Volker Ullrich - Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches

  • Buchdetails

    Titel: Acht Tage im Mai: Die letzte Woche des D...


    Verlag: C.H.Beck

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 317

    ISBN: 9783406749858

    Termin: Neuerscheinung Juni 2020

  • Bewertung

    4.7 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Acht Tage im Mai: Die letzte Woche des D..."

    Die letzte Woche des Dritten Reiches hat begonnen. Hitler ist tot, aber der Krieg noch nicht zu Ende. Alles scheint zum Stillstand zu kommen, und doch ist alles in atemloser Bewegung. Volker Ullrich schildert Tag für Tag diese «zeitlose Zeit» und entführt den Leser in eine zusammenbrechende Welt voller Dramatik und Hoffnung, Gewalt und Angst. Sein Buch ist eine unvergessliche Zeitreise in den Untergang. Während die Regierung Dönitz nach Flensburg ausweicht, rücken die alliierten Streitkräfte unaufhaltsam weiter vor. Berlin kapituliert, in Italien die Heeresgruppe C. Raketenforscher Wernher von Braun wird festgenommen. Es kommt zu einer Selbstmordepidemie und zu Massenvergewaltigungen. Letzte Todesmärsche, wilde Vertreibungen, abtauchende Nazi-Bonzen, befreite Konzentrationslager - all das gehört zu jener «Lücke zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht», die Erich Kästner am 7. Mai 1945 in seinem Tagebuch vermerkt. Volker Ullrich, der große Journalist und Hitler-Biograph, hat aus historischen Miniaturen und Mosaiksteinen ein Panorama dieser «Acht Tage im Mai» zusammengefügt, das sich fesselnder liest als mancher Thriller.
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  • 8. Mai 1945 - Der Zweite Weltkrieg endet mit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, zunächst in Reims, tags darauf in Berlin. Das sogenannte "Tausendjährige Reich" währte gerade einmal 12 Jahre. Harte Realität für die überlebenden Deutschen, ein Triumph für die alliierten Siegermächte - aber auch ein Grund zum Feiern? Deutschland und große Teile Europas liegen in Schutt und Asche, Zeichen eines erbarmungslosen, menschenverachtenden Krieges, in dessen Folge Zig-Millionen Menschen auf grausame Weise getötet wurden, ganz zu Schweigen von den Menschen, deren Leben psychisch vernichtet wurde.

    Volker Ullrich erinnert in seinem aktuellen Werk auf eindrucksvolle und eindringliche Art an die letzten Tages des Krieges - nach dem Selbstmord Hitlers bis zur Unterschrift unter die Kapitulationsurkunden des durch Generalfeldmarschall Keitel, den durch Hitler testamentarisch "auserwählten Nachfolger. Folgerichtig trägt das Buch den Titel: "Acht Tage im Mai".
    Tag für Tag werden die wesentlichen Geschehnisse und Ereignisse beschrieben. Dies geschieht jedoch nicht isoliert, sondern wird in den historischen Kontext eingeordnet. Somit erhält der Leser in gut verständlicher Form einen Überblick, welche längerfristigen Entwicklungen stattfanden.

    Volker Ullrich versteht sein Handwerk! Das Handwerk des Journalisten ebenso, wie das Handwerk des Historikers. Beides zusammen führt zu einem kompakten und kurzweiligen Buch, das sich so leicht liest, wie ein Roman. Die dargestellten Geschehnisse sind jedoch keineswegs Fiktion, sondern harte Realität für die Kriegsgeneration. Schonungslos und ergreifend zugleich wird der Leser in eine Welt geführt, die gerade einmal 75 Jahre alt ist. In Anbetracht unseres Lebensstandards kommt sie jedoch weit weg vor, unfassbar weit entfernt. Ein eindrucksvoller Wachrüttler, der uns deutlich macht: Frieden und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit!
    Ein Hinweis, der bedeutsam ist und immer wieder in Bewusstsein rücken sollte. Alleine schon aus diesem Grunde verdient das Buch eine breite Leserschaft - klare Leseempfehlung!

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Volker Ullrich: Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches“ zu „Volker Ullrich - Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches“ geändert.

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