Mike Gorden - Der gefrorene Urknall

  • Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


    Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die Geschichte runder. Das Buch startet an Neujahr und jede Person stellt ihren Stand zu dem Zeitpunkt dar und dann nimmt die Geschichte Fahrt auf.


    Es gibt wieder Veränderungen im CERN und Dr. Lies ist jetzt der neue Chef. Es wurden teure Umbauarbeiten erledigt um die Dimensionspforte unter Kontrolle zu halten. Aber warum hat das technische Team nur begrenzte Einblicke?

    Das Wissenschaftsmagazin für das Mike Peters arbeitet, wurde von anderen Anteilseignern übernommen und Veränderungen deuten sich an.

    Der Kommissar Lefebvre und Maurice Belloumi haben einen unbekannten Toten und ein Drogenproblem in der Stadt zu lösen.

    Amelie ist jetzt in Cambridge und doziert dort. Aber sie arbeitet auch weiterhin für ihre Mutter und der Kontakt zu Mike reißt nicht ab. Besonders als im Gebiet um CERN gehäuft psychologische Anomalien auftauchen.

    Darüber hinaus gibt es noch Perspektiven des Konsortiums, von Logan in Cambridge, von Klotho und von Walter und der MItarbeiterin und Rückblenden.

    Alles wird nach und nach zusammen geführt und ein toller Spannungsbogen hergestellt.


    Die Erläuterungen zu den physikalischen Problemen habe ich nicht immer verstanden, aber das tat dem Lesevergnügen kein Abbruch. Entweder waren es kurz gehaltene Gespräche über das Problem oder eben es wurde von Person A an unwissende erklärt und dann mit Bildern gearbeitet. Dann habe ich zumindest auch das Grundproblem verstanden.


    Die altbekannten Figuren entwickeln sich hier richtig schön weiter. Mit Fehlern, mit Entscheidungen im Graubereich und mit der Hoffnung auf weiteres.

    Im Unterschied zum ersten Band ist hier die Erotik raus genommen und der Blick liegt auf dem Alltag von Beziehungen. Egal welche sexuelle Orientierung man hat und auslebt, Alltag ist überall da.


    Mir war es eine Perspektive zu viel oder doch ein bißchen zu Physikalisch an mancher Stelle. Aber trotzdem empfehle ich das Buch weiter. Es ist mal etwas anderes und die Entwicklung der Geschichte und der Figuren ist gut gelungen.


    4,5 Sterne gebe ich dem Buch.

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    Damit kommt es ins Regal für einen späteren Re-Read.


    Danke an Mike Gorden für die begleitete Leserunde und das Leseexemplar.