Benedict Mirow - Der Greif erwacht

  • Buchdetails

    Titel: Der Greif erwacht


    Band 1 der

    Verlag: Thienemann Verlag

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 416

    ISBN: 9783522185400

    Termin: Neuerscheinung Juli 2020

  • Bewertung

    4.7 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

    94,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Der Greif erwacht"

    Entdecke das Refugium der magischen Geschöpfe - Heimat für Hexen, Trolle und alle anderen übernatürlichen Wesen: Mistle End!Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“Ein phantastisches Kinderbuch ab 10 Jahren über einen jungen Druiden und die magischen Kräfte der Natur
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    ViktoriaScarlett
    Mit diesem Buch kam ich an einen wundersamen und geheimnisvollen Ort, der aber genauso eine düstere Seite hat.
  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Diese Geschichte ist einfach fantastisch, liebevoll und sehr detailliert. Eine Reise lohnt sich definitiv!

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  • Über den Autor und weitere Mitwirkende (Amazon)

    Benedict Mirow wurde 1974 in München geboren. Der Ethnologe und Regisseur schreibt, dreht und produziert seit vielen Jahren Dokumentarfilme aus den Bereichen Kunst und Kultur und erstellt Filmporträts über Künstler wie Daniel Hope, Lang Lang oder Paulo Coelho. Er konnte mit seinen Filmen zahlreiche internationale Preise gewinnen, wie u.a. einen Diapason d’Or, einen International Classical Music Award und einen KLASSIK ECHO; am Erfolg des OSCAR® Gewinners Nirgendwo in Afrika von Caroline Link war er als Ethnologischer Berater maßgeblich beteiligt. Nach Zeiten in Afrika und Wien lebt und arbeitet Benedict Mirow nun mit seiner Tochter und zwei Katzen in München und schreibt phantastische Romane für Kinder.


    Max Meinzold, geboren 1987, ist freischaffender Grafikdesigner und Illustrator. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Science-Fiction, Fantasy und der Kinder- und Jugendliteratur. Für seine moderne, innovative Buchgestaltung wurde er bereits für zahlreiche Preise nominiert. Er lebt und arbeitet in München.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 12394 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten

    Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (16. Juli 2020)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B088BNJJV8


    Ein spannender Auftakt

    Auf dem Dach stand ein Greif und er sah ihn an, neigte kurz sein Haupt und in seinem Kopf hörte Cedrik seine Stimme. Der Greif meinte, er würde die Kraft spüren, alt, uralt.. Cedrik fragte mit seinem ganzen Mut um was es hier ginge. Der Greif mustert ihn und meinte, er verberge ein Geheimnis vor ihm und er müsse wissen was das sei. Er, Cedrik, müsse sich der Prüfung des Greifens unterziehen…


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil des Autors leicht und flüssig lesen, es gab keine Ungereimtheiten im Text. Auch ist es ein Kinder-/Jugendbuch ab 10 Jahren. Ich war schon vorher sehr gespannt auf das Buch und ich wurde auch nicht enttäuscht. Es fing damit an, dass Cedrik mit seinem Vater an einen magischen Ort fuhr, wo sein Vater als Lehrer arbeiten sollte. Doch Cedrik wusste von dieser Magie noch nichts. Er wurde regelrecht davon überrumpelt. Seine Angst, in dem neuen Ort keine Freunde zu finden, stellte sich als unwahr heraus, denn kaum war er dort, gesellten sich schon zwei Kinder zu ihm. Elliot und Emily. Als er des Nachts ein Geräusch über seinem Kopf hörte, musste er nachsehen und traf da zum ersten Mal den Greif. So recht konnte er noch nicht an ihn glauben, er dachte, geträumt zu haben. Doch wie das dann alles weiterging, welche Abenteuer er erlebte, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden Fall war es spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich gefesselt, ich habe es in einem Rutsch gelesen und es hat mich sehr gut unterhalten, denn es ist auch für Erwachsene sehr gut lesbar. Ich habe es auf jeden Fall mit Begeisterung gelesen. Ich vererbe daher die volle Bewertungszahl und empfehle es gerne weiter.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Lerchie



    _______________________
    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • „Dann verzog sich sein Mund zu einem leicht wahnsinnig wirkenden Grinsen.“


    Cedrik, ein zwölfjähriger unscheinbarer Junge, zieht mit seinem Vater nach Mistle End. Er will das nicht, denn dieser Ort scheint tatsächlich am Ende der Welt zu liegen. Aber sein Vater soll dort als Lehrer unterrichten und so machen sich die Zwei mit der Bahn auf den Weg ins Nirgendwo.


    Dieser Ort ist anders als Cedrik es erwartet hat. Irgendwie knistert die Luft und als er von einem Jungen mit Schneebällen attackiert wird, eilt ihm das Geschwisterpaar Golden zu Hilfe. Aus dieser Begegnung wird Freundschaft, denn Emily und Elliott haben sofort Cedriks Herz erreicht. Von Stund an sind die Drei unzertrennlich. So verraten sie Cedirk auch, was das Geheimnis von Mistle End ist.


    Als Cedrik in seiner ersten Nacht träumt, zieht es ihn aufs Dach ihres Hauses und dort begegnet er einem Fabelwesen. Der Greif, majestätisch und von schneeweißer Schönheit, redet mit ihm. Er spürt seine Stimme. Er soll geprüft werden, aber in was denn bitteschön? Warum kann er ihn hören, obwohl er ja gar nicht sprechen kann?


    Nachdem er weiß, dass der Ort, der nun sein Zuhause ist, magisch ist, sieht er allerlei verschiedene Wesen. Dandelia, die Kräuterhexe, scheint uralt zu sein, aber als er bei ihr ist, sieht sie jung aus. Sie braut gerade einen Zaubertrunk und Cedrik ist völlig hin- und hergerissen von der Magie.

    Zitat, Seite 325: „Sie öffnete eine Dose, zog einen weißlichen, sich windenden Wurm heraus und versenkte ihn in der Tasse.“


    Nachdem Cedrik seine Prüfung bestanden hat, passieren viele verschiedenen Dinge. Er weiß nicht, wie er sich verhalten soll, denn die Bewohner des kleinen Örtchens schauen ihn seltsam an. Auch Emily und Elliott benehmen sich plötzlich komisch. Esmeralda, ihre Mutter passt auf die Drei auf, sie ist nett und zuvorkommend, aber sie kann auch anders.

    Zitat, Seite 350: „Wenn Augen tatsächlich Blitze schleudern könnten, wären sie wahrscheinlich bereits zu kleinen Aschehäufchen verbrannt worden.“


    Cedrik muss sich entscheiden, aber das ist in seinem Alter wirklich schwierig.


    Fazit:


    Der Autor Benedict Mirrow schreibt mit „Mistle Ende – Der Greif erwacht“ den ersten Band einer Reihe. Er nimmt mich als Leser mit ins schneebedeckte Schottland an einen kleinen magischen Ort. Das gelingt ihm sehr gut, denn mein Kopfkino läuft sofort an.


    Der Schreibstil ist sehr bildhaft und lässt sich flüssig lesen. Ich mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn die Magie, die mir entgegenstrahlt hat sich auf mich übertragen.


    Die Charaktere sind allesamt mit viel Liebe zum Detail und beschrieben. Es gibt die Guten und die Bösen. Auch den dunkleren Gestalten verleiht Benedickt Mirrow ein eindeutiges Gesicht.


    Als Kinderbuch ab 10 Jahren ausgewiesen, hat es auch mich, als erwachsener Leser, begeistert. Spannung und Magie sind allgegenwärtig. Aber nicht immer kann mich das Geschriebene überzeugen. Hier ist noch Luft nach oben.


    Ich freue mich schon darauf, wieder nach Mistle End zu reisen und vergebe hier 4 verdiente Sterne. Ein ganz wenig von Harry Potter, Herr der Ringe und Tintenherz, finden sicher hier wieder, aber die Geschichte hat eine ganz eigene Dynamik. Von mir kommt eine ganz klare Leseempfehlung für jedes Alter.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

    Antoine de Saint-Exupéry. Aus: Der kleine Prinz

  • Klappentext/Verlagstext
    Als Cedrik mit seinem Vater nach Schottland zieht, weiß er noch nicht, welche Kräfte in ihm schlummern. Erst als ihn der magische Wächter von Mistle End eines Nachts zur Greifenprüfung herausfordert, offenbart sich seine Gabe. Cedrik ist einer der letzten Druiden auf dieser Welt. Von nun an muss er seine Fähigkeiten trainieren, denn das Gleichgewicht zwischen Mensch, Magie und Natur ist in Gefahr. Ein Kampf steht an, für den der junge, unerfahrene Druide eigentli


    Inhalt
    Cedrik und sein Vater sind mit Sack und Pack per Bahn auf dem Weg nach Mistle End in Schottland. Aengus O’Connor hat seine Stelle als Mythologie-Experte verloren, als das Museum für Fabelwesen geschlossen wurde, und wird in dem schottischen Dorf als Lehrer arbeiten. Cedrik spürt schon bei seiner Ankunft im von einer mit Zinnen bewehrten Mauer geschützten Mistle End ein Gefühl des Nachhause-Kommens, das er zugleich beunruhigend findet. Das riesige Haus voller Antiquitäten, in dem Vater und Sohn unterkommen, gleicht selbst einem Museum, mit einem Turmzimmer direkt über Cedriks Zimmer. Schon bald erkennt Cedrik, dass das Dorf von einem riesigen Greif als Wappentier beschützt wird und weitere Greifen in Form von steinernen Wächterfiguren darauf zu warten scheinen, ins Dorfleben einzutreten. Der Greif weiß mehr über Cedrik, als dem Jungen selbst bewusst ist. Cedrik befindet sich mit 12 Jahren an einem Punkt, an dem sein Muggel-Vater ihm alles mitgegeben hat, was er konnte, und der Junge beim Heranwachsen andere Erwachsene und Gleichaltrige als bisher benötigt. Ob Aengus überhaupt ahnt, wo er hingeraten ist, obwohl im nichts Magisches fremd sein sollte, daran habe ich eine Weile gezweifelt.


    Bei Cedrik wird die Suche nach Mentoren schwieriger sein als bei anderen Kindern; denn als Sohn einer Waldnymphe ist er ein Druide, was ihm vor seiner Ankunft im Dorf nicht bewusst war. Cedriks gleichaltrige Unterstützer werden Emily als Gestaltwandlerin und Elliot als jugendlicher Hexenmeister sein. Die Eltern der Kinder betreiben die Dorfbäckerei. Mutter Esmeralda Golden ist für das leibliche Wohl zuständig, ihre Hexenfähigkeiten sollten jedoch besser nicht unterschätzt werden. Sie hat es zwar noch nicht getan, aber wenn E&E sie nerven, droht sie schon mal damit, ihre Brut in Kekse zu verwandeln und in ein Glas zu sperren. Elliot hat schon vier Hexerdiplome erworben, während Cedrik, von seinen magischen Fähigkeiten überwältigt, erst noch erkennen muss, dass untrainierte Magiere für sich und andere zur Gefahr werden können. Natürlich bekommt Cedrik schnell zu spüren, dass das Dorf längst nicht so beschaulich ist, wie es aussieht. Er wird sozusagen direkt ins kalte Wasser geworfen und muss Magie anwenden, deren Wirkung er noch nicht einschätzen kann. … Nach gefährlichen Kämpfen, auch zwischen Druiden, muss selbst der Greif einsehen, dass man weniger über Feinde von außen grübeln sollte, sondern sich stärker damit befassen, was sich in nächster Nähe abspielt und wen man da vor sich hat.


    Fazit

    Als erwachsene Fantasyleserin bin ich immer wieder überrascht, dass ich mit jedem gelesenen Buch Greife, Gargoyle und andere magische Wesen mit anderen Augen sehe. Der Einstiegsband der „Chroniken von Mistle End“ richtet sich an Leser ab 10. Neben dem atmosphärisch gezeichneten Dorf in Schottland hinter seiner Mauer und den hinreißenden Figuren überzeugt Benedict Mirows Jugendroman besonders als Entwicklungsgeschichte. Cedrik muss sich Verbündete und erfahrene Druiden suchen, um seine Fähigkeiten wahrnehmen und steuern können. Dazu wird er sich von seinem Vater abnabeln und andere Wesen selbst einschätzen lernen. Ein versöhnliches Ende – wie wir es von Märchen erwarten – unterstreicht, dass Cedrik an den Herausforderungen gewachsen ist und bald auf eigenen Füßen stehen wird.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study:-- Laurence - Eine Laune Gottes (2.)

    :musik: -- Corzilius - Diebe der Nacht

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.!" E. L. Doctorow

  • Atmosphärisches Kinderbuch mit viel Abenteuer und Rätsel



    Klappentext


    „Entdecke das Refugium der magischen Geschöpfe - Heimat für Hexen, Trolle und alle anderen übernatürlichen Wesen: Mistle End!



    Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“


    Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“


    Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover total genial, was vor allem an der Illustration des Greifen und der Stadt liegt. Diese umrahmt den Kreis mit dem Greifenkopf und die Rückansicht der drei Kinder schön. Auch gefallen mir die Farben richtig gut, denn das Gefieder des Greifen sieht mit der Kombination aus grün und gelb-orange schön aus. Der pastellfarbene Hintergrund sorgt dafür, dass die Betonung auf dem Bild des Greifen und der Stadt liegt.



    Meine Meinung


    Ich lese gerne Kinderfantasybücher und wollte darum gerne in „Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht“ eintauchen. In dem Buch geht es um Cedrik, der mit seinem Vater nach Mistle End zieht. Ein kleines Örtchen in Schottland. Dort lernt er die Geschwister Emily und Elliot kennen und er freundet sich mit ihnen an. Eines nachts landet dann ein weißer Greif auf Cedrics Dach, was ein Beweis dafür ist, dass es in Mistle End magisch zugeht. Der Greif fordert Cedric dann zu einer Prüfung auf…



    Ganz besonders faszinierend fand ich den Schauplatz des Buches, denn es spielt in Schottland. Die Atmosphäre der Highlands hat der Autor sehr greifbar eingefangen. Vor allem der Hauch Mystik und Geheimnis passt perfekt zur Geschichte von „Die Chroniken von Mistle End“. Gut fand ich auch, dass ich gemeinsam mit dem Protagonisten Cedrik Mistle End, seinen neuen Wohnort, erkunden konnte. So erkundete ich gemeinsam mit dem Jungen den neuen Ort und konnte ihn von Grund auf kennen lernen.



    Besonders gut gefallen haben mir die Rätsel und Geheimnisse, die Mistle End mir aufgegeben hat, denn in dem Ort ging es ziemlich magisch zu. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und so hat mich hier direkt die erste Überraschung erwartet. Es gab einige magische Wesen und spannende Ideen, durch die der Autor Mistle End zu einem wahrlich fantastischen Schauplatz gemacht hat.



    Die im Klappentext erwähnte Begegnung mit dem Greif ist dabei nur die Spitze auf dem Eisberg, denn die Handlung hat noch einiges mehr zu bieten. Zwar fand ich auch, dass Benedikt Mirow das Rad nicht neu erfunden hat, aber das tut dem Spaß an der Geschichte keinen Abbruch. Zusammen mit Cedrik und seinen neuen Freunden erlebt man als Leser ein Abenteuer nach dem anderen. Auch nach der Prüfung wird es wieder rätselhaft und geheimnisvoll, sodass ich als Leser immer gefordert war, zu spekulieren wie es wohl weitergehen könnte und was hinter all den mysteriösen Geschehnissen stecken könnte. Dies hat mir persönlich echt Freude bereitet.



    Fazit


    Auch wenn manche Handlungszweige nicht gänzlich neuartig waren, konnte „Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht“ trotzdem mit seinen direkt aufeinanderfolgenden Abenteuern und den Gefahren punkten. Vor allem der Rätselfaktor ist hoch und sorgt für Mitraten und wildes Spekulieren, sodass ein hoher Unterhaltungswert garantiert ist. Den Schauplatz fand ich sehr atmosphärisch und schön beschrieben!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht


    2. ???

  • Mit diesem Buch kam ich an einen wundersamen und geheimnisvollen Ort, der aber genauso eine düstere Seite hat. Wie sehr mir das Buch gefallen hat, erfährst du spoilerfrei unten im Text.


    Meine Meinung zum Cover und der Gestaltung des Buches:

    Dieses Buch gehört zu den schönsten Büchern, die ich besitze. Der Schutzumschlag ist bunt und mit schönen Motiven versehen. Zu sehen sind Cedrik, seine neuen Freunde und Teile des Dorfes, sowie der Natur. Der Schriftzug strahlt einem entgegen und sticht heraus. Das Coolste ist der Greif, der sich auf der Mitte des Frontcovers befindet. Genau genommen befindet sich dort nicht nur der Kopf. Nimmt man den Schutzumschlag ab, kommt ein wundervoll gezeichneter Greif in voller Größe hervor, der sich auf dem gesamten Buchdeckel ausbreitet. Die Zeichnung ist einfach großartig!


    Meine Meinung zum Inhalt:

    Ich wurde auf dieses wundervolle Buch durch die wahnsinnig schöne und aufwendige Gestaltung aufmerksam. Nach dem Lesen des Klappentextes war mir klar, dass ich es lesen möchte. Der Einstieg in die Geschichte ist direkt und machte mich sofort mit dem Hauptprotagonisten Cedrik bekannt. Durch den offenen und fantasievollen Schreibstil fiel es mir leicht, mich in die magische Welt des Autors hineinzuversetzen. Er schuf mit Mistle End ein vielleicht etwas Seltsames, aber auch aufregendes Dorf. Natürlich darf man die dunklen Seiten nicht vergessen, doch das hat ja jeder Ort. ;)


    Cedrik ist ein junger, sehr sympathischer Protagonist. Er verhält sich sehr direkt und ist stehts freundlich. Ich merkte, wie sehr ihm sein Vater am Herzen liegt. Der Umzug ist für ihn nicht gerade einfach, trotzdem tut er was er kann um sich einzuleben. Er hat nicht die geringste Ahnung, was in ihm steckt und nimmt das Ganze mit dem richtigen Gefühlschaos auf. Gefreut hat es mich, dass Cedrik so tolle Freunde fand. Klassischerweise ging es sehr schnell, doch passte es wunderbar ins Geschehen. Ich schloss auch die Mutter und den Vater der Geschwister, sowie den Bibliothekar (gerade bei ihm musste ich mehrmals schmunzeln) in mein Herz. Überhaupt beherbergt Dorf viele verschiedene Wesen und Menschen unterschiedlicher Art, die neugierig machen. Der Autor sorgte auch für eine Hintergrundgeschichte und gab dem Dorf eine Vergangenheit.


    Der geheimnisvolle Greif, der Cedrik des Nachts begegnete, hat ich sofort fasziniert, obwohl ich nicht verstand, was er wollte. Gespannt verfolgte ich, was passieren wird. Schnell verlor ich mich in der aufregenden Geschichte. Viele Dinge geschehen hintereinander und sorgen dabei für viele kleine Abenteuer in kurzer Zeit, die zum Teil auch gefährlich sind. Es war aufregend zu erleben, wie Cedric und seine neuen Freunde das alles meistern.


    Die zweite Hälfte des Buches las ich beinahe in einem Rutsch. Die Spannung hattem ich derartig im Griff, dass ich das Lesen nicht unterbrechen wollte. Eine große Wendung in den letzten Kapiteln sorgte für Fassungslosigkeit. Ich hatte mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Ab diesen Zeitpunkt fieberte ich so stark mit, dass meine Augen an den Zeilen klebten. Tatsächlich musste ich sogar einmal kräftig bangen, weil das Geschehen so intensiv war. Jetzt verstehe ich auch die Szene im Theater viel besser. Schlussendlich bin ich über den positiven Ausgang froh, auch wenn er nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Auf den nächsten Band freue ich mich nun ganz besonders. Die Geschichte in Band 1 war grandios und verdient eine genauso gute Fortsetzung.


    Mein Fazit:

    Die Geschichte um Mistle End und den eigenwilligen Bewohnern ist nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene geeignet. Sie ist aufregend, gefühlvoll und ereignisreich erzählt. Es entsteht Tiefe durch die facettenreichen Protagonisten. Gleichzeitig passiert viel in kurzer Zeit, das der Geschichte Spannung und aufregende Szenen gibt. Ich fieberte mit und las die Hälfte des Buches in einem Rutsch. Cedric ist ein Charakter den man so schnell nicht vergisst, seine Gabe hat mich fasziniert, wenn gleich ich nicht ahnte, was in ihm steckt. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und kann diese Jugendfantasy jedem empfehlen.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!


    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  • Die Chroniken von Mistle End



    Ein magisches Buch, das voller Überraschungen, Rätsel und Abenteuer steckt. Definitiv ein Fantasy-Highlight!



    Inhalt:


    Das Buch beginnt damit, dass Cedrik mit seinem Vater nach Mistle End zieht. Doch auf dem Weg dorthin geschehen schon merkwürdige Dinge. Der Name „Mistle End“ scheint die Menschen zu schockieren, besser gesagt sogar, zu verängstigen. Auch Cedrik würde lieber in London bleiben, als in ein abgelegenes Dorf in Schottland zu ziehen.


    Als sie schließlich das Dorf erreichen, werden sie von einem ehemaligen Leichenwagenfahrer abgeholt und zu ihrem neuen Haus gebracht. Dort angekommen, verlässt ihn sein Vater, denn dieser muss zur örtlichen Schule, wo er als Lehrer arbeiten wird.


    Es dauert nicht lange, da macht Cedrik Bekanntschaft mit einem übellaunigen Jungen. Zu seinem Glück tauchen plötzlich Elliot und Emily auf, die im Laufe des Buches zu seinen besten Freunden werden und mit ihm einige Abenteuer erleben.



    Fazit:


    Das Cover von Maximilian Meinzold ist wirklich wunderschön illustriert. Sowohl der Schriftzug als auch das Dorf wurden einfach großartig gezeichnet!


    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und man wird wahrlich in die Geschichte hineingezogen. Schon während des Lesens habe ich mich gefragt, wieso die Dialoge zwischen den Charakteren so gut klangen. Später fand ich heraus, dass die Geschichte zuerst als Hörbuch entstanden ist und danach erst aufgeschrieben wurde.


    Ich fand es toll, dass die vielen verschiedenen magischen Wesen in dem Buch detailliert und anschaulich beschrieben wurden. Außerdem fand ich die ganzen Rätsel und Geheimnisse, die Mistle End zu bieten hatte, eine tolle Abwechslung im Buch.


    Ich freue mich schon sehr auf Band zwei, der im Mai 2021 erscheinen wird!


    Ich würde das Buch ab einem Alter von zehn Jahren empfehlen.

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