Kerri Maniscalco - Escaping from Houdini

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  • Inhalt (Quelle: Amazon):


    Audrey Rose Wadsworth and her partner-in-crime-investigation, Thomas Cresswell, are en route to New York to help solve another blood-soaked mystery. Embarking on a week-long voyage across the Atlantic on the opulent RMS Etruria, they're delighted to discover a traveling troupe of circus performers, fortune tellers, and a certain charismatic young escape artist entertaining the first-class passengers nightly.

    But then, privileged young women begin to go missing without explanation, and a series of brutal slayings shocks the entire ship. The disturbing influence of the Moonlight Carnival pervades the decks as the murders grow ever more freakish, with nowhere to escape except the unforgiving sea. It's up to Audrey Rose and Thomas to piece together the gruesome investigation as even more passengers die before reaching their destination. But with clues to the next victim pointing to someone she loves, can Audrey Rose unravel the mystery before the killer's horrifying finale?



    Meine Meinung:


    Bisher hatte ich nur gute Worte für diese Buchreihe übrig. Ich hatte gedacht, das wird vielleicht meine neue Lieblingsbuchreihe, denn selten lese ich alle Bücher einer Reihe direkt hintereinander weg, weil ich so begeistert bin. Doch dieser dritte Teil sackt für mich ganz schon tief weit nach unten ab.


    Aber mal von Anfang an:


    Nachdem Audrey Rose und Thomas den Aufnahmetest an der Akademie für Forensik in Rumänien letztendlich nicht bestanden haben, müssen sie die Schule verlassen. Der Onkel holt sie zurück, denn er wurde nach Amerika berufen, und möchte die beiden mitnehmen. Und so befinden sie sich bald auf dem großen Schiff MS Etruria, die sie von Liverpool nach New York bringen soll. Natürlich auch hier mit Anstandsdame, die es jedoch liebend gerne sehen würde, wenn Thomas und Audrey Rose ein richtiges Paar werden würden und deshalb wieder einmal beide Augen zudrückt. Der Onkel scheint völlig unempfänglich für solche Schwingungen zu sein - oder er will sie einfach nicht bemerken.


    An Bord des Schiffes befindet sich auch ein Zirkus bzw. eine Art Varietégruppe, die jeden Abend auftritt und den Leuten der ersten Klasse eine gute Show bietet. Doch - wie sollte es auch anders sein: da wo Audrey Rose und Thomas sind, ist der Tod nicht weit entfernt - finden auch hier Morde statt, und zwar durchaus brutale, sehr anschaulich beschriebene. Wie in den anderen Büchern zuvor auch, fühlen die beiden sich verantwortlich und beginnen schnellstmöglich mit der Spurensuche, und leider waren auch hier wieder Logikfehler en masse zu finden. Diesmal waren es für meinen Geschmack eindeutig zu viele, wie bspw.



    Thomas spielt in diesem Teil nur eine kleine Rolle, denn Audrey Rose lernt jemanden an Bord kennen, der ihre Gefühlswelt ein wenig ins Wanken bringt. Und Thomas, großherzig wie immer bleibt bei seinem Motto "Ich muss Audrey Rose jeden erdenklichen Freiraum lassen, sie muss sich immer frei entscheiden können", was natürlich einerseits völlig richtig ist, jedoch vergisst er darüber, um sie zu kämpfen. Er gerät immer mehr in den Hintergrund. Das fand ich schade, denn ich persönlich habe ihn und seine Sprüche in dem Teil sehr vermisst.


    Audrey Rose übernimmt mehr oder weniger allein die Ermittlungen und - Achtung Logikfehler - schleicht sich ungeachtet der Tatsache, dass mindestens ein Mörder an Bord ist, fast jede Nacht alleine aus dem Zimmer, um Spuren zu suchen oder sich mit mysteriösen Personen zu treffen oder sich in die Varietégruppe einzuschleusen. Hier kommt ihr die Tatsache zugute, dass



    Der Charakter des Leiters der Gruppe gefiel mir überhaupt nicht, und immer wieder wurde erwähnt, er sei ein junger Mann, kam aber rüber wie ein ziemlich alter Mann.


    Die Aufklärung der Morde war so vollkommen weit hergeholt, die Begründung für die Morde war sowas von schlecht, dass ich mich geärgert habe.

    Mittig zieht sich das Buch ziemlich, da wenig passiert und ich lange das Gefühl hatte, Audrey Rose tritt auf der Stelle und die Erwachsenen verschließen alle einfach die Augen vor dem Fakt, dass gerade eine Mordserie an Bord passiert.


    Ich kann diesmal nur :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: vergeben. Ich fand Audrey Rose in diesem Teil nicht so toll, ich habe Thomas vermisst, es hat sich zeitweise gezogen und die Aufklärung der Morde war völlig abstrus. Schade.

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