Pascal Wokan - Das Lied der Toten

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  • Klappentext:

    Wenn der Tod keine Grenze darstellt

    Nach jahrhundertelanger Herrschaft hat das Land Amdra seinen Kaiser durch ein Attentat verloren und ein Bürgerkrieg droht, alles in den Abgrund zu stürzen.

    Rysana, Vorsitzende des kaiserlichen Rates, obliegt die Suche nach dem einzigen Thronerben. Ihr bleiben nur dreißig Tage Zeit, um das Land vor dem Zerfall zu bewahren. Hilfe erhält sie von einem zwielichtigen Mann, einem Vagabunden und Nekromanten namens Taar Wax, der die Fähigkeit besitzt, die Grenze zwischen Leben und Tod zu überqueren. Ihre Suche führt die beiden in den Schlund, das Gefängnis ohne Wiederkehr, in dem die Insassen nach eigenen Gesetzen leben und furchterregende Kreaturen hausen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...


    Autor:

    Pascal Wokan, geboren 1986 in Frankfurt am Main, ist Maschinenbau-Ingenieur und arbeitet an einer Technischen Universität. Als Hybrid-Autor veröffentlicht er Bücher im Eigenverlag, aber auch in Verlagen. Sein Debüt-Roman »Arakkur - Die große Schlucht« stürmte innerhalb weniger Wochen die Amazon-Bestsellerlisten.

    Er lebt mit seiner Familie in Karben, Hessen und widmet sich in seiner Freizeit nicht nur dem Schreiben neuer Romane, sondern auch der grundlegenden Frage, warum die Pizza immer auf der belegten Seite landet.

    Meine Meinung:

    Was für eine originelle, spannende Story, in der die Nekromantie eine große Rolle spielt, obwohl es inzwischen kaum noch Nekromanten gibt.

    Ihre Welt wurde mir in Form des interessanten, witzigen, pfiffigen, unangepassten, meistens erfolgreich manipulativen, oft unterschätzten und sich doch im Laufe der Handlung weiterentwickelnden Haupt-Protas Taar Wax nahe gebracht.

    Was bedeutet es, ein Nekromant zu sein, was beinhaltet Nekromantie, wie wird sie augeübt, wie gefährlich ist sie, welche Regeln gibt es? Die Informationen wurden gut in die Geschichte integriert.

    Es gibt drei Handlungsstränge:

    - um Taar Wax und seine Auftrags-Reise in den Schlund, ein unterirdisches, ausbruchssicheres Höhlen-Gefängnis, in dem nicht nur die Gefangenen leben,

    - um Rysana im Nekromanten-Palast, die das Reich beschützen will, und

    - einen kleineren um den Lord des Südens.

    Jedes Kapitel beginnt mit einem Ausschnitt aus einem Tagebucheintrag und es ist sehr spannend, welche Informationen nach und nach darin offenbart werden.


    Fazit:

    Es ist eine starke, beeindruckende, ideenreiche, originelle Geschichte, die ich in dieser Form noch nirgends gelesen habe, um die Nekromantie mit starken Protas und einer guten Mischung zwischen Realität und Fantasy. Schreibstil: sehr lebendig, anschaulich und bildhaft und erforderte oft ein konzentriertes Lesen, um die Welt der Nekromanten zu verstehen. Das tolle Cover passt gut zur Geschichte.

    Merkwürdigerweise empfand ich das Tempo als nicht allzu hoch, obwohl immer etwas geschieht.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: gibt es von mir.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

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