Mira Manger - Schwarz und Blau

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  • Kurzbeschreibung:



    Eine Liebe gegen alle Hindernisse und selbst gegen die Vernunft



    »Über den Wellen färben sich die Wolken schwarz und blau und bringen die Nacht mit sich.«



    Die angehende Tierärztin Joan steht kurz vor ihren Abschlussprüfungen, als ihr Motorrad den Geist aufgibt und sie in einer Werkstatt dem Mechaniker Nick begegnet. Dieser bittet sie um einen ungewöhnlichen Gefallen. Joan fühlt sich zu dem Mann mit den sanften, grauen Augen hingezogen, doch sie sollte sich lieber von ihm fernhalten: Nick ist Mitglied des Traitors MC, ein berüchtigter Motorradclub, der die Kleinstadt Hunter’s Ridge fest im Griff hat. Als Joan und Nick sich entgegen aller Hindernisse näherkommen und ein gefährliches Ereignis das nächste jagt, steht plötzlich viel mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss …

    Achtung: Dieses Buch enthält Themen wie Gewalt gegen Frauen, derbe Sprache und Kraftausdrücke, Körperverletzung und Mord. („Quelle: Amazon.de“)


    Aufbau des Buches

    Das Buch ist in einen Prolog, 18 Kapitel und eine Epilog unterteilt und umfasst 310 Seiten als E-Book oder Taschenbuch.


    Gestaltung

    Das Cover ist dem Titel entsprechend in schwarz und Blau gehalten. Sehr schönes Motiv, welches mich gleich angesprochen hat. Volle Punktzahl.


    Autorin

    Die Kölnerin Mira Manger wurde 1996 geboren und wuchs im Bergischen Land auf. Sie ist Studentin der Germanistik und der Psychologie in Bonn.
    Schon im Alter von sieben Jahren schrieb sie erste, selbst ausgedachte Geschichten, seit 2016 widmet sie sich vorrangig Contemporary-Projekten. Nach »Das Dach der Welt« ist »Schwarz und
    Blau« ihr zweiter Roman. („Quelle: Amazon.de“)


    Inhalt

    Joan, unsere Protagonistin ist auf dem Weg zu ihrer Familie nahe Liverpool als sie in einen Regenschauer gerät. Ihr Motorrad macht schlapp und
    sie muss es zur nächstgelegenen Werkstatt schieben. Als sie dort ankommt begegnet sie Nick, dem Mechaniker und ist sofort gefesselt von seinen grauen Augen. Als sich Nick ihre Maschine ansieht,
    entdeckt sie das Logo des Motorrad-Clubs Traitors und ist sogleich entsetzt darüber und will nur noch dort weg. Nick bringt ihr jedoch schlechte Nachrichten. Er kann die Maschine nicht gleich reparieren.
    Er bietet ihr eine Ersatzmaschine an und bittet sie am Dienstag, wieder zu kommen, dann wäre ihre Maschine wieder fahrbereit. Widerstrebend gibt sie nach, eigentlich wollte sie dort so schnell
    wie möglich wieder weg und nie mehr wiederkommen, aber was muss das muss. Joan ist angehende Tierärztin und gerade total im Prüfungsstress. Nick´s Augen gehen ihr jedoch nicht mehr aus dem
    Kopf und so werden Ihre Lernphasen immer wieder von Gedanken um Nick unterbrochen. Auf der anderen Seite sind ihre Freunde Cal und Becca, die mal ein Paar waren, aber getrennt sind, weil Cal gedacht hat, er würde in einer Partnerschaft, etwas im Studium verpassen. Kurz danach entdeckt er seinen Irrtum und versucht jetzt Becca zurück zu gewinnen. Joan steht zwischen den Fronten und versucht zu vermitteln. Als Nick Joan mitten in der Nacht anruft und um Hilfe bittet, gerät Joan immer näher in den Dunstkreis des MC´s bis sie nicht mehr zurück kann. Was noch alles passiert, lest bitte selbst.


    Fazit

    Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, dachte ich, wohl wie viele andere, sofort an die Serie Sons of Anarchy und dachte ein Buch mit diesem Hintergrund könnte sehr spannend werden. Die Geschichte liest sich genauso spannend wie diese Serie. Es wurde nie langweilig, die Protagonisten Joan und Nick waren wunderbare Charaktere die einem
    sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Ihre Liebesbeziehung entwickelt sich sehr langsam aber intensiv, was sehr authentisch war. Das hat mir wirklich richtig gut gefallen, da in anderen Büchern, diese
    sonst sehr schnell passieren. Das war hier nicht so und das hat auch wirklich gut zur Geschichte gepasst. Die Freunde von Joan, Becca und Cal waren mir dagegen sehr unsympathisch, obwohl sie auch nur Joan´s bestes wollten. Freunde sollten hinter einem stehen, was diese beiden, ab einem bestimmten Punkt nicht mehr getan haben, was ich persönlich sehr schade fand. Im Laufe des Buches lernen wir auch die anderen Member des Clubs kennen. Einige waren mir sympathisch, andere weniger und noch andere waren das absolute Gegenteil. Die Mischung
    aus Gewalt, Clubmentalität, Geheimnissen und Verwicklungen haben das Buch sehr einzigartig gemacht. Der Schreibstil war wirklich toll, man
    konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Absolute Leseempfehlung.

    Ich vergebe verdiente :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Sterne.



    Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag über netgalley.de zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle an den Piper Verlag.





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


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