eine große Angst hatten, es könnte etwas passieren und daher Trampen (oder ähnliche Aktionen) strikt verboten haben. In Urlaub fahre ich mit dem eigenen Auto, dann bin ich flexibel und ich kann mehr Gepäck mitnehmen. Das ist natürlich teurer als Trampen.

  • Hallo,


    Tut mir leid, dass ich einige Tage nicht mehr reingeschaut hatte. Mit dem Internet nach dem Umzug klappt nicht immer alles so, wie erhofft.


    Dass viele Rupert mögen, deckt sich mit dem Eindruck meiner Testleser. Übrigens auch mit meinem eigenen. Beim Schreiben tat er mir zuweilen ein wenig leid, weil er immer in den Ärger reingezogen wurde.


    Es freut mich übrigens, dass ihr das Trampen nicht mehr ganz zu kritisch seht.


    Minnie007 hat da einen wichtigen Punkt angesprochen: Wie Nelly Ole manipuliert. Dachte schon, dass das keinem auffällt.

  • Minnie007 hat da einen wichtigen Punkt angesprochen: Wie Nelly Ole manipuliert. Dachte schon, dass das keinem auffällt.

    Doch, ich denke mal das fällt schon auf. Ist vermutlich auch der Grund warum ich sie nicht so wirklich mochte. Trotzdem hätte ich ihr natürlich eine schöne Zukunft mit Ole gewünscht.

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

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