Jenny T. Colgan - Die Zeitdiebe

  • Klappentext:


    Calibris. Der Raumhafen-Planet, auf dem alles möglich ist. Wo jeder verschwinden kann, der nicht gefunden werden will, und wo alles seinen Preis hat. Wo Gully, der Gangster mit den Tentakeln, in der SChmugglerspelunke Vagabond's Reach Hof hält. Und wo die außerirdische Vacintians mit Gewalt versuchen Ordnung ins Chaos zu briongen. Schon bald entdecken der Doctor und Donna, warum: Eine illegale Waffe treibt ihr Unwesen auf den Straßen. Eine Waffe, die Leben zerstört. Langsam und erbarmungslos ...


    Eigene Beurteilung:


    Der Raumhafen von Calibris ist gigantisch und verwirrend und so erstaunt es nicht, dass die junge Mara sich dort verläuft. Bevor sie aber wirklich in Schwierigkeiten kommen kann, wird sie von einem Schmuggler vor einem anderen Schmuggler gerettet und vor diesem wiederum durch den Doctor.



    Calibris ist eigentlich bekannt für seine eher anarchischen Zustände, aber nachdem eine galaxis-weit geächtete Waffe – ein sogenannter Zeitdieb – dort aufgetaucht und verwendet worden ist, haben sich die Vacintians, eine überaus bürokratische Polizistenrasse, dazu entschieden, Ordnung in das Chaos von Calibris zu bringen – und dabei erzeugen sie einen Formularwirbelsturm besonderer Güte, der auch gelegentlich den Doctor einfängt und ihm ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt.



    Doch trotz ihrer Bemühungen scheinen sich die Zeitdiebe immer mehr auszubreiten – und dann ist schlagartig Ruhe, was halbweltlichen Geschäftswelt Calibris für einige Begehrlichkeiten sorgt, denn es gibt Interessenten für weitere Zeitdiebe und mit jedem Moment, den es keine zu geben scheint, steigen die möglichen durch ihren Verkauf zu erzielenden Gewinne. Eine unangenehme Situation für jeden, der auch nur in den Verdacht kommt, eventuell einen Zeitdieb sein eigen zu nennen, denn auf Calibris gibt es eigentlich alles – bis auf Skrupel.



    Den Doctor in eine chaotische Umgebung zu werfen ist eigentlich sowieso schon ein Garant für Unterhaltung. In der Begleitung der ihn nicht immer für voll nehmenden Donna gibt das dann erwartungsgemäß Anlaß für einige überaus bissige Bemerkungen. Daneben ist das zugrunde liegende Problem ganz interessant, denn sowohl die Motive zum Verkauf der Zeitdiebe, wie auch die viele der Käufer sind durchaus nicht die, die man normalerweise annehmen würde.



    Hier und da wirkt die Geschichte ein wenig zu konstruiert – insgesamt ist sie aber unterhaltsam und amüsant.