Astrid Korten-Die Dornen des Bösen

  • Kurzmeinung

    hennie
    Atemberaubend spannend vom Anfang bis zum Ende
  • Kurzmeinung

    SaintGermain
    Tolle Fortsetzung der "Akte Rosenrot", die nur "dank" der Verlagsarbeit zu Sterne-bzw. Punkteverlust führt.

Anzeige

  • Ein packender,eiskalter und schonungsloser Thriller!


    Das düstere und super gestaltete Cover mit der gelben Rose und dem Vermerk"Topthriller"wird "Die Dornen des Bösen"von Astrid Korten und dem Piper-Verlag mehr als gerecht,denn die Autorin hat mich mit diesem Thriller und dessen extreme Spannung von der ersten Seite an in den Bann gezogen,die bis zum Schluss angehalten hat.

    Ihr ungeschönter und detailierter Schreibstil hat mich in eine alptraumhafte Geschichte entführt,ein Thriller der nicht nur spannend ist,sondern auch brisant,rasant und vor allem sehr gut recherchiert.

    Ihre Protagonisten sind übersichtlich und aussergewöhnlich,dessen Charactere sehr gut ausgeprägt sind.

    Vor allem Ibsen Ibach ist ein sehr gelungener und mir symphatischer Character.

    Hier gibt es mehrere Handlungsstränge aus Moskau,Berlin und aus der Schweiz.

    Auch wenn ich am Anfang nur raten konnte wie alles zusammen hängt hat Astrid Korten ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet,sodass alle offenen Fragen beantwortet wurden.

    Dieser Thriller über Skrupellosigkeit der extremen Art überrascht mit äusserst gelungen Wendungen und Cliffhänger,das weglegen des Buches fiel mir sehr schwer.

    Obwohl dies der zweite Band um den Ermittler Ibsen Bach der Autorin ist und ich den ersten Band "Die Akte Rosenrot"nicht kenne,kam ich hier wunderbar und schnell ins Geschehen des packenden,eiskalten und schonungslosen Thrillers. Das Ende lässt auf einen weiteren Band hoffen worüber ich mich sehr freuen würde.

    Kurz zum Inhalt:

    In Edinburgh erhält der freiberufliche Profiler Ibsen Ibach einen Anruf vom General Sorokin aus Moskau.

    Obwohl Bach gerade auf der Suche nach seiner Ehefrau ist nimmt er einen Auftrag des Generals an.

    Er macht sich auf den Weg nach Moskau und dort erfährt er,dass die Tochter des Generals und Bloggerin Leonela hingerichtet wurde.

    Ibsen glaubt nicht an ihren Tod und begiebt sich auf die Suche nach ihr.

    Er kontaktiert seine Partnerin Pola Kamorow und leitet anschließend die Ermittlungen ein.

    Das besondere und aussergewöhnliche Duo erkennt schnell,dass hinter Leonelas Verschwinden mehr steckt.

    Sie gehen auf komplizierte und gefährliche Entdeckungen und Geheimnisse ein.Auch haben sie es mit Gegnern zu tun,die mit aller Macht versuchen,beide zum Schweigen zu bringen.

    Dabei kommen Ibsens Erinnerungen aus seiner vergessen Vergangenheit zutage und für ihn ist es ein Kampf,gegen die Dämonen anzukämpfen.

    Ibsen gerät immer mehr ins Zentrum eines Verbrechens.

    Unerklärliche und brutale Selbstmorde aus verschiedenen Ländern haben in der Vergangenheit ebenfalls für Aufsehen gesorgt,nur wie die mit Ibsens Ermittlungen zusammen hängen hat mich wortwörtlich aus den Socken gehauen.

    Mir haben die tödlichen Spiele und diese atemberaubende Geschichte hervorragend gefallen.

    Dieser Thriller ist grandios!

    Deswegen werden weitere Thriller der Autorin gelesen.

    Hochspannend,überraschend und genial geschrieben!

  • General Sorokin beauftragt Ibsen Bach damit den Mörder seiner Tochter Leonela zu finden. Einziger Anhaltspunkt ist vorerst das Video, das zeigt wie sie ermordet wird. Doch Ibsen glaubt nicht, dass Leonela tot ist. Seine Visionen und ein paar Helfer sollen ihm helfen. Währenddessen kommt es in Europa immer wieder zu Morden und Selbstmorden, die kein wirkliches Motiv haben.

    Das Cover des Buches ist wieder perfekt gelungen und passt auch hervorragend zum 1. Teil der Reihe.

    Das Buch wird nicht linear erzähl, was mich anfangs etwas verwirrte. Diese Verwirrung legte sich aber bald und ab der Hälfte des Buches ist auch klar warum dies so erzählt wird.

    Sehr gut gefiel mir auch wieder die Sicht von Ibsen - seine Kapitel sind in der "Ich-Form" geschrieben.

    Wie von der Autorin gewohnt ist der Schreibstil sehr gut, die Charaktere und Orte werden ausgezeichnet dargestellt. Zudem ist auch die Handlung dieses packenden Thrillers wieder sehr komplex - am Ende löst sich aber alles auf.

    Man muss den 1. Teil der Reihe nicht kennen, um dieses Buch zu lesen, da die Ereignisse aus dem Vorgängerband in diesen Band einfließen und so auch das Wichtigste "wiederholt" wird.

    Die Spannung wird über das ganze Buch hochgehalten und immer kommt nur ein kleines Puzzle-Stück hinzu, sodass doch einige Überraschungen und Wendungen zu finden sind, die man hier nicht erwartet.

    Außerdem erfährt Ibsen auch viel mehr über seine Vergangenheit. Der Abschluss deutet sehr auf einen 3. Band hin, auf den ich schon sehr gespannt bin.

    Auch die Recherchearbeit der Autorin war wieder sehr gut, um den Thriller so realitätsgetreu wie möglich zu erzählen.

    Der Plot ist ausgezeichnet und steht dem 1. Teil in nichts nach.

    Und doch gibt es einen Unterschied zum 1. Teil: Für einen großen Verlag wie Piper sind hier sehr viele Fehler zu finden (v.a. doppelte, fehlende oder falsche Artikel und Personalpronomen). Dafür dass die Autorin am Ende ihren Lektorinnen dankt, wurde hier absolut geschlampt. Dafür ziehe ich (jedoch aufgrund des ansonsten tollen Buches nur) 1/2 Stern ab.

    Fazit: Tolle, komplexe Fortsetzung der "Akte Rosenrot", die nur "dank" der Verlagsarbeit Punkteabzug erfährt. 4,5 von 5 Sternen

  • BAND 2 IST EBENFALLS EIN THRILLER DER EXTRAKLASSE


    Auch das Cover des zweiten Bandes ziert eine Rose. Dieses Mal ist es eine gelbe, die begrenzt wird von mit roten Dornen bewehrten Zweigen. Gemeinsam mit dem blaugrünen, eisigen Hintergrund, mit den gelben Buchstaben des Titels vermittelt es mir Gefahr. Ein schönes Cover, ein echter Hingucker!


    Profiler Ibsen Bach, der sich gerade in Edinburgh aufhält und auf der Suche nach seiner Ehefrau ist, erhält einen Anruf aus dem Kreml. General Sorokin möchte, dass er seine Tochter Leonela findet. Sie hatte Ibsen einst das Leben gerettet und daher fühlt er sich in der Pflicht nach der jungen Bloggerin zu suchen. Obwohl es nicht so aussieht, ist er davon überzeugt, dass er sie lebend findet. Eine gefährliche Jagd beginnt, die den kranken Ibsen an seine Grenzen bringt...die Dornen des Bösen brechen in einem Inferno seiner Visionen auf...
    Er hat sich auf eine äußerst gefährliche, riskante Sache eingelassen, an der mehrere, undurchsichtige Organisationen mit ihren Auftragnehmern beteiligt sind.


    Die zweite Begegnung mit Ibsen Bach nach „Akte Rosenrot" verlief noch spannender und atemberaubender. Das beginnt schon in einer Art Prolog, wo an verschiedenen Orten in Europa (Maastricht, London) Menschen irgendwie fremdbestimmt andere töten und dann Suizid begehen.
    Die Handlung gestaltet sich sehr abwechslungsreich durch ständig wechselnde Orte in verschiedenen Ländern. Die kurzen Kapitel enden nicht selten in Cliffhangern, so dass die Neugierde mich trieb, schnell weiter zu lesen. Die Abschnitte, wo Ibsen Bach eine Rolle spielte, waren in der Ich-Perspektive verfaßt. So konnte ich sehr gut die Gedankenwelt des Profilers verfolgen, obwohl diese manchmal verworren, esoterisch, geheimnisvoll oder unheimlich rüberkam. Die verschiedenen Handlungsstränge und die ständigen Perspektivwechsel machten die Story unbeschreiblich dramatisch.
    Verschiedene Hinweise, z. B. auf S. 32 „Alles wird noch übler werden...“ oder S. 51 „Lara war eine Betrügerin und Lügnerin, ich ein Mörder“ bereiteten mich bereits auf überraschende Wendungen im Geschehen vor. Und Wendungen gibt es wirklich reichlich. Desweiteren beklemmende, grauenvolle Rückblicke in die Vergangenheit, in die Kindheit und Teenagerzeit Ibsens, viele Geheimnisse und Verschwörungen, komplizierte Verwicklungen unter Beteiligung verschiedener Geheimdienste, undurchsichtige Auftraggeber und eiskalte Killer. Wer treibt hier doppeltes Spiel? Diese Frage stellte ich mir oft, besonders aber bei der Jagd nach dem USB-Stick.


    Ich bin neugierig auf den 3. Band. Wird Ibsen nun endlich von seinem quälenden Hirntumor befreit? Wie wird Ibsen dann sein? Besitzt er dann noch seine besonderen Fähigkeiten, seinen herausragenden Intellekt und seine ihm ganz eigene Extrapolationsfähigkeit? Er ist seit „Akte Rosenrot" mein Lieblingscharakter und soll es auch bleiben. Ich hoffe darauf!

    „Die Dornen des Bösen“ ist eine äußerst gekonnt in Szene gesetzte Mischung aus politischem und psychologischen Thriller, gut recherchiert und logisch bis zum Ende. Astrid Korten versprach mir spannende Lesestunden, die ich auch tatsächlich hatte. Vielen herzlichen Dank!


    Ich kann gar nicht anders als fünf von fünf Sternen zu vergeben und natürlich meine eindringliche Lese- und Kaufempfehlung!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

Anzeige