Marie von Ebner-Eschenbach - Krambambuli

  • Buchdetails

    Titel: Krambambuli


    Verlag: Omnium

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 64

    ISBN: 9783942378550

    Termin: Mai 2013

  • Bewertung

    3.9 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

    78,6% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Krambambuli"

    Für zwölf Flaschen Branntwein verkauft ein Wilderer seinen treuen Jagdhund Krambambuli an einen Revierjäger. Mühsam macht der neue Herr sich den Hund gefügig. Als der Wilderer und der Jäger wieder aufeinandertreffen, stellt sich Krambambuli zerrissenen Herzens zwischen die beiden.
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  • Autor: Marie von Ebner-Eschenbach
    Titel: Krambambuli, erschien erstmals 1883
    Seiten: 30 Seiten
    Verlag: Bibliothek der Provinz
    ISBN: 9783852520971


    Die Autorin:
    Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, geboren 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren, war eine österreichische Schriftstellerin. 1898 wurde sie mit dem Ehrenkreuz für Kunst und Literatur, dem höchsten zivilen Orden Österreichs, ausgezeichnet. 1900 erhielt sie als erste Frau den Ehrendoktortitel der Universität Wien. Sie starb 1916 in Wien.


    Inhalt:
    Krambambuli ist die vermutlich bekannteste Erzählung von Marie von Ebner-Eschenbach, ursprünglich im Erzählband Dorf- und Schlossgeschichten erschienen, wurde diese Geschichte mehrere Male verfilmt, und auch einzeln herausgegeben.

    In einem Wirtshaus tauscht Jäger Hopp gegen 12 Flaschen Schnaps von einem Landstreicher einen Hund. Dieser Hund hängt zunächst noch an seinem alten Herrchen, wird dann aber doch vom Jäger abgerichtet. Er wird dem Jäger ein treuer Begleiter, bis im Wald ein paar Wildschützen ihr Unwesen treiben und es zu einem Wiedersehen von altem und neuem Herrchen kommt…


    Meinung:
    Eine Geschichte über Treue, über Herrchen und ihr Verhältnis zu Hunden, aber in diesem Fall vor allem auch das Verhältnis von Hund zum Herrchen. Dem Hund ist es nicht so wichtig, welchen Charakter sein Herrchen hat, ob er Fehler hat und wie er behandelt wurde. Bedingungslose Treue scheint es nur beim Tier zu geben…
    Nun ja, Geschichten über bedingungslose Treue scheinen mir ein wenig aus der Zeit gefallen, auch wenn es hier «nur» um die Treue zwischen Mensch und Hund geht. Daher möchte ich die Geschichte auch gar nicht so sehr als Metapher lesen, und ignoriere auch die diversen Interpretationsmöglichkeiten im Internet (Uneingeschränkte Liebe, absolute Loyalität,…), sondern genieße den Unterhaltungswert der kleinen Novelle, ein paar Illustrationen hätten meiner Einzelausgabe noch gut getan - vielleicht auch, um sie attraktiver für Kinder zu machen.

    Ansonsten besonders empfehlenswert für Hundeliebhaber?!

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