Walter Scott - Ivanhoe

  • Buchdetails

    Titel: Ivanhoe


    Verlag: tredition

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 384

    ISBN: 9783842420519

    Termin: August 2011

  • Bewertung

    3.7 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen

    74,6% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Ivanhoe"

    Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. tredition veröffentlicht mit den TREDITION CLASSICS Werke aus zwei Jahrtausenden, die zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich sind, wieder als gedruckte Bücher. Mit den TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, 100.000 Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher in den Buchhandel zu bringen - und das weltweit! Die Inhalte für die Buchreihe erhält tredition von größtenteils gemeinnützigen Literaturprojekten, deren Arbeit finanziell aus Buchverkäufen unterstützt wird.
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  • ### Inhalt ###

    Die Handlung spielt um 1194. Richard Löwenherz ist aus dem 3. Kreuzzug noch nicht zurückgekehrt, da er gefangengenommen wurde. Prinz Johann, der Bruder von Richard Löwenherz will das Machtvakuum nutzen, um König von England zu werden. Durch die unermüdliche abtrünnige Arbeit von dessen Kanzler Fitzurse gelingt es Johann immer mehr die Fürsprache der Adeligen an sich zu reißen, obwohl diese nur widerwillig Johann die treue schwören möchten, da Johann ein linker, heißsporniger Prinz ist ohne Ehre und Gewissen und Richard Löwenherz, der wahre König, großes Ansehen bei seinen Untertanen genießt. Auf einem Ritterturnier, was zur Belustigung Johanns und zur Stärkung der Band zwischen ihm und seinen Anhängern veranstaltet wird, erscheint ein unbekannter Ritter auf dem Kampfgelände, der großen Geschick und Kampfeslust an den Tag legt. Er geht am Ende als Sieger aus dem Turnier hervor und da er verletzt wird Johann seiner Identität gewahr, die der Ritter bis dahin geheim halten wollte. Es ist Ivanhoe, ein treuer Anhänger Richard Löwenherz. Johann ist außer sich. Wo Ivanhoe ist kann Richard, der eigentliche König nicht weit sein...


    ### Meinung ###

    Hundert Seiten sollte man der Geschichte schon geben, Scott informiert und beschreibt auf den ersten Seiten den geschichtlichen Kontext wie mir scheint recht genau. Die Erzählkunst Scotts ist toll und die Übersetzung ins Deutsche ist gut gelungen. Die Geschichte hat vieles, was mich begeistert: Ein farbenfrohes Turnier, die Erstürmung einer Burg oder die fadenscheinige Prozess, der der schönen Jüdin Rebecca im Namen des Glaubens gemacht wird, sind Highlights. Aber auch die Sitten und die Umgangsformen scheinen gut durch. Anstand und Gewissen waren hohe Ideale, wobei diese jedoch häufig an allzu Menschlichem zerschellen. Die Dialoge und Handlungen zwischen Rebecca und ihrem Entführer Bois-Gilbert, dem Ritter des Templerordens, fand ich in dieser Hinsicht besonders beeindruckend: Rebecca, die ihrem jüdischen Glauben bis in den Tod treu bleibt und Bois-Gilbert, dessen Prinzipientreue bis zum nächsten Rock reicht. Wobei ich als Leser Bois-Gilbert gerade deswegen jedoch eine erstaunliche geistige Freiheit von religiösem Fanatismus zugestehe. Die Figuren und deren Verhaltensweisen sind nicht schwarz-weiß. Viele andere interessante Figuren kommen in diesem Roman zu Wort alle mit ihrem besonderen Eigenheiten, Episoden und Geschichten als da wären: Cedric, der stolze Angelsachse, der sein Geschlecht tapfer gegen herrschenden Normannen verteidigt, Robin Hood, Bruder Tuck und natürlich Richard Löwenherz. Ich würde mal vermuten, dass ein guter Kern Wahrheit in den Schilderungen bzgl. Charakter und Eigenheiten der Protagonisten liegt.


    ### Fazit ###

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Wenn man Lust auf Ritter, Burgen, Ladies und Turniere hat, dann ist man hier richtig. Anfangs etwas zäh, später dann sehr spannend.

  • Hach, da werden Erinnerungen wach. :lol: Vor allem an die (nicht besonders werkgetreue) Verfilmung, die meine Kinder wegen der Ritterkämpfe am liebsten jeden Tag gesehen hätten. :-,

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Hach, da werden Erinnerungen wach. :lol: Vor allem an die (nicht besonders werkgetreue) Verfilmung, die meine Kinder wegen der Ritterkämpfe am liebsten jeden Tag gesehen hätten. :-,

    Ja die kenn ich auch :loool: Das Buch dagegen hab ich bis heute nicht gelesen, Asche auf mein Haupt :uups:

    viele Grüße vom Squirrel


    :study: David Grossman - Was Nina wusste


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