Marah Woolf - Fluch der Aphrodite

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  • Inhaltsangabe:


    Zitat

    Von Marah Woolf: Vor über dreitausend Jahren kämpfte Apoll an der Seite der Trojaner, um die Stadt vor den Griechen zu schützen. Doch seine Schwäche für das weibliche Geschlecht ließ ihn diese Aufgabe viel zu oft vergessen. Als Troja unterging, gab Aphrodite ihm die Schuld daran und verfluchte ihn. Nie wieder sollte eine Frau sich in den Gott des Lichtes verlieben. Nun hat Zeus Apoll aus Mytikas, der Heimat der Götter, zu den Menschen verbannt und ausgerechnet Aphrodite soll ihn unterstützen, den Fluch zu brechen. Mit Hilfe eines Tinder-Accounts, zweifelhaften Liebesromanen und den gut gemeinten Ratschlägen seiner Freunde versucht er ein Mädchen zu finden, das sich trotz des Fluchs in ihn verliebt. Ein fast aussichtsloses Unterfangen. Und dann tauchen auch noch uralte Feinde auf, die nicht zulassen wollen, dass er sein Glück findet und in den Olymp zurückkehrt. Er muss sich Gegnern stellen, die jahrhundertelangen Hass in sich tragen.


    Mein Fazit:


    Marah Woolf hat es wirklich gut gemeint, als sie die Idee hatte, in einer Geschichte alte Freunde aufleben zu lassen. Cayden, Jess, Julie und viele anderen tauchen wieder auf, die man aus der GötterFunke-Reihe kennt.


    Aber sie hat es wahrlich zu gut gemeint, die Geschichte um Troja wieder aufleben zu lassen. Während die Griechen und Trojaner gegeneinander kämpften, fast zehn Jahre lang, haben die gelangweilten Götter nichts Besseres zu tun, als sich dort einzumischen. Sogar unter den Göttern, Halbgöttern und Titanen bilden sich Allianzen. Mittendrin sind Apoll und Aphrodite, die sich eigentlich zueinander angezogen fühlen, aber in den Wirren des Krieges falsche Entscheidungen treffen.


    Knapp die Hälfte des Hörbuchs war mit dem Krieg um Troja beschäftigt. Es tummeln sich viele Namen und Verwandtschaftsverhältnisse in diesem Abschnitt. Irgendwann habe ich es aufgegeben, mir das alles zu merken und einfach weiter zugehört. Das war mir einfach zu viel des Guten. Ich bin nicht der griechischen Mythologie bewandert und kenne daher nur die berühmtesten Figuren aus dem Olymp.


    Die andere Hälfte des Hörbuchs ist mit der Beziehung zwischen Apoll und Aphrodite in der Menschenwelt der Gegenwart beschäftigt. Irgendwann gingen sie mir beide furchtbar auf den Keks, es war stellenweise viel zu körperlich. Sie bezogen ihre Gedanken immer wieder auf den anderen und was sie empfanden. Ja, nach dreiviertel des Hörbuchs wusste auch ich, dass sie sich liebten, nur die beiden Helden nicht.


    Die Stimme von Moritz Pliquet ist angenehm, weich und doch männlich. Die Emotionen hat er gut transportiert. An der Stimme hat es definitiv nicht gelegen.


    Nein, dieses Mal konnte ich mich einfach nicht für die Geschichte erwärmen. Zu viel Testosteron, zu viel Zickerei und der Kampf am Ende war eigentlich fast Nebensache. Schade, da ich sonst bisher alle Geschichten von Marah Woolf liebte. Aber dieses bildet hoffentlich eine Ausnahme. Drei Sterne erhält es von mir.

    LG, Elke :wink:

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